Diese Buch könnte so schön sein. Eine interessante Thematik, eine gute Sachbezogenheit und umfangreiche Quellenangaben zum detailierten nachvollziehen des Erklärten. Doch schon auf der Ersten Seite fiel mir die seit Jahren praktizierte Schändigung unserer deutschen Sprache auf. Beschränkte sich dieses Phänomen doch eher auf die Politik - von denen zweifelsohne nichts zu erwarten ist, so hat es mittlerweile ebenso die Literatur infiziert.
Da wird von "Betrachter(inne)n", "Fachkolleg(inn)en", "Forscher/innen", "Adressat(inn)en" und "Neurentner(inne)n" geredet (um nur einige zu nennen). Eine unnötige wie auch grammatikalisch falsche Wortverschandelung der allerfeinsten Sorte. Es zerstört den Lesefluss ungemein obwohl es bei Literatur doch gerade auf die Verständlichkeit ankommt und eine mündliche Zitation wird unmöglich.
Schlecht!