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Kriegslügen. Vom Kosovokonflikt zum Milosevic-Prozess Gebundene Ausgabe – 22. März 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Homilius, K; Auflage: 1 (22. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897068842
  • ISBN-13: 978-3897068841
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 422.182 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Klappentext

Am 24. März 1999 begann die Nato einen elfwöchigen Bombenkrieg gegen Jugoslawien. »Noch nie haben so wenige so viele so gründlich belogen wie im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Jugoslawien«, kommentierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer. »Dafür sind Menschen gestorben.«

Keine Lüge war der Nato zu grotesk, um ihre Kriegsmaschine in Gang zu bringen und am Laufen zu halten: Der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic als Wiedergänger Adolf Hitlers, ein KZ in Pristina, Auschwitz auf dem Amselfeld. Während Nato und CNN sich wenigstens die Mühe machten, Video-Aufnahmen zu fälschen, beeindruckte der damalige deutsche Verteidigungsminister durch nackte Wortgewalt: Rudolf Scharpings Serben, die mit abgeschnittenen Albanerköpfen Fußball spielen und Föten grillen, werden in die Geschichte der Psychopathologie eingehen. Schließlich Wunder von biblischer Dimension: Massakrierte albanische Intellektuelle, die post mortem Pressekonferenzen in westlichen Hauptstädten geben; Geisterzüge, die plötzlich auf wenig befahrenen Brücken erscheinen und sich in Nato-Raketen bohren; Massengräber, die so leer sind wie jenes von Jesus nach der Himmelfahrt.

Fünf Jahre nach der sogenannten Befreiung des Kosovo herrscht dort die nackte Gewalt. Hunderttausende Serben und Roma wurden unter den Augen der Nato-Besatzungstruppen aus der Provinz vertrieben. Die albanischen Terroristen aber nutzen den gewonnenen Brückenkopf zu Aktionen gegen Mazedonien und neuerdings auch zu Aktivitäten in Griechenland.

Der Oberschurke, der an allem schuld ist, soll aber der ehemalige jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic sein – obwohl der Prozeß gegen ihn in Den Haag bisher eher das Gegenteil bewiesen hat.

Die Wiener Tageszeitung Die Presse schrieb über dieses Buch: „Eine Fülle gut recherchierten Materials - ein zutiefst erschreckendes Ergebnis. Es sieht so aus, als wären wir tatsächlich in einem unvorstellbaren Ausmaß belogen worden. Wenn Joschka Fischer zurücktreten muß, dann hoffentlich deswegen!“

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jürgen Elsässer (Jahrgang 1957) ist Verfasser zahlreicher Bücher über die deutsche Außenpolitik, vor allem über die deutsche Balkanpolitik. Sein Buch „Kriegsverbrechen“, das hiermit völlig neubearbeitet unter dem Titel „Kriegslügen“ vorliegt, erschien auch in serbischer, italienischer und französischer Übersetzung. Eine griechische Lizenzausgabe ist in Vorbereitung.

