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Kriegsmaschinen - Roboter im Militäreinsatz (TELEPOLIS) Broschiert – 20. Februar 2012

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Produktbeschreibungen

textico.de

Der Telepolis Band Kriegsmaschinen - Roboter im Militäreinsatz beginnt nicht umsonst mit einer Kurzgeschichte des Science Fiction Autors Herbert W. Franke - der militärische Einsatz von Robotern erscheint uns noch immer als düstere Fiktion, dabei sind digitalisiert-mechanischen Kämpfer schon lange auf den Schlachtfeldern der Gegenwart angekommen und erobern auch unseren zivilen Alltag mit ihren Augen, Rädern und Flügeln.

Kriegsmaschinen - Roboter im Militäreinsatz ist eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Thema Roboter und Militär - die einzelnen Autoren betrachten die Robotisierung aus kulturellen, technischen, kognitiven und zukünftigen Perspektiven. Sie zeigen den Stand der Dinge etwa den massiven Drohneneinsatz über Afghanistan und Pakistan und stellen Fragen zu künstlichen Intelligenz der Zukunft.

Hans-Arthur Marsiske liefert mit der Beitragssammlung einen sehr umfassenden Überblick zur Frage der Roboter beim Militär - Kriegsmaschinen - Roboter im Militäreinsatz ist die perfekte Diskussionsgrundlage mit vielen Perspektiven: ruhig, faktenbasiert und analytisch. --Wolfgang Treß/textico.de

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans-Arthur Marsiske, geboren im Jahr 1955, lebt seit frühester Kindheit in Hamburg. Er studierte Soziologie und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Zum Doktor der Philosophie wurde er Anfang 1989 am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Hamburg mit einer Studie über den Arbeiterführer Wilhelm Weitling (1808-1871) promoviert. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Autor hat sich immer mehr zu Wissenschaftsthemen verlagert. Neben Astronomie und Raumfahrt waren dies insbesondere Forschungen zur Künstlichen Intelligenz und Robotik. Als Reporter hat er mehrmals (aus Stockholm, Amsterdam, Melbourne und Paderborn) live vom RoboCup berichtet - dem internationalen Fußballturnier für Roboter.



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Format: Broschiert
Hier und da - und nicht selten in den Publikationen des Heise-Verlages - erscheinen Artikel zum Thema Robotik und Krieg. Zu anhaltender Auseinandersetzung mit dem Thema hat es aber schon länger nicht mehr gereicht. Die letzten diesbezüglichen Publikationen waren Frank Barnabys "The automated Battlefiled" (1986) oder das von Robert Jungk und Hans Josef Mundt herausgegebene "Eskalation der neuen Waffen" (1969) und man sieht schon am Veröffentlichungsdatum beider Bücher, dass es zu dieser Zeit mit den Roboter noch nicht so weit her war. Kriegsroboter waren vor allem Science Fiction.

Science Fiction findet sich im von H.-A. Marsiske herausgegebenen Buch über "Kriegsmaschinen" ebenfalls. Und zwar hat niemand geringeres als Herbert W. Franke zwei Kurzgeschichten beigesteuert. Zwei weitere stammen von Peter Watts und dem Herausgeber selbst. Das macht schon klar, dass die utopische Vision in der Robotik eine wichtige Rolle spielt. Das tat sie immer schon (von Asimov bis Rucker). Der erste Industrieroboter soll sogar durch Asimovs Geschichten aus den 1940ern inspiriert worden sein.

In "Kriegsmaschinen" geht es aber nicht nur um Roboter, sondern auch um automatische Bomben, Visualisierungstechnologien, KI, unbemannte Fahrzeuge und anderes. Zwischendrin tauchen immer wieder Beiträge über Roboter-Visionen im Kino, der Literatur, die Ethikdebatte und die Kulturgeschichte dieser Technologie auf. Wie alle vom Heise-Verlag herausgegebenen Bücher steht die "technische Aufklärung" immer vor aller kulturwissenschaftlichen Reflexion. (Letztere gibt es zur Genüge auch anderswo - etwa in jüngeren Bänden von transcript.
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