Die Detektive Gärtner und Schmitz wurden wieder einmal engagiert, um einen Fall zu lösen. So sind sie diesmal auf der Suche nach einem verschwundenen Jungen. Ihre Recherche ergibt, dass dieser sich sehr für den Komponisten Petr Tschaikowsky interessierte, weshalb sie sich mit dessen Lebensgeschichte beschäftigen.
Die Lebens- und Leidensgeschichte Tschaikowskys gibt mögliche Hinweise auf die Ursache des Veschwindens des Jungens. Aber ein Auffinden des Jungens und somit eine Lösung des Falls gibt es entgegen eines Vorschreibers nicht, der Fall bleibt leider in den Mutmaßungen stecken.
Die Kombination von musikalischer Untermalung und Text ist hier gut gelungen - besser als bei "Totenschädel sprechen nicht" der gleichen Reihe, bei dem der musikalische Anteil m.E. für Klassikeinsteiger zu lange ist. Hier stimmt die Balance. Bei beiden Werken fanden wir jedoch die Lösung des Falls unbefriedigend, irgendwie fehlt jeweils ein richtiger Abschluß des Krimis. Also die Idee, Hintergrundwissen über Komponisten mit ihrer Musik und einem Krimi zu verbinden ist super. Das Ganze ist technisch gut umgesetzt, Spannung bis zum Ende, das dann irgendwie keines ist. Schade.