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Kritik der politischen Ökonomie: Eine Einführung [Taschenbuch]

Michael Heinrich
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2007
Umfassende Analysen des globalen Kapitalismus haben wieder Konjunktur, und mit ihnen kommt auch der zwischenzeitlich totgesagte Karl Marx wieder zu unverhofften Ehren (Negri/Hardt, Robert Kurz u.a.). Freilich scheint diese Auseinandersetzung durchweg recht oberflächlich, findet zumindest Michael Heinrich und plädiert somit für eine Neuaneignung der Marxschen Theorie selbst. Daher zeigt er Wege zum Verständnis des Marxschen Hauptwerkes, dem dreibändigen «Das Kapital» aufgezeigt. Plastisch und verständlich skizziert Heinrich die historischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen für die Entstehung der «Kritik der politischen Ökonomie», geht auf deren methodischen Grundlagen ein und stellt die wichtigsten Begriffe und Konzepte vor. Was ist eigentlich Kapitalismus, und was hat es mit der ominösen Dialektik auf sich? Wie entsteht Mehrwert? Was ist Fetischismus, und wie verhält es sich mit Politik und Staat?
Darüberhinaus fragt Heinrich aber auch nach der Aktualität des Marxschen Denkens und der Möglichkeit einer «Gesellschaft jenseits der Warenform».

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


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Kritik der politischen Ökonomie: Eine Einführung + Kritische Theorie: Eine Einführung + Anarchismus: Eine Einführung
Preis für alle drei: EUR 30,00

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Schmetterling Verlag; Auflage: 5. (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896575937
  • ISBN-13: 978-3896575937
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 10,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 58.129 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Mit seiner kritischen Distanz zum Marxschen Text gelingt es Heinrich nicht nur dessen Aktualität, sondern auch dessen politische Relevanz unter Beweis zu stellen... allgemein verständlich und selbst für Marx-Kennerinnen ein Gewinn. --Kolja Lindner in «die tageszeitung», 31.12.2004

Auf nur 220 Seiten bringt der Autor eine Kurzfassung der drei Bände des «Kapital» zustande, erklärt Zusammenhänge von Arbeit, Ware, Geld, wie der Mehrwert entsteht, was Kapital ist, welche Rollen Banken und Börse spielen und woher Krisen kommen. Daneben beschäftigt er sich mit der Geschichte des Marxismus, entzaubert den schillernden Begriff der «Dialektik» und schickt noch ein Kapitel über die Rolle des Staates im Kapitalismus hinterher. --Stephan Kaufmann, Berliner Zeitung, 5.7.2004

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wiedergeburt eines Klassikers 10. November 2008
Format:Taschenbuch
Der Klassiker der Kritik der politischen Ökonomie, Das Kapital von Karl Marx, ist bekanntlich schwerer Lesestoff. Mehr als 2500 Seiten, Beispiele und Bezüge auf volkswirtschaftliche Theorien, denen die heutige Aktualität fehlt und der Umstand, dass Marx für den zweiten und dritten Band nur Manuskripte hinterlassen hat, machen den Zugang nicht leicht.