Elsässer war jahrelang Redakteur des Hamburger Magazins „Konkret“, schrieb regelmäßig für die „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“ und das „Kursbuch“ und arbeitet zur Zeit hauptsächlich für die „Junge Welt“ und außerdem für den „Freitag“.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gunter am 17. Februar 2007
Dass in Kriegszeiten gelogen wird, bis sich die Balken biegen, ist nichts neues. Jeder Krieg ist bisher im Namen hoher Ideale und zum Wohle der Menschheit geführt worden. Qualitativ neu im Kosovokrieg ist jedoch der deutsche Beitrag, der in diesem Buch auch entsprechend gewürdigt wird: Wenn zwei erklärt pazifistische Parteien, deren heutige Vertreter noch vor einigen Jahren auf jeder Antikriegsdemonstration stolz ihre Transparente schwenkten, nun zum Halali blasen und dies mit Lügen garnieren, die wie das Beispiel Scharping zeigt, psychiatrische Behandlung anempfehlen lassen, so hat dies in der Tat eine neue Dimension. Es ist der Selbstverrat der SPD und der Grünen, die gezeigt haben, dass alle ihre pazifistischen Parolen nur Blendwerk sind. Wenn man einmal Krieg spielen kann, werden alle Ideale über Bord geworfen und die Folgen sind egal. Doch sind sie es nicht - von dieser Selbstlüge werden sich zumindest die Grünen nicht mehr erholen. Sie haben ihre Glaubwürdigkeit verloren. Jürgen Elsässers Buch ist somit nicht nur eine exzellente Analyse von Taktik und Technik der Lügen des Kosovo-Krieges, sondern auch ein Dokument über Scheitern und Selbstverrat einer pazifistischen Idee.
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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sebastian Spiegel am 12. März 2006
Durch den plötzlichen Tod von Milosevic erhält das Buch ungeahnte Aktualität. Schon 2004 wies J. Elsässer in seinem genauso spannenden wie sorgfältig recherchierten Buch darauf hin, daß dem Hauptangeklagten des Den Haager Tribunals keine direkte Verflechtung in die ihm vorgeworfenen Kriegsverbrechen nachgewiesen werden konnte. Nun ist Milosevic tot und mit ihm auch der Prozess. Ist das wirklich die Niederlage, von der die Chefanklägerin, Del Ponte, im Zusammenhang mit dem frühen Tod von Milosevic spricht oder vielmehr ein geplantes Ende eines erfolglosen Prozesses mit aneinander gereihten Blamagen, wie sie der Autor beschreibt? Nun ist weder die Schuld, noch die Unschuld des Beklagten erwiesen. Seine aber seit Anbeginn des Prozesses geforderte Strafe, hat Milosevic offensichtlich auch ohne Urteil schon erhalten. Wie er zu Tode kam, wird, wenn überhaupt, später noch zu klären sein. Die Wahrheit darüber ist aber wahrscheinlich, ähnlich wie die Wahrheit über den Balkankrieg, vor dem Tod des ehemaligen serbischen Präsidenten gestorben. Elsässers lesenwertes Buch verlangt nun, nach vierjährigem ergebnislosem Prozess, erst recht eine Fortsetzung. Darin müssten die lächerliche Beweisführung ebenso, wie die Zustände im Gefängnis von Den Haag, dem die Gefangenen neuerdings reihenweise auszugehen scheinen, gründlich beleuchtet werden. Warum Milosevic sowohl jede körperliche Betätigung als auch eine medizinische Behandlung verweigert werden konnte, sind interessante Fragen in diesem Zusammenhang. Immerhin tritt hier das Den Haager Gericht als Anwalt der Weltgemeinschaft auf. Dies kann aber nicht auf Basis von Rache und Vorverurteilungsgelüsten einzelner handeln, auch und gerade, wenn diese Chefankläger im unantastbaren Diplomatenstatus sind.
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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Mai 2005
Dieses gut recherchierte Buch zeigt auf, wie die Nato mittels Lügen und Übertreibungen in den Kosovo-Krieg zog. Vor allem in der Bundesrepublik konnte man beobachten, wie sich Pazifisten plötzlich in Krieger verwandelt haben. Die Rede war von Massakern, die niemals stattfanden oder unauffindbaren Konzentrationslagern. Wer also wissen möchte, wie einfach es ist, ein Land für einen Krieg zu überzeugen (auch in diesem, unseren Lande) der sollte sich dieses Werk ins Bücherregal stellen. Vor allem, da diese Art der Kriegspropaganda scheinbar bei jedem kriegerischen Konflikt der neueren Geschichte zum Einsatz zu kommen scheint. Sollte im Schulunterricht gelesen werden.
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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "amwetzel" am 5. Mai 2004
Wieder ein zeithistorisch wichtiges und provokantes Buch. Und wieder zum Krieg in Ex-Jugoslawien. Und wieder steht der Leser / die Leserin vor der Frage: Was ist die Wahrheit?. In seinem neuen Buch „Kriegslügen" geht J.E. nach dem Vorwort - das gerade durch die persönliche und einfühlsame Schilderung des Kriegsopfers Sonja ( S.22), den Leser/die Leserin sehr berührt, chronologisch vor. Er zeigt den Beginn des Krieges auf, und die Bereitschaft der Deutschen Politik nun endlich mal wieder einen „gerechten" Krieg zu führen (und zu gewinnen). J.E. bedient sich einer Vielzahl von Quellen, und versucht damit heute schon „historische" Legenden zu widerlegen. Mit der Betrachtung des Nato-Kriegs, beschäftigt sich die nachfolgenden Kapitel mit der „serbenfreien" Zeit, die nebenbei auch ein judenfreies Pristina beinhaltet. Sehr analytisch und nachvollziehbar sind seine Auslassungen über die Perspektiven im Balkan, die Gefahr für Mazedonien und Griechenland . Letzter großer Abschnitt ist die Auswertung des bisherigen Prozessverlaufs in Den Haag. In den Monaten des Prozesse gelang es der Anklage nicht Milosevic zu überführen, im Gegenteil, eine Blamage reiht sich an die Andere. Neben der Einsätzung und Bewertung der Deutschen Politik, der genauen historischen Aufarbeitung und Analyse ist gerade auch der Anhang des Buchs über die 70er und 80er Jahre in Jugoslawien sehr aufschluss- und für die eigene Meinungsbildung hilfreich.
Gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation im Kosovo lässt sich, mit dem Wissen aus dem Buch „Kriegslügen" nichts Gutes erahnen. „Die Wahrheit stirbt lange vor dem Krieg." so ist es schon im Vorwort zu lesen.
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