• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 8 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Kritik der zynischen Vern... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 1,30 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Kritik der zynischen Vernunft Broschiert – 1. März 1983


Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Broschiert
"Bitte wiederholen"
EUR 20,00
EUR 7,90 EUR 2,72
75 neu ab EUR 7,90 34 gebraucht ab EUR 2,72 2 Sammlerstück ab EUR 7,00
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
EUR 20,00 Kostenlose Lieferung. Nur noch 8 auf Lager (mehr ist unterwegs). Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Reduzierte Bestseller und Neuheiten: Entdecken Sie unsere vielseitige Auswahl an reduzierten Hörbüchern und englischen Büchern. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.


Wird oft zusammen gekauft

Kritik der zynischen Vernunft + Die Verachtung der Massen: Versuch über Kulturkämpfe in der modernen Gesellschaft (edition suhrkamp) + Die schrecklichen Kinder der Neuzeit
Preis für alle drei: EUR 54,95

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Suhrkamp
Suhrkamp-Insel-Shop
Entdecken Sie die Neuheiten des Verlags, aktuelle Bestseller und weitere spannende Titel im Suhrkamp-Insel-Shop.

Produktinformation

  • Broschiert: 959 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 19 (1. März 1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518110993
  • ISBN-13: 978-3518110997
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 2,9 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131.260 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Mehr über den Autor

Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918-1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Zynismus steht in Sloterdijks Kritik für die paradoxe Struktur eines aufgeklärten, aber gleichwohl unglücklichen und falschen Bewußtseins, dem es nicht an Wissen mangelt, sondern an Hoffnung, in einer sinnvollen Geschichte zu leben." Deutschlandfunk, 5. Juni 1983 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Kritik der zynischen Vernunft
OA 1983 Form Sachbuch Bereich Philosophie
Zwei Jahrhunderte nach Immanuel R Kants Kritik der reinen Vernunft (1781) entwirft Peter Sloterdijk in seinem zweibändigen, fast 1000-seitigen philosophischen Essay eine aktualisierte Vernunftkritik: Die Kritik der zynischen Vernunft verquickt auf überaus elegante und stilistisch beeindruckende Weise philosophische Analyse mit Poesie und Polemik und zählt zu den meistverkauften philosophischen Werken des 20. Jahrhunderts.
Aufbau: Die Kritik der zynischen Vernunft besteht aus zwei Teilen: Der kürzere erste Teil (Sichtungen – Fünf Vorüberlegungen) führt in das Thema ein und entfaltet das Begriffspaar des Kynismus und Zynismus. Der zweite Teil (Zynismus im Weltprozess) ist in vier »Hauptstücke« unterteilt: Im »physiognomischen Hauptstück« wird die öffentliche Masturbation des Diogenes von Sinope als protokynischer Akt dargestellt, in dessen Nachfolge Sloterdijk vitalistische und existenzialistische philosophische Strömungen einordnet. Das »phänomenologische Hauptstück« stellt sechs »Kardinalzynismen« ein jeweiliges kynisches Pendant gegenüber: Militärzynismus (Pazifismus), Staats- und Vormachtszynismus (soziopolitische Protestbewegungen), Sexualzynismus (Feminismus), Medizinzynismus (volksmedizinische Selbsthilfetraditionen), Religionszynismus (Emanzipation), Wissenszynismus (Fröhliche Wissenschaft). Zu den Kardinalzynismen treten zwei »Sekundärzynismen«: der »Informationszynismus« der Regenbogenpresse und der kapitalistische »Tauschzynismus«.
Im »logischen Hauptstück« setzt sich Sloterdijk mit positivistischen, systemtheoretischen und pragmatischen Ansätzen auseinander, um die theoretisch gewonnenen Ergebnisse dann im ausführlichen »historischen Hauptstück« auf die Weimarer Republik anzuwenden, wobei sein Augenmerk besonders der Literatur der 1920er Jahre gilt.
Inhalt: Sloterdijk liefert drei Definitionen des Zynismus: In der ersten, allgemeinen Definition erscheint der Zynismus als »das aufgeklärte falsche Bewusstsein«, dessen »Falschheit […] bereits reflexiv gefedert« ist. Die zweite, historische Definition unterscheidet zwei Formen des polemischen Bewusstseins: den Zynismus »von oben« und den Kynismus »von unten«: Der antike Kynismus spiegele den »Drang von Individuen, gegen die Verdrehungen und Halbvernünftigkeiten ihrer Gesellschaften sich selbst als vollvernünftig-lebendige Wesen zu erhalten«. Die dritte, phänomenologische Definition beschreibt die Subversion selbsterkorener Wahrheitsinstanzen durch Verweis auf die »nackte« Wahrheit: »Das zynische Denken nämlich kann nur erscheinen, wo von den Dingen zwei Ansichten möglich geworden sind, eine offizielle und eine inoffizielle, eine verhüllte und eine nackte, eine aus der Sicht der Helden und eine aus der Sicht der Kammerdiener.«
Als »Konstanten unserer Geschichte« sind Kynismus und Zynismus für Sloterdijk korrespondierende Begriffe, deren Gegenüberstellung die Struktur der Kritik der zynischen Vernunft bestimmt. Die Weimarer Republik als »Gründerzeit der zynischen Struktur der Moderne« dient Sloterdijk als Folie für die Gegenwart: Sowohl 1933 als auch 1983 sind für ihn Daten des Umschlags von einer Zwischenkriegszeit in eine Vorkriegszeit. Nur eine durch Hingabe und Liebe bestimmte »zweite Aufklärung« könne, so Sloterdijks Fazit, den »Zirkel der instrumentellen Vernunft« überwinden.
Wirkung: Selten fand die Publikation eines philosophischen Werks eine so große mediale Resonanz wie die der Kritik der zynischen Vernunft. Dem einhelligen großen Lob seitens der bürgerlichen Presse stand der Totalverriss im Nachrichtenmagazin Der Spiegel gegenüber, was einen »Rezensentenstreit« zur Folge hatte, der die Verkaufszahlen des Werks emporschnellen ließ. Die spätere fundiertere philosophische Auseinandersetzung machte den unbestritten glänzenden Stil des Werks zum Ausgangspunkt für Lob wie Kritik: Allerhöchster Respekt wurde Sloterdijks Belesenheit und seiner »Schopenhauer und Spengler ebenbürtigen« Ausdruckskraft gezollt, ebenso seinem Versuch, gegen das neue zynische »Unbehagen in der Kultur« anzuschreiben. Auf der anderen Seite wurde Sloterdijk als »narzisstischer Selbstdarsteller« attackiert, der »Theorie in Tumult« transformiere. M. F.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist im besten Sinne aufklärerisch, denn es legt den Finger auf eine Wunde unserer modernen Geschichte. Dass nämlich jeder aufklärerische Impuls irgendwann zu Denkfaulheit und Abgestumpftheit des Herzens verflacht und dann zynisch wird. Anders gesagt: Wer irgendwann in der Geschichte recht bekam, der kämpfte darum, recht zu behalten, und wer so oft recht behielt, dass er sich gar nicht mehr rechtfertigen musste, der wurde gar zynisch. Ein kleines Alltagsexperiment: Schauen sie sich unsere Medienwelt aufmerksam an, und fragen sie sich, wer da eigentlich mit welcher Art des Zynismus am Werk ist.... Ich denke da nur an die hochgebildeten Programmchefs bei den Privaten, die zu Hause Kafka lesen und tagsüber die Menschen (in bester zynischer Manier) mit Unterschichtenfernsehen, Talkshows und dämlichen Gerichtssendungen abspeisen. Sloterdijks Kritik, die allerdings vor der Erfindung des Privatfernsehens geschrieben wurde, befasst sich eben gerade mit dem Aufspüren dieses mehr oder minder subtilen Zynismus, der sich in unserer Welt breit macht!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ruben Zacharias am 23. April 2009
Format: Broschiert
Was heißt das überhaupt: Zynismus? "Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück", sagt Gottfried Benn. Intelligenz macht also unglücklich. Warum? Weil der Schlaue das Elend dieser Welt erkennt. Dummheit beruht auf Ignoranz. Gelobt sei das Nichtwissen, das uns in Ruhe schlafen lässt.
Das unglückliche Bewusstsein ist ein Produkt der Aufklärung, die Illusionen zerstört und für Ernüchterung sorgt. Ein Zyniker weiß zu viel. Sein Humor wirft einen Funken Wahrheit in ein falsches Leben, das er gnadenlos durchschaut und verachtet, ohne es ändern zu können.
3 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank am 22. September 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Über das Werk ist alles gesagt - aber auch von allen?
Ich fasse mich kurz. Nachdem Harald Schmidt seine Kunstpause verkündet hatte und das Kabarett nicht gleich al Ersatz adäquat zur Stelle war, suchte ich nach neuen Quellen meines in Gesellschaft und Konzernwirtschaft gereiften und gepflegten Zynismus. Und da fand ich beim Streunen den Erfinder der zynischen Vernunft.
Ich kann nur sagen: Selten so genickt und schief lächelnd gelacht. Sloterdijk traf inmitten der 80er Jahre den Ton, der noch kommen würde. Eine Industriegesellschaft, deren Mitglieder sich täglich fragen, wie sie sich heute wieder dazu zwingen werden, vorzutäuschen, dass sie das alles ernst nehmen.
Dieser unwiderstehliche, dadaistische Drang, sich auf den Flur der Hauptverwaltung zu legen und dem Vorstand zuzurufen: Geht mir aus der Sonne.
Ein Hoch auf diesen lichten Moment des Philosophen. Scheut nicht die 1000 Seiten. Jede einzelne ist ein Genuß!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 3. Januar 2015
Format: Broschiert
Der Titel – eine Anmaßung; der Umfang – erschlagend; der Stil – in seiner Heiterkeit und Verspieltheit eine Antithese zu Kant. Und doch: Das Buch "Kritik der zynischen Vernunft" des damals, 1983, noch völlig unbekannten Autors Peter Sloterdijk hat eingeschlagen wie eine Bombe und sich bis zum heutigen Tage zu einem philosophischen Bestseller entwickelt, der zeigt, dass großes Denken anregend und unterhaltsam sein kann, ohne sich dabei dem Massengeschmack anzubiedern.

