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Krimkrieg Broschiert – 31. März 2014

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Produktinformation

  • Broschiert: 752 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (31. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827012589
  • ISBN-13: 978-3827012586
  • Originaltitel: Crimea. The Last Crusade
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 4,9 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 270.911 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Orlando Figes, geboren 1959 in London, lehrt Geschichte am Birkbeck College in London. Er ist nicht nur einer der besten Kenner der russischen Geschichte, sondern zugleich ein überragender Erzähler. Über sein preisgekröntes Meisterwerk »Die Tragödie eines Volkes« (1998; Neuausgabe 2008) schrieb der große Historiker Eric Hobsbawm, es werde »mehr zum Verständnis der russischen Revolution beitragen als irgendein anderes Buch, das ich kenne«. Seine Bücher »Nataschas Tanz. Eine Kulturgeschichte Russlands« (2003; Neuausgabe 2011), »Die Flüsterer. Leben in Stalins Russland« (2008) sowie »Krimkrieg« (2011; Neuausgabe 2014) wurden von der Kritik ebenfalls begeistert aufgenommen. Alle vier Bücher sind im Berlin Verlag erschienen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 24. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe
'Der letzte Kreuzzug', so lautet der Untertitel dieser umfassenden Betrachtung einer der blutigsten Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts. Dieses besondere Stück 'Kriegsgeschichte', dass gerade in Deutschland nicht allzu breit im Bewusstsein verankert ist, legt Orlando Figes auf knapp 700 Seiten nachvollziehbar strukturiert umfassend in Entwicklung, Verlauf und Folgen dieses Krieges vor. Und mehr noch, nachvollziehbar weist er auf, dass durchaus religiöse Motive eine, wenn nicht die, entscheidende Ursache dieses Krieges waren.

Der Geschichtsprofessor am Birkbeck College in London nimmt sich dabei Zeit (und Raum) für seine Darstellung und belohnt den Leser für dessen konzentrierte Leseleistung mit einem detaillierten und, vor allem, umfassenden Blick nicht nur auf die kriegerische Auseinandersetzung selbst, sondern vor allem auf die Bedeutung des Krimkrieges für die Machtverschiebung in Europa.

Russland auf der einen Seite mit starkem Expansionsdrang, vor allem zunächst gegen die Türkei. England und Frankreich als (aus politischem Eigennutz) Verbündete der Türkei auf der anderen Seite sorgen in den Jahren zwischen 1853 und 1856 für den ersten, sogenannten, 'modernen Krieg', in welchem dem technischem Fortschritt ebensoviel Bedeutung zukam wie der reinen Quantität an Truppen und deren entsprechender Ausbildung.

Die Belagerung und Schlacht um Sewastopol ist sicherlich hier ein breit bekannter Begriff und gilt als zentrales Ereignis des Krimkrieges. Anhand vieler direkter Quellen und mit durchaus kraftvoll bildhaftem Sprachstil stellt Figes dieses Ereignis der Weltgeschichte mitsamt der umgebenden Schlachten und Scharmützel plastisch und in ganzer Härte dar.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "Hamburger Jung" am 27. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
... hat Orlando Figes mit seinem voluminösen Werk Krimkrieg. Der letzte Kreuzzug" geschaffen.

Wer die kurze, prägnante und sehr sachliche Darstellung liebt, sollte von diesem umfassenden, mit erzählerischer Leichtigkeit geschriebenen, umfassendem Details sowie zahlreichen Zusatzinformationen stark angereicherten Werk Abstand nehmen. Figes, ein profunder Kenner der russischen Geschichte, schlägt einen großen Bogen in dem er Vorgeschichte, den Krieg an sich und Nachwirkungen im europäischen Gesamtzusammenhang auf knapp 680 Seiten ausführlich darstellt.

Der Krimkrieg ist in der deutschen Historiographie bisher kaum betrachtet worden, vermutlich auch der fehlenden Beteiligung geschuldet. Gerade mal in einem neueren militärhistorischen Werk zur Geschichte des Krieges allgemein, dem Sammelband Wie Kriege entstehen", findet sich ein Aufsatz über den Krimkrieg. Ob die zeitgenössischen preußischen und österreichischen Militärs die Erkenntnisse der Franzosen, Engländer, Osmanen und Russen des Krimkrieges ausgewertet und in ihre zukünftigen militärischen Überlegungen einbezogen haben ist aus der Literatur auch kaum nachvollziehbar, aber unwahrscheinlich, finden sich doch im Krimkrieg zahlreiche Elemente des I. Weltkrieges, die bei einem sorgfältigen Lessons Learned" auf allen Seiten vermieden hätten werden können.

Für Figes selbst ist der Krimkireg der I.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Baratarkil am 20. Dezember 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich ziehe vom Urteil meiner vor-Rezensenten einen Stern ab, da ich ihr Urteil in einem wichtigen Punkt nicht teile: Die Darstellung der eigentlichen Kriegshandlungen mißrät dem Autor völlig, da er die wichtigste Infanterie-Waffe - das sogenannte Minie-Gewehr, dem er selbst eine wichtige schlachten-entscheidende Rolle gibt - in seiner Wirkung auf dem Schlachtfeld völlig falsch einschätzt.

Hintergrund:
Das Miniegewehr war kurz vor dem Krimkrieg eingeführt worden und brachte den französischen und britischen Truppen Reichweiten- und Treffsicherheitsvorteile. Dieses neue Gewehr basierte auf dem Prinzip, dass eine Kugel mit Hohlraum am Ende sich beim Schuß durch die Gase leicht ausdehnt, dadurch in einem gezogenen Gewehrlauf den Drall mitnimmt und sich durch diesen Drall quasi in einer stabilisierten Bahn durch die Luft "schraubt".

Warum ist das so wichtig:
Dadurch stieg die Reichweite bei der ein guter Schütze noch gezielt treffen konnte von ca. 70m auf ca. 200m mit dramatischen Folgen für das Geschehen auf dem Feld. Erstmals wurden lockere Formationen mit gezielt schiessenden Soldaten möglich.
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