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Kriegskinder - Erinnerungen einer Generation
 
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Kriegskinder - Erinnerungen einer Generation [Gebundene Ausgabe]

Winterberg Sonya | Winterberg Yury
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Rotbuch; Auflage: 1 (1. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867890714
  • ISBN-13: 978-3867890717
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 374.137 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Yury Winterberg
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Von Kriegskindern, von Täterkindern und Opferkindern, berichten die Journalisten Yury und Sonya Winterberg, dicht, einfach, aufs Erzählbare konzentriert, sie haben die Geschichten der Nachbarskinder Europas zu einem Buch verwoben, das man kaum aus der Hand legen kann ... (Die ZEIT, 7.5.09)

Kurzbeschreibung

Was heißt es, zu Kriegszeiten Kind zu sein? In diesem Buch erinnern sich Kriegskinder nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus England und Frankreich, Polen, der Ukraine und Weißland. Sie erzählen von Nächten Luftschutzkellern, von Vertreibung, Hunger, politischer Willkür und Vaterlosigkeit. Ihre beklemmenden Berichte schildern, wie sie die Tage und Jahre erlebten, in denen Europa in Flammen stand. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mandy F.
Format:Gebundene Ausgabe
War mit meiner Tochter dort auf einer Lesung der beiden Autoren. Sehr eindrucksvoll. Meine Eltern sind schon länger tot, aber ich erinnere mich an ihre "Kriegsgeschichten". Ich habe das Buch an einem Stück gelesen. Keine leichte Kost, aber durch die Art und Weise wie es geschrieben ist, eine Lektüre, die man einfach nicht zur Seite legen kann. Mir war weder klar wie sehr das Nazi-Regime auf die Kinder gebaut hat noch wie sehr Kinder unter Ereignissen wie Kinderlandverschickung und Nächten im Bunker gelitten haben. Eindrucksvoll auch die Erlebnisse und Einsichten der ausländischen (französischen, polnischen etc.) Kinder. Promis wie Joachim Fuchsberger und Didi Hallervorden kommen ebenfalls zu Wort. Schön wäre es gewesen, auch eine weibliche Sicht einer bekannten Persönlichkeit zu haben. Alles in allem ein sorgfältig gemachtes Buch wie es heute ja nicht mehr selbstverständlich ist. Laut den Autoren enthält das Buch andere bzw. mehr Geschichten als die Fernsehserie, die in der ARD ausgestrahlt wird. Jetzt sitzt meine Tochter darüber. BIn gespannt wwas sie dazu sagen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kriegskinder 7. Januar 2011
Format:Taschenbuch
Superinteressante Berichte von Menschen, nicht nur aus Deutschland, die den Krieg damals als Kinder miterlebt haben. Mit diesem Buch wird die Zeit 1939-45 aus vielen verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet: aus der Sicht der Verfolgten UND aus der Sicht der angeblich 'Privilegierten'. Damit könnte man so manch 'trockenen' Geschichtsunterricht 'aufpeppen'.
Als Anschlusslektüre empfehle ich 'Die Bücherdiebin' von Markus Zusak! Ein Tatsachenbericht in wundervoll literarischer Sprache in Romanform niedergeschrieben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Das offizielle Buch zur Serie" steht auf einem weißen Kreis, den der Gestalter des Covers mitten in die Trümmer eines zerbombten Hauses platzierte. Eingedruckt und daher nicht zu entfernen. Ob das TV-Begleitbuch zur gleichnamigen Dokumentationsreihe in vier Teilen die Erwartungen der Zuschauer erfüllt, kann ich nicht beurteilen. Denn ich habe die Serie nicht gesehen. Aber dafür kann ich dieses Buch mit anderen Werken zum Thema vergleichen. Zum Beispiel mit "Kriegsenkel" von Sabine Bode, "Kriegskinder" von Gertrud Ennulat oder "Gebrannte Kinder" aus der Reihe Zeitgut. Dass letztere beiden im dürftigen Literaturverzeichnis von Yury und Sonya Winterberg nicht aufgeführt werden, finde ich ebenso seltsam wir das knappe, eineinhalb Seiten umfassende Vorwort. Einmal mehr stellte ich mir die Frage, was sich Autoren, Herausgeber und Verlage unter einem Begleitbuch vorstellen. Lasse ich einige Werke Revue passieren, die in letzter Zeit unter dieser Gattungsbezeichnung veröffentlich wurden, habe ich immer mehr das Gefühl, Begleitbücher seien eine Art Merchandising von TV-Produktionen. Aber leider eher trockene und manchmal sogar lieblose Artikel.

Lieblosigkeit würde ich den beiden Autoren nicht unterstellen. Aber der 1965 geborene Diplompsychologe und freie Journalist Yury Winterberg und die 1970 geborene Journalistin Sonya Winterberg nehmen für meinen Geschmack allzu sehr die Haltung auf Distanz bedachter Dokumentarfilmer ein. Die Texte decken zwar ein breites Spektrum der Erlebnisse von Kriegskindern ab, berührten mich aber weniger als die Lebenserinnerungen in der Ich-Form anderer Bücher. Daran konnten auch die am Schluss eines Kapitels angeführten Erlebnisse weiterer Zeitgenossen nichts ändern. Werden persönliche Erfahrungen von Bildern begleitet, kann man ihre Weitergabe auch einem Erzähler anvertrauen. Aber steht nur der Text, schafft die Form zwangsläufig Distanz. Das Thema ist selbstverständlich wichtig genug, dass solche Bücher konzipiert und produziert werden sollten. Und wenn die Autoren damit erreichen, dass die Dokumentationsreihe noch stärkere Spuren hinterlässt, ist das Unterfangen geglückt. Dennoch bleibt bei mir das ungute Gefühl zurück, dass man es hätte besser machen können. Zum Beispiel indem man prominenten Zeitzeugen weniger Raum zugestanden und die geschilderten Erlebnisse in der Ich-Form verfasst hätte.

Mein Fazit: Gut, dass mit diesem Begleitbuch den Zuschauern der TV-Serie die Möglichkeit geboten wird, sich noch intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Weniger gut finde ich die konzeptionelle und formale Umsetzung. Und gar nicht gut kam bei mir das Kapitel "Weiterführende Literatur" an.
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