Da "Das Kapital" aus natürlichen Gründen keine aktualisierte Neuauflage erfahren kann, ist es sehr viel wert, dass es Michael Heinrich gelungen ist, die theoretische Erklärung des Kapitalismus und über diese Erklärung die nach wie vor aktuelle Kritik verständlich und übersichtlich auf ca. 200 Seiten zusammenzufassen. Hier wird nicht in Frühschriften gewühlt, ein angeblicher Prognoseanspruch problematisiert oder sonstigen philosophischen Interpretationen nachgespürt. Heinrich geht es schlichtweg darum, was Marx im Kapital als Erklärung und damit Kritik des Kapitalismus geleistet hat. Dabei legt er auch besonderen Wert auf eine ausführliche Darlegung der marxschen Kritik an Ware und Geld. Dem Reichtumsmaßstab der Marktwirtschaft an dem gemessen die Frage was (Qualität), wie (Arbeitsbedingungen) und für wen produziert wird, zum bloßen Mittel der Geldvermehrung verkommt. Eine Kritik, die auch in linken Kreisen oft mißverstanden wird, wenn Ware und Geld als bloße Gesetzmäßigkeiten eines ansonsten harmlosen Warentausches gesehen werden, die wie selbstverständlich zu jeder Form des Wirtschaftens dazugehören würden. Heinrich hält demgegenüber fest: »Ausbeutung und die Existenz unbezahlter Arbeit" entspringen nicht aus einer Verletzung der Gesetze des Warentausches, sondern aus ihrer Befolgung.
... Lesen Sie weiter... ›
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewundernswert prägnant und verständlich 8. Oktober 2008
Von Philosepp
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Heinrichs Einführung in die Bände des Kapitals von Karl Marx legt sich in vielen Interpretationsfragen (zur Wertlehre, zur Theorie der Krisen im Kapitalismus usw.) auf umstrittene Positionen fest. Dafür und für seine Abgrenzung von dem, was er als "Weltanschauungsmarxismus" bezeichnet, ist er von vielen Seiten (von W. Haug, von der Gruppe "Gegenstandpunkt" usw.) zum Teil äußerst rüde und polemisch kritisiert worden.-
Obwohl ich auch selbst die Interpretationsansätze von Heinrich in vielen Punkten nicht teile, wird das Buch für seine Prägnanz und für die Klarheit mit der eine Fülle komplexer und begrifflich schwieriger Theorieelemente behandelt werden, von meinen Mitrezensenten zu Recht gerühmt. Dort, wo Heinrich umstrittene Standpunkte - durchaus vehement- vertritt, macht er dies im Text klar deutlich.
Für eine besondere Meisterleistung halte ich hierbei die Unterkapitel zur Wertform und zum Waren- und Geldfetischismus. Marx' Ausführungen hierzu im ersten Kapitel des Kapitals sind enorm schwer verdaulich und werfen grundlegende Interpretationsprobleme auf. Gleichzeitig bilden sie einen - wenn nicht den - fundamentalen Baustein seiner Kritik der politischen Ökonomie. Heinrich gelingt es (unter Berücksichtigung von Textvarianten aus den verschiedenen Auflagen des Kapitals) den Zusammenhang von Tauschwert, Geld und Fetischismus mit einem Minimum von begrifflichem Aufwand durchsichtig und plausibel zu machen. Das zu lesen dürfte selbst für Marx-Kenner sehr erhellend und für Marx-Neulinge eine exzellente Vorbereitung auf die eigene Lektüre sein.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung 28. Oktober 2007
Format:Taschenbuch
Nach der Lektüre dieses Buches ist man wirklich baff, wie falsch Marx von den meisten Leuten verstanden wird und wie die (neo-)klassische Ökonomie nun wirklich funktioniert. Dieses Buch sollte Standardwerk für jeden Studenten der VWL oder BWL sein. Es ermöglicht das Durchschauen von Zusammenhängen, die im Studium offensichtlich durch ständige Wiederholung banaler Rechenaufgaben und Wiederkäuen der klassischen Theorien verschleiert werden. So entsteht der Eindruck, die kapitalistische Weltwirtschaftsordnung wäre Ergebnis einer "natürlichen" Entwicklung und unausweichlich. Dass Arbeiter ständig weniger herausbekommen, als ihre Arbeit eigentlich wert wäre und nur die großen Kapitale davon profitieren, wird von der Politik nie so angesprochen, obwohl es offensichtlich ist.
Dass Marx viel mehr Kritiker als Revoluzzer war, ist genauso verblüffend, wie die Scharfheit und Treffsicherheit seiner Kritik.
Das Buch ist DIE einfachere und sachlichere Alternative zu Kurz und Konsorten.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verständliche Zusammenfassung von Marx' Kapital 24. April 2009
Von Oliver Völckers TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist eine kompakte und verständliche Zusammenfassung von Marx' Werk "Das Kapital". Jeder Autor, der sich heute an einer solchen Aufgabe versucht, stößt auf mehrere große Probleme:
- Einerseits soll eine Wiedergabe authentisch sein
- Andererseits hat sich die Welt seit Marx' Zeiten erheblich verändert
- Auch Marx' würde sicherlich sein Buch heute anders schreiben, so wie Marx sich zu seinen Lebzeiten ständig weiter entwickelt hat
- Schließlich hat es von Anhängern und Feinden des Marxismus gleichermaßen etliche Verzerrungen und Verfälschungen der Gedanken von Marx gegeben, etwa in der DDR
Wie also dem Werk treu und dennoch aktuell bleiben? Michael Heinrich ist dieses Kunststück weitgehend gelungen. Der Autor bezieht sich genau auf das historische Werk und findet dennoch immer wieder Bezüge zur Gegenwart.

Dennoch hat es einige Schwächen:
- Heinrich hält die Aussage vom Tendenziellen Fall der Profitrate für falsch (S. 152). Seine Argumentation folgt der Logik, dass das Gesetz von der Schwerkraft falsch sein müsse, weil sich nicht alle Gegenstände allmählich am Boden sammeln.
- Heinrich spricht, wie es heute verbreitet ist, vom "Platzen von Blasen" (S. 168). Dies ist falsch, weil es suggeriert, dass ein instabiler Zustand in einen stabileren übergeht. Tatsächlich ist der Kapitalismus in seiner Produktion ebenso dynamisch und gewaltig wie in seiner Zerstörungskraft.
- Heinrich interpretiert das Manifest der Kommunistischen Partei so, dass es behaupte, die Klassengegensätze würden im Kapitalismus automatisch deutlicher (S. 180).
... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Großartig
Das Buch ist ein echter Volltreffer. Auch wenn man das Kapital gelesen und sich ausführlich mit politischer Ökonomie auseinandergesetzt hat ist dieses Buch ein wahrer... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Xenophanes veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen die beste bisher mir bekannte Einführung
Sicher hat diese Einführung Schwächen. Es ist eben so, dass selbst Experten des Marxismus den einen oder anderen Streit haben. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von rmu veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Michael Heinrichs "Kritik der Politischen Ökonomie - Eine...
"Der Titel täuscht. Es handelt sich weniger um eine Einführung in die Marxsche Ökonomiekritik als vielmehr um eine im Geiste der sogenannten "Neuen Marxlektüre"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 von Georg Weerth
5.0 von 5 Sternen Das Kapital- Einführung
Unverzichtbares Hilfsmittel beim Studium des Kapital von Karl Marx.
Sehr guter Aufbau und sehr gute Beispiele zeit bezogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2009 von ossi79
5.0 von 5 Sternen Super Einführung
Das Buch von Michael Heinrich bietet eine super Einführung in die marx'sche Kritik der politischen Ökonomie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2009 von baghira87
5.0 von 5 Sternen Genau getroffen !
Das Buch von Michael Heinrich bietet für für Leute, die sich mit Kapitalimus auseinadersetzen wollen ohne Marx lesen zu wollen, aus meiner Sicht die beste... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2007 von Daniel Bergkönig
5.0 von 5 Sternen Absolutes Muß - ohne Vergleich
Dieses Buch ist ein Muß für jeden, der Marx' Ökonomie-Kritik (wie auch deren Mißverständnisse und Unzulänglichkeiten) verstehen will. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2004 von Jörg Hartmann
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