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Kriminalgeschichte des Christentums. Band 6: 11. und 12. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich II., dem "Heiligen" (1002), bis zum Ende des Dritten ... zum Ende des Dritten Kreuzzugs (1192): BD 6
 
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Kriminalgeschichte des Christentums. Band 6: 11. und 12. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich II., dem "Heiligen" (1002), bis zum Ende des Dritten ... zum Ende des Dritten Kreuzzugs (1192): BD 6 [Gebundene Ausgabe]

Karlheinz Deschner
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Kriminalgeschichte des Christentums. Band 6: 11. und 12. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich II., dem "Heiligen" (1002), bis zum Ende des Dritten ... zum Ende des Dritten Kreuzzugs (1192): BD 6 + Kriminalgeschichte des Christentums. Band 7: 13. und 14. Jahrhundert: 13. und 14. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich VI. (1190) zu Kaiser Ludwig IV. dem Bayern (1347): BD 7 + Kriminalgeschichte des Christentums. Band 5: 9. und 10. Jahrhundert. Von Ludwig dem Frommen (814) bis zum Tode Ottos III. (1002): BD 5
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 656 Seiten
  • Verlag: rowohlt; Auflage: 1. Ausgabe (19. März 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498013092
  • ISBN-13: 978-3498013097
  • Größe und/oder Gewicht: 22,5 x 15,1 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 137.007 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Karlheinz Deschner
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Karlheinz Deschner gilt als der sowohl schärfste wie kenntnisreichste Kirchen- und Religionskritiker unseres Jahrhunderts. Seit 1958 prangert er in seinen entlarvenden und provozierenden Arbeiten immer wieder aufs Neue die Doppelmoral, Triebfeindlichkeit und politische Korrumpierbarkeit der Amtskirchen an. Seit 1986 arbeitet er an seinem wohl ehrgeizigsten Werk, einer umfassenden Kriminalgeschichte des Christentums, von der nunmehr der sechste Band vorliegt.

Deschner nimmt für sich in Anspruch, nichts weniger als "eine Historie des Christentums" zu schreiben, "eine Geschichte christlicher Dynastien, christlicher Fürsten, christlicher Kriege und Scheußlichkeiten, eine Geschichte jenseits aller institutionellen oder konfessionellen Schranken", und der Leser darf ihn beim Wort nehmen.

Gegen das "gigantische Übergewicht all der verdummenden, täuschenden, lügenden Glorifikation" der christlichen Religion setzt Deschner seine "negative Christentumsgeschichte". Es ist eine Geschichte des Krieges, eines einzigen Krieges nach außen und innen, eine Geschichte der Unterdrückung der eigenen Untertanen und Gläubigen und der erbarmungslosen Ausrottung aller Andersgläubigen.

Mit dem sechsten Band seiner Kriminalgeschichte des Christentums ist Deschner im 11. und 12. Jahrhundert angelangt, dem Zeitalter der Kreuzzüge und Gegenpäpste. Es waren blutige Jahrhunderte, in denen das Abschlachten im Namen Christi auf den Osten Europas und das Heilige Land übergriff und in Deutschland die Judenpogrome ihren Anfang nahmen. Unvorstellbare Greueltaten wurden im Namen und mit dem Segen der römischen Kirche begangen, doch der Klerus begnügte sich nicht länger mit einer passiven Zuschauerrolle. Die Bischöfe führten zahllose Feldzüge und griffen auch selbst zur Waffe. 10 Bischöfe fielen auf den Schlachtfeldern, und während die Toten zu Heiligen verklärt wurden, bauten die Überlebenden mit der Beute aus ihren Kriegszügen Kirchen und Paläste oder finanzierten ihre politischen Intrigen.

"Wer Weltgeschichte nicht als Kriminalgeschichte schreibt, ist ihr Komplize." In Karlheinz Deschner hat die christliche Weltgeschichte ihren schonungslosesten Ankläger gefunden. --Stephan Fingerle

Pressestimmen

"Gemessen an Karlheinz Deschner sind die kritischen Kirchen- und Drewermänner unserer Tage nichts als freundliche Herren mit religiösen Skrupeln." Michael Bauer/Süddeutsche Zeitung
"Der wohl kompromißloseste Autor und Denker im deutschsprachigen Raum." Die Weltwoche, Zürich
"Er ist wirklich weltweit einzigartig." Prof. Dr. Horst Herrmann, Universität Münster
"Der bedeutendste Kirchenkritiker der Gegenwart." Österreichischer Rundfunk, Wien
"Der sowohl schärfste wie kenntnisreichste Kirchenkritiker des 20. Jahrhunderts." El Independiente, Madrid
"Für mich ist Deschner der größte Kirchenkritiker und Religionskritiker aller Zeiten, und zwar nicht nur wegen seines Sachgehaltes, dessentwegen, was er an Fakten, an historischen Darstellungen bietet, sondern auch wegen der Großartigkeit seiner Darstellungsweise, also wegen des großen Flusses der Leidenschaft." Prof. Dr. Dieter Birnbacher, Universität Düsseldorf

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Format:Gebundene Ausgabe
Auch das 11. u. 12. Jahrhundert sind übervoll von Kriegen, Intrigen. Machtgeile und geldgierige Pfaffen an der Seite von Kaiser Heinrich II (heilig trotz zahlreicher Verwandtenmorde und Kriege gegen katholische Glaubensbrüder) oder Konrad II, der Polenkrieger oder Heinrich III., der "Fromme", der "Friedensbringer", der mit seinen Heeren Lothringen, Polen, Böhmen und Ungarn "befriedet" hat.
Sehr interessant ist das Kapitel über Heinrich IV. und Papst Gregor VII. - was für eine entsetzliche Machtgier diesen Papst getrieben hat, was für ein Militarist er war, unglaublich gut geschrieben und belegt. Die Konturen des Investiturstreits werden schärfer, nicht zuletzt in Canossa: wie König Heinrich mitten im eisigen Jahrhundertwinter über die Alpen pilgert und im Büßergewand bei Gregor auftaucht, um von seinem Bann freizukommen. Und wie es wirklich war: ein kluger Schachzug Heinrichs, um seine aufsässigen Fürsten ruhigzustellen, seinen Gegner Papst Gregor in Zugzwang zu bringen zur Anerkennung seiner Königswürde; es war aber auch eine verlorene Partie im Investiturstreit: Das Papsttum gewinnt Oberhoheit über die weltlichen Herrscher. Spannnend.
Die Kriege des Papsttums gegen die deutschen Könige und Kaiser gehen weiter, bringen Not, Elend, Hunger und Seuchen. Da kommt der erste Kreuzzug wie gerufen: die verelendete Masse wird durch Urban II. aufgepeitscht; es wird ihr alles mögliche versprochen, was die Kirche nicht zu halten braucht: Erlösung, Himmelreich, ewiger Lohn auch für alle Verwandten; die Elenden entfliehen ihrer Not, ihren Gläubigern, schreien "Gott will es!" und bringen erst einmal in den sog. Bauernaufständen zigtausende Juden in Frankreich und Deutschland um. Ziehen dann sengend, mordend nach Kleinasien, unter irrsinnigen Bedingungen krepieren 90%, bis Jerusalem erobert ist, alles in allem etwa eine Million Tote. "Gott will es!". Und Urban II., der das alles angezettelt hat, der Massenmörder, wird später seliggesprochen. Dabei hat den Christen Jerusalem nie gehört! Dabei ging es den paar Christen in Antiochien und Jerusalem unter den Moslems wesentlich besser als unter den katholischen Herrschern. Deschner entlarvt die ganze klassische Geschichtsschreibung als eine widerliche Lüge.
Immer wieder Straßenschlachten in Rom; der dort verhassteste Stand ist der Klerus; Schismen bei den Papstwahlen - und dazwischen - gehören schon zum normalen Ablauf dieser "Wahl"; was hat die Kirche, das Christentum dieser Stadt angetan!
Lothar von Süpplingenburg betreibt Ostkolonisation, Bürgerkrieg in Deutschland, fest angeheitzt diesmal von Papst Paschalis II. zwischen Staufern und Welfen, die sich auch noch in die Stauferzeit hineinziehen; der jämmerliche "Wendenkreuzzug"", Bernhard von Clairvaux, ein Kriegshetzer sondergleichen und die "Reconquista" in Spanien mit dem ganzen verlogenen, gefälschten St. Jakobsbrimborium. Ein erhellendes Kapitel beschreibt Kaiser Barbarossa und seine sechs (!) Italienfeldzüge, seine dortigen Barbareien, seine Kriege gegen die Päpste und die beiden Schismen zu dieser Zeit, eines über acht, das zweite über achtzehn Jahre dauernd. Das Buch endet mit dem Dritten Kreuzzug, mit Philipp II. und König Richard I. "Löwenherz" und seinen Verbrechen. Band 6 ist erhellend, historisch und kriminalistisch interessant. Ein gewaltiges Werk, man kann es nicht genug loben in seiner Dichte und Information.
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