Rolf A. Becker ist Spezialist für heitere Kriminalgeschichten. Er selbst sagt: 'Ich bin Unterhaltungsschriftsteller. Wenn ich mal ein ernstes Thema angehe, gelingt es mir meistens zur Satire.' 1923 in London geboren, hatte Rolf Becker nach dem Krieg erste Kontakte mit dem Norddeutschen Rundfunk, Engagements bei der BBC als Rundfunkregisseur und -autor und arbeitete ab 1953 als freier Schriftsteller. Gemeinsam mit seiner Frau Alexandra hat er bis zu ihrem Tod im Jahre 1990 viele erfolgreiche Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele verfasst: "Gestatten, mein Name ist Cox", "Dickie Dick Dickens", "Die Experten" u.v.a.
Francis Durbridge, geboren 1912 in Hull/England, studierte Englisch an der Universität Birmingham. Er arbeitete kurz als Börsenmakler, bevor er sich ganz seiner Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Seine Schriftsteller-Laufbahn begann er mit Bühnenstücken und Kurzgeschichten. Von 1938 an war Francis Durbridge dreißig Jahre lang als Hörspielautor für BBC tätig. Mit seinen Krimis, ob als Hörspiel oder Fernsehproduktion, schrieb er Geschichte. Die sogenannten "Straßenfeger" lösten eine Massenhypnose aus, die durch die "häppchenweise verabreichte Spannung" hervorgerufen wurde.
'Mein Ziel ist es, nicht zu belehren, nicht zu erzeihen - nur zu unterhalten, sonst gar nichts.', sagte der Schauspieler Carl-Heinz Schroth (1902-1989) über sich selbst.
Nach seiner Kindheit in Bozen studierte er Rechts-, Literatur- und Theaterwissenschaften in München und nahm Schauspielunterricht bei Arnold Marlé. Sein erstes Engagement erhielt er 1922 in Frankfurt an der Oder und spielte anschließend an Theatern in Hamburg, Wien und Berlin. 1931 bekam Carl-Heinz Schroth seine erste Rolle in der Filmoperette 'Der Kongress tanzt', blieb dem Theater aber weiterhin treu.
Neben vorwiegend humorvollen Rollen in der Nachkriegszeit, so zum Beispiel 'Wenn der Vater mit dem Sohne' (1955), realisierte er seine ersten Filme als Regisseur (u. a. 'Der Hund im Hirn' 1953) und arbeitete zusätzlich als Sprecher für den NWDR. In Rolf Beckers Krimi-Hörspielen Dickie Dick Dickens und Gestatten, mein Name ist Cox übernahm er die Hauptrolle, beide Reihen wurden zu wahren 'Straßenfegern' der 50er Jahre.
Zu einem späten Höhepunkt seiner Popularität gelangte er neben Brigitte Horney in der TV-Serie 'Jakob und Adele'.
Carl-Heinz Schroth, der die letzten Jahre seines Lebens mit seiner vierten Frau in Italien verbrachte, starb kurz nach Drehschluss seines TV-Films 'Geld macht nicht glücklich' in Neuwittelsbach.
Jürgen Goslar: Schauspieler, Regisseur, Rezitator, Lehrer (u.a. an der Universität München und als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz) hat die Kraft und den magischen Reiz von Rilkes Gedanken- und Gefühlswelt früh erkannt. Schon als junger Schauspieler präsentierte er in vielbeachteten Rezitationsabenden die Duineser Elegien, so auch während der Salzburger Festspiele 1980.
Herbert Bötticher wurde 1928 in Hannover geboren, wo er auch nach dem Abitur seine Schauspielausbildung absolvierte. 1950 hatte er sein erstes Engagement am Staatstheater Karlsruhe, danach spielte er an zahlreichen Theatern, u. a. an den Münchner Kammerspielen. Einem breiten Publikum ist Herbert Bötticher auch durch sein Mitwirken in zahlreichen Filmen und TV-Serien, wie etwa 'Ich heirate eine Familie' bekannt.
Harald Juhnke, geb. 1929 in Berlin, ist einer der beliebtesten und bekanntesten Schauspieler Deutschlands. Seit den 50er Jahren spielte er in unzähligen Kino- und Fernsehfilmen, sowie an zahlreichen Theatern mit und trat als Entertainer und Sänger auf. Legendär sind seine Filmrollen etwa in 'Schtonk' und der Neuverfilmung des 'Hauptmann von Köpenick'.