Kurzbeschreibung
Am 24. März 1999 begann die Nato einen elfwöchigen Bombenkrieg gegen Jugoslawien. "Noch nie haben so wenige so viele so gründlich belogen wie im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Jugoslawien", kommentierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer. "Dafür sind Menschen gestorben."
Keine Lüge war der Nato zu grotesk, um ihre Kriegsmaschine in Gang zu bringen und am Laufen zu halten: Der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic als Wiedergänger Adolf Hitlers, ein KZ in Pristina, Auschwitz auf dem Amselfeld. Während Nato und CNN sich wenigstens die Mühe machten, Video-Aufnahmen zu fälschen, beeindruckte der damalige deutsche Verteidigungsminister durch nackte Wortgewalt: Rudolf Scharpings Serben, die mit abgeschnittenen Albanerköpfen Fußball spielen und Föten grillen, werden in die Geschichte der Psychopathologie eingehen. Schließlich Wunder von biblischer Dimension: Massakrierte albanische Intellektuelle, die post mortem Pressekonferenzen in westlichen Hauptstädten geben; Geisterzüge , die plötzlich auf wenig befahrenen Brücken erscheinen und sich in Nato-Raketen bohren; Massengräber, die so leer sind wie jenes von Jesus nach der Himmelfahrt.
Fünf Jahre nach der sogenannten Befreiung des Kosovo herrscht dort die nackte Gewalt. Hunderttausende Serben und Roma wurden unter den Augen der Nato-Besatzungstruppen aus der Provinz vertrieben. Die albanischen Terroristen aber nutzen den gewonnenen Brückenkopf zu Aktionen gegen Mazedonien und neuerdings auch zu Aktivitäten in Griechenland.
Der Oberschurke, der an allem schuld ist, soll aber der ehemalige jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic sein - obwohl der Prozeß gegen ihn in Den Haag bisher eher das Gegenteil bewiesen hat.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
Am 24. März 1999 begann die Nato einen elfwöchigen Bombenkrieg gegen Jugoslawien. »Noch nie haben so wenige so viele so gründlich belogen wie im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Jugoslawien«, kommentierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer. »Dafür sind Menschen gestorben.«
Keine Lüge war der Nato zu grotesk, um ihre Kriegsmaschine in Gang zu bringen und am Laufen zu halten: Der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic als Wiedergänger Adolf Hitlers, ein KZ in Pristina, Auschwitz auf dem Amselfeld. Während Nato und CNN sich wenigstens die Mühe machten, Video-Aufnahmen zu fälschen, beeindruckte der damalige deutsche Verteidigungsminister durch nackte Wortgewalt: Rudolf Scharpings Serben, die mit abgeschnittenen Albanerköpfen Fußball spielen und Föten grillen, werden in die Geschichte der Psychopathologie eingehen. Schließlich Wunder von biblischer Dimension: Massakrierte albanische Intellektuelle, die post mortem Pressekonferenzen in westlichen Hauptstädten geben; Geisterzüge, die plötzlich auf wenig befahrenen Brücken erscheinen und sich in Nato-Raketen bohren; Massengräber, die so leer sind wie jenes von Jesus nach der Himmelfahrt.
Fünf Jahre nach der sogenannten Befreiung des Kosovo herrscht dort die nackte Gewalt. Hunderttausende Serben und Roma wurden unter den Augen der Nato-Besatzungstruppen aus der Provinz vertrieben. Die albanischen Terroristen aber nutzen den gewonnenen Brückenkopf zu Aktionen gegen Mazedonien und neuerdings auch zu Aktivitäten in Griechenland.
Der Oberschurke, der an allem schuld ist, soll aber der ehemalige jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic sein obwohl der Prozeß gegen ihn in Den Haag bisher eher das Gegenteil bewiesen hat.
Die Wiener Tageszeitung Die Presse schrieb über dieses Buch: Eine Fülle gut recherchierten Materials - ein zutiefst erschreckendes Ergebnis. Es sieht so aus, als wären wir tatsächlich in einem unvorstellbaren Ausmaß belogen worden. Wenn Joschka Fischer zurücktreten muß, dann hoffentlich deswegen!
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.