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Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation Broschiert – 23. Februar 2015


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Produktinformation

  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 14., Aufl. (23. Februar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608948082
  • ISBN-13: 978-3608948080
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 2,4 x 20,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (108 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 442 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Sabine Bode lebt als freie Journalistin in Köln, schreibt Sachbücher und arbeitet für die Kulturredaktionen des Hörfunks von WDR und NDR.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"... In 14 spannenden Fallbeispielen legt Bode nun dar, wie die Beziehung zu ihren Eltern und das Schweigen über den Krieg diese Generation prägte."
Emotion, 4/2009

Klappentext

Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Ein Buch, das den »Kriegsenkeln« hilft, sich selbst besser zu verstehen.

Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt? -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

170 von 179 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Groh TOP 500 REZENSENT am 24. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Weshalb behandelte mich mein Vater ein Leben lang verächtlich, fast wie eine Sache, in jedem Fall jedoch ohne jegliche Spur von Empathie? Unvergessen einer seiner typischen "Auftritte", als ich mich als Jugendlicher in einer schweren Krise befand, er sich ohne jede Kenntnis oder Nachfrage vor mir aufbaute und mir sein übliches "Du weißt ja gar nicht, wie gut du es hast" mit voller Wucht um die Ohren schlug.
Eine Szene von so vielen. Aber wiederum auch eine, die unvergesslich bleibt, da mich seine Interessen- und Verständnislosigkeit, seine Missachtung, vor allem aber sein nicht einmal marginal vorhandenes Einfühlungsvermögen in jenem Moment besonders vernichtend trafen. Diese Eigenschaften wogen umso schwerer, da sie sich mit einer Egozentrik paarten, die ihresgleichen sucht.

Was hat dies nun mit Sabine Bodes Buch "Kriegsenkel" zu tun? Sehr, sehr viel. Ich bin ein solcher, der 5 Jahrzehnte lang vergeblich nach einem Schlüssel suchte, der sich als nützlich dahingehend erweisen könnte, das schwere, stählerne Portal zu den Ursachen der erlebten Eiseskälte des Vaters zu öffnen, unter der ich noch heute, vier Jahre nach seinem Tod, leide. Bis zur Lektüre dieses faszinierenden Buches suchte und verwarf ich tausende von Versatzstücken zur Erklärung des Unverständlichen, um anschließend den Versuch zu unternehmen, aus den Trümmern neue Erklärungsmuster zusammenzusetzen. Vergeblich. Eins plus eins ergab niemals zwei.

In diesem Buch mit seinen diversen Fallbeispielen fand ich mich in allen mehr oder wenig, in einem aber gar zu 90% wieder.
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140 von 148 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jörg Mann - Der Coach für Unternehmer am 10. August 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Sabine Bode beschäftigt sich mit den Folgen des zweiten Weltkrieges und wie sich diese bis heute in unser aller Leben auswirken - ich habe aber bislang von ihr allerdings nur dieses Buch "Kriegsenkel" gelesen - die übrigen werden nun folgen.

Das Buch schildert an vielen biografischen Beispielen von Kriegsenkeln - das sind Menschen, die ab Mitte der 50er Jahre bis ca. 1970 geboren wurden - die Auswirkungen der Kriegserlebnisse auf die Schicksale Menschen und die ihrer Eltern. Generell scheint zwischen den beiden Generationen eine gewisse Sprach- und Verständnislosigkeit zu herrschen, vielfach waren die Eltern der Kriegsenkel nicht in der Lage, ihren Kindern die Liebe und Aufmerksamkeit zu geben, die sie als Kinder und oft auch noch als Erwachsene benötig hätten.

Kriegskinder sind die Menschen, die kurz vor oder während des Krieges geboren wurden und die Wirren und Eindrücke des Krieges und der Nachkriegszeit erleben mussten, die oft von ihren Eltern ebenfalls nicht die Liebe und Aufmerksamkeit erhielten, weil diese damit ausgelastet waren, das schiere Überleben der Familie zu ermöglichen.

Die Folge davon ist, dass Kriegskinder und -enkel auch mehr als 60 Jahre nach Kriegende die Folgen dieser Zeit in ihrem Leben verspüren, dass sich diese in der individuellen persönlichen und beruflichen Biografie niederschlagen. Vieles, was man sich vielleicht als Kriegsenkel bei den eigenen Eltern und in der eigenen Kindheit nicht erklären konnte, wird nach Lektüre dieses Buches viel klarer und oft erklärbarer.
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78 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Norma Schlecker HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 24. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Die Kölner Journalistin Sabine Bode widmet sich in ihrem Buch Kriegsenkel einem Themenkomplex, mit dem sie sich bereits in früheren Büchern auseinander gesetzt hat. Es geht um den Zusammenhang von Zeitgeschichte und