"Zynismus ist das aufgeklärte falsche Bewußtsein. Es ist das modernisierte unglückliche Bewußtsein, an dem Aufklärung zugleich erfolgreich und vergeblich gearbeitet hat" (37), definiert Sloterdijk sein Verständnis des Begriffes Zynismus gleich zu Beginn seiner Darstellung, um gleichzeitig die Person des Zynikers als "integrierte[n] Asoziale[n]" (36) zu bezeichnen. Einen Missstand erkennen, und trotzdem weitermachen, ein eigenes Bewusstsein haben, und trotzdem nicht diesem entsprechend handeln, das ist für Sloterdijk der Zyniker in seiner ganzen Hässlichkeit. Es fällt nicht schwer, in der heutigen Zeit zahlreiche Zeitgenossen zu erkennen, auf die diese Beschreibung zutrifft. Als leuchtendes Gegenbeispiel entwirft Sloterdijk einen Charakterkopf völlig anderer Coleur, dessen Prototyp er in Diogenes verkörpert sieht, dem Urahnen des Kynikers: "Der Kyniker furzt, scheißt, pißt, masturbiert auf offener Straße vor den Augen des athenischen Marktes; er verachtet den Ruhm, [...] parodiert die Geschichte von Göttern und Helden, ißt rohes Fleisch und Gemüse, liegt in der Sonne, scherzt mit den Huren und sagt zu Alexander dem Großen, er möge ihm aus der Sonne gehen" (208).
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dichtung&Kritik am 30. März 2004
Format: Taschenbuch
Jetzt habe ich - nach 2 monatigem intensiven Lesen - Sloterdijks Buch, das immerhin fast 1000 Seiten umfasst, gelesen und zumindest in Ansätzen zu durchdenken versucht und hoffe, für andere Interessenten nun hier ein gewisses Fazit ziehen zu können: Das Thema des Buches ist wohl, so meine ich es zusammenfassen zu können, die Frage, was denn "Kynismus" und "Zynismus" seien, wie sie historisch entstanden, wo und wie sie damals und heute erschienen, in welcher Ausprägung, mit welcher Intention, und welche Bedeutung der Zynismus für unsere moderne Welt und Gesellschaft heute haben kann.
Sloterdijk beginnt dabei bei Null - er definiert alle wesentlichen philosophischen und soziologischen Grundbegriffe zu Beginn des Buches und breitet das Thema dann langsam und blumig vor dem Leser aus - blumig, da man ab der ersten Seite seine vielen Gedanken, vielen kleinen Ideen, Beispiele und Verdeutlichungen zu lesen bekommt; dieser Stil macht das Buch letztlich auch so lang. Manchmal wird man als Leser also schwer kämpfen und durchhalten müssen, weil die vielen Gedanken auf den vielen Seiten und die teilweise sehr komplexen Zusammenhänge (historisch, soziologisch, persönlich) das Auffassungsvermögen eines selbst gut belesenen Menschen doch teilweise bis an die Grenzen strapaziert. Andererseits wird man gerade durch die langen und beispielreichen Beschreibungen die Begriffe und Ideen Sloterdijks, so möchte ich jetzt, nach der Lektüre sagen, innerlicher begreifen.
Kynismus als Kritik von unten, als Lachen gegen die bestehenden Verhältnisse, hinauf in die oberen Gesellschaftsschichten.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen