Auf das Ende hin wird die Serie der "Karl-Comics" zunehmend komplexer, löst sich vom altbewährten Krimi-Schema des: "ich habe eine Tat und suche einen, der's getan hat", hin zu der Frage: "Habe ich ein Verbrechen, und wenn ja, was steckt dahinter?" Dies ermöglicht dem Autor, eine tragische Geschichte aus den Tagen der französischen Revolution zu erzählen, an die Karl, der Held, sich von ferne nur herantasten kann:
Rene, der Emigrant, Theresia, seine Freundin, Karl und Maria sitzen zusammen, als Oskar zwei mehrere Monate alte Zeitungsberichte vorbeibringt: in Lyon wurde ein liebendes Paar guillotiniert: die Frau, eine Adelige, die ihrem in der Emigration befindlichen Bruder in das Siegel eines Briefes eingelassene Diamanten hat schicken lassen, der Mann ein Revolutionär, den die anderen aufgrund seiner Liebe als abtrünnigen behandelt haben. Rene wird blaß, als er die Geschichte hört. Kurze Zeit später verschwindet er ohne Nachricht. Dann wird Claude Couthon als Offizier in den Rheingau verlegt: irgendetwas an der Geschichte ist merkwürdig. Aber was?