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Kriegskinder: Das Schicksal einer Generation Taschenbuch – 1. Februar 2005


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"Zu Profis des Schreckens hat der Krieg die Kinder in kurzer Zeit erzogen", resümiert Hilke Lorenz. Auf jeder Seite ihres beeindruckenden Buches hat sie hierfür erschütternde Beispiele zusammengestellt. Beispiele aus einer Zeit, in der der Schrecken zum Alltag wurde und die Kinder mit Begriffen wie Luftmine oder Stabbombe so selbstverständlich hantierten wie die heutigen Kids vom Handy oder Gameboy reden.

Der Zweite Weltkrieg setzte in so mancher Hinsicht neue Maßstäbe. Nicht nur was die Zahl der Toten anbetraf, sondern auch, was die Erfahrungswelten der Kinder anging. War der Erste Weltkrieg für die damalige Kindergeneration in erster Linie eine Zeit des Mangels, so kam im Zweiten Weltkrieg die direkte tödliche Bedrohung hinzu: Bombennächte und Brandkatastrophen, Vertreibung und Flucht. Zu den vielen Gesichtern des Krieges hatte sich ein neues gesellt: Das verängstigter Jungen und Mädchen, die mit vor Entsetzen starrem Blick aus den Kellern zerbombter Häuser kriechen oder die hilflos zusehen mussten, wie ihre Geschwister und Mütter auf der Flucht ums Leben kamen.

Der Luftschutzbunker wurde zur Ersatzwohnung, die Kinderlandverschickung zur Lebensrettung. Bei all dem wurden die Kinder mit ihren Erlebnissen alleine gelassen, so z. B. der zehnjährige Wolfgang, der die zerfetzten Opfer eines Luftangriffs gesehen hatte oder der 13-jährige Friedrich, der den Untergang der Wilhelm Gustloff miterleben musste. "Der Krieg", so Hans Koschnick in seinem Vorwort, "zerstört Infrastruktur -- auch die seelische."

Die Art, wie die Autorin eine Fülle von Zeitzeugenberichten zu einem gleichermaßen einfühlsamen wie eindrucksvollen Text komponiert, ist sehr gelungen. Hilke Lorenz, die das Magazinressort der Stuttgarter Wochenzeitung Sonntag Aktuell leitet, zeichnet in ihrem Buch das Psychogramm einer Generation, die in einer Zeit aufwuchs, in der die Ausnahme des Schreckens zur Regel wurde. --Dr. Manfred Schwarzmeier -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

In dunklen Zeiten geboren, im Bombenhagel aufgewachsen: Eine ganze deutsche Generation war noch im Kindesalter, als der Zweite Weltkrieg über sie hereinbrach. Zu jung, um an den Machenschaften des NS-Regimes beteiligt zu sein, wurde ihr die unbeschwerte Kindheit geraubt. Über ihre zum Teil traumatischen Erlebnisse zwischen 1940 und 1945 hat diese Generation zumeist geschwiegen, jetzt ist die Zeit reif, sie zu befragen und erzählen zu lassen. Von den Erfahrungen im Bombenkeller, den Erlebnissen am Tag nach den Ausbombungen, als diese Kinder mithelfen mussten, die Toten zu begraben. Von der Flucht aus dem Osten. Von einer Kindheit ohne Vater oder von der Kinderlandverschickung. Von all den Erfahrungen, die uns heute unvorstellbar erscheinen und die doch viele der Menschen geprägt haben, die maßgeblich am Aufbau der Bundesrepublik Deutschland beteiligt waren. Kriegskinder ist das einfühlsame Porträt einer Generation, die über Jahrzehnte hinweg über ihr Schicksal nur selten gesprochen hat. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

67 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Theresia Robert am 23. August 2006
Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch mehr durch Zufall gefunden, als ich ein Geschenk für meinen Vater (Jahrgang 1939) gesucht habe.

Nachdem ich jedoch darin geblättert habe, beschloss ich es zu behalten, da ich die Auszüge, die ich gelesen habe sehr interessant für mich als Kriegskindkind fand.

Erst in den letzten Jahren ist mir die schwere Kindheit meines Vaters bewusst geworden, denn auch er neigt zum Schweigen oder man selbst als Kind des Kriegskind zum Abtun der Geschichten.

Aber gerade dieses Buch hat mir einige Dinge deutlich aufgezeigt:

Die Härte der Erziehung damals, das Alleinelassen der Kinder und die Schiere Überforderung der Kinder -vor allem der Jungen- einhergehend mit der Kühle der Eltern- Kind- Beziehung.

Dieses Buch hat mich einige Nächte gekostet, da ich nach dem Lesen so aufgewühlt war.

Aber letztendlich hat es meine Erwartungen erfüllt: Meinen Vater etwas besser zu verstehen.
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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karin Tietke am 14. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Endlich ein Buch, daß die Kinder dieses wahnsinnigen Krieges(Jeder Krieg ist das!!!)zu Wort kommen läßt.
Was haben diese Kinder erleiden müssen.Für unsere Generation(Ich bin 1966 geb.)nicht nachzuvollziehen.
Dieses Buch läßt die Generation unserer Eltern/Großeltern berichten, was sie an Grausamkeiten erlebt/überlebt haben.In den Nachkriegsjahren durfte und konnte wohl kaum jemand an die jüngste Vergangenheit denken, geschweige darüber reden.Es galt nur nach vorn zu sehen.Was für ein riesiger Fehler.
Da auch meine Großeltern,Eltern, Tanten, Onkel etc. Vertriebene, Kriegskinder sind, habe ich Jahrzehnte miterlebt, was der Verlust der Familie, der Heimat.....bedeutet.
Erst kurz vor seinem 70.Geb. konnte, z.B. mein Vater, erstmals(!) über die Kriegs.-Nachkriegszeit mit uns Kindern reden.
Deshalb hat mich dieses Buch zutiefst berührt, da ich soviele ähnliche Geschichten las, die aber alle auch einmalig sind - das sollte man nicht vergessen.
Ich bin dankbar für dieses Buch,es hat mir gezeigt, warum die Generation unserer Eltern oft sehr "merkwürdig" reagierte.Oft(scheinbar) Gefühlskalt, Fragen durfte man nicht stellen etc.....!
Schade, daß es solange gedauert hat.Aber besser spät, als nie.
Ein Buch, daß sich Dank des flüssigen Schreibstils, leicht lesen läßt, aber doch die Tiefe des Themas mehr als deutlich zum Ausdruck kommt.
Wer Psychoanalyse zu diesem Thema betreiben möchte, sollte andere Bücher wählen oder einen kompetenten Fachmann/-frau aufsuchen.Wer aber ersteinmal die Menschen der besagten Generation an sich verstehen will, kann mit diesem Buch einen guten Anfang machen.
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. August 2005
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist für diejenigen interessant und sehr aufschlußreich, die sich schon immer gefragt haben, wie ihre eigenen Eltern eigentlich zu manch einer Härte gegen sich selbst und auch gegen andere gekommen sind: die Eltern können und wollen sich keine Schwäche eingestehen, verkneifen sich jegliche Gefühlsäußerung und halten uns - ihre Kinder - an, ebenso keine Schwäche zu zeigen. Wenn man dieses Buch liest, versteht man, wie es kommt, daß eine ganze Generation ein mehr oder weniger ähnliches Verhaltensmuster zeigt. Die Schilderungen einzelner Schicksale von Kriegskindern sind sehr bewegend.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jacqueline Böschel am 20. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Ich schreibe diese Rezension, weil ich der Meinung bin dass dieses Buch fünf Sterne verdient hat. Ich habe es als Teil meiner Abschlussprüfung für das Fach Psychologie gelesen und war sehr beeindruckt von den ziemlich nahegehenden Schilderungen der Betroffenen.
Natürlich gab es im Zweiten Weltkrieg sehr viel mehr Betroffene, ausser den Kindern, aber die Autorin hat sich diese Gruppe zum Hauptziel ihres Buches gemacht und hat anhand von Erzählungen und Offenbarungen tief in deren Inneres blicken dürfen. Da es für die heute Erwachsenen immer noch ein Problem darstellt über ihre Erfahrungen im 2. Weltkrieg und die Zeit danach zu sprechen, macht deutlich dass die "seelichen Wunden" auch sechzig Jahre danach noch tief sitzen.
Ausserdem spiegelt dieses Buch die wissenschaftlichen Ergebnisse und Studien anhand von persönlichen Beispielen wider.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hajuki am 24. Februar 2010
Format: Taschenbuch
Sensibler Umgang mit den Lebensgeschichten der betroffenen flankiert von geschichtlichen Daten und Hintergründen.
Guter Beitrag zur längst notwendigen Aufarbeitung von Kriegserinnerungen von Kindern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jaroschek am 6. Februar 2014
Format: Taschenbuch
Ein bisher vergessenes Thema
Über das Leben im NS-Staat, im Krieg, über Flucht und Vertreibung gibt es viele Berichte. Wie ganz kleine Kinder all das erlebt haben, ob und wie stark sie traumatisiert wurden, darüber war offenbar bislang geschwiegen worden. So ist es dankenswert, dass Hilke Lorenz sich dieses Themas annahm. Ganz glücklich kann man über dieses Buch nicht sein. Frau Lorenz ist Jahrgang 1962, sie schreibt über eine Zeit, die sie selbst nicht erlebt hat. Dadurch schleichen sich Unrichtigkeiten ein, die jeden stören, der diese Zeit selbst erlebt hat. Das beginnt schon auf S. 20, als sie von dem Grauen sprach, das (mindestens) 55 Millionen Menschenleben gekostet hatte. „Die Generation ihrer Eltern und Großeltern hatten ihn (den Krieg) geplant und durchgeführt“ Diese Behauptung ist Unsinn Nichts fürchtete diese Genration mehr als einen neuen Krieg und hoffte, er würde vermieden. Im Kapitel ‚Ausgestoßen‘ wird klar, dass die Autorin keine präzises Wissen über die idiotische Rassenideologie der Nazis hatte. Die zweite Schwäche des Buches besteht darin, dass der Leser gleichsam alle bewegenden Schicksale aus zweiter Hand erfährt. Es ist nicht einzusehen, warum die Interviewten nicht mit ihrem wirklichen Namen genannt und ihre Berichte wörtlich wiedergegeben wurden Durch die indirekte Berichterstattung kommen zu viel Interpretationen und Kommentierungen in diese Berichte. Letztlich gibt es eine ganze Reihe Berichte, die stärker auf familiären Konflikten basieren, die mit dem Krieg nur damit etwas zu tun haben, dass sie sich eben in dieser Zeit abspielten. Letztlich wird dem Leser klar, dass jedes Schicksal individuell ist, sehr unterschiedlich belastete und auch unterschiedlich traumatisierte. Eine allgemeine Erkenntnis über die Auswirkung von Kriegen auf Kinder gibt es offensichtlich nicht.
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