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Kriminalgeschichte des Christentums. Band 4: Frühmittelalter. Von König Chlodwig I. (um 500) bis zum Tode Karls "des Großen" (814): BD 4 [Gebundene Ausgabe]

Karlheinz Deschner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

22. April 1994
Mit dem Frühmittelalter setzt Karlheinz Deschner die "Kriminalgeschichte des Christentums" fort: von der katholischen Taufe König Chlodwigs I., um 500 bis zum Tode Karls "des Großen" 814. Diese ersten dreihundert Jahre des Frühmittelalters waren eine Zeit des turbulenten Aufbruchs und Umbruchs, aber auch des Fortwurstelns, eine Zeit, wild und blutbefleckt wie kaum eine, und doch weihrauchgeschwängert, in der das Abendland, Europa, Deutschland entstehen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 624 Seiten
  • Verlag: Rowohlt (22. April 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498013009
  • ISBN-13: 978-3498013004
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,9 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 408.460 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg. Im Krieg Soldat, schloß sein Studium der Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte mit der Promotion ab. Seit 1957 veröffentlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Für sein aufklärerisches Engagement und für sein literarisches Werk wurde Karlheinz Deschner 1988 - nach Wolfgang Koeppen, Hans Wollschläger, Peter Rühmkorf - mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet. Im Juni 1993 erhielt er - nach Walter Jens, Dieter Hildebrandt, Gerhard Zwerenz, Robert Jungk - den Alternativen Büchnerpreis und im Juli 1993 - nach Andrej Sacharow und Alexander Dubcek - als erster Deutscher den International Humanist Award. Im September 2001 erhielt Deschner den Erwin-Fischer-Preis des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten, im November 2001 den Ludwig-Feuerbach-Preis des Bundes für Geistesfreiheit Bayern, Augsburg. Der forschende Autor lebt in dem tief katholisch geprägten Frankenstädtchen Haßfurt am Main.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Deschner behandelt hier die Geschichte der (Katholisierung der) Germanen, Langobarden, Merowinger, (übriggebliebenen) Goten und vor allem der Franken. Dies ist historisch sehr interessant, wenn auch die Genealogie der Franken und Merowinger recht verwirrend ist. Eine (trotz ??) des Katholizismus äußerst blutige und brutale Zeit, das beginnende Mittelalter. Es folgt eine Charakteristik Papst Gregors I. des "Großen", ausführliche Kapitel über den "Bilderstreit", die "Pippinische Schenkung", die "Konstantinische Schenkung" und andere Fälschungen des Mittelalters. Die Missionierungen des Bonifaz und ein letztes großes Kapitel über Karl "den Großen" und seine Kriege. Geschichte und Kriminalgeschichte! Karl der "Große", der "Heilige" - was für ein Schlächter, was für ein Massenmörder! Nicht umsonst heilig gesprochen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert 29. April 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich mit Religion auseinandersetzen will, darf die Bücher von Karl Heinz Deschner nicht versäumen.
Einfach perfekt!!
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18 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte Europas, ideologisch bereinigt 14. Juni 2004
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
nur wenige Menschen wissen, daß es nicht die Antike war und auch nicht die Germanen, welche Europa ursprünglich prägten, sondern die Kelten mit einer, das heutige Europa umspannenden Kultur, deren Einheitlichkeit sich vom heutigen Jugoslawien über Norditalien bis zum Main, dann südlich der Pyrenäen, westlich des Rheins bis nach Schottland und Irland erstreckte, ohne daß sie durch zentralisitisch organisierte auf militärischer Despothie beruhender Gewalten bedurfte. Eben eine Kultur!
Nun sind die Kelten nicht Deschners Thema. Aber seine entideologisierte "Abendländische Weltgeschichte" macht deutlich, wie die Germanen mit Hilfe der Pfaffen die Unsitte römischer Herrschaftshierarchien erlernten und damit begannen, in der Fortsetzung des Erbes Roms als "1. Heiliges römisches Reich Deutscher Nation", das Gesicht Europas zu bis zur Unkenntlichkeit zu brandmarken. Auch die moderne Demokratie ist nur ein verblendeter Abklatsch dieser auf der militärischen Despotie beruhenden bürokartischen Staatsideologie, welche von nahezu allen Brotgelehrten - staatstreu - zum glorifizierten Erbe der Antike hochstilisiert wurde.
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6 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte Europas, ideologisch bereinigt 14. Juni 2004
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
nur wenige Menschen wissen, daß es nicht die Antike war und auch nicht die Germanen, welche Europa ursprünglich prägten, sondern die Kelten mit einer, das heutige Europa umspannenden Kultur, deren Einheitlichkeit sich vom heutigen Jugoslawien über Norditalien bis zum Main, dann südlich der Pyrenäen, westlich des Rheins bis nach Schottland und Irland erstreckte, ohne daß sie durch zentralisitisch organisierte auf militärischer Despothie beruhender Gewalten bedurfte. Eben eine Kultur!
Nun sind die Kelten nicht Deschners Thema. Aber seine entideologisierte "Abendländische Weltgeschichte" macht deutlich, wie die Germanen mit Hilfe der Pfaffen die Unsitte römischer Herrschaftshierarchien erlernten und damit begannen, in der Fortsetzung des Erbes Roms als "1. Heiliges römisches Reich Deutscher Nation", das Gesicht Europas zu bis zur Unkenntlichkeit zu brandmarken. Auch die moderne Demokratie ist nur ein verblendeter Abklatsch dieser auf der militärischen Despotie beruhenden bürokartischen Staatsideologie, welche von nahezu allen Brotgelehrten - staatstreu - zum glorifizierten Erbe der Antike hochstilisiert wurde.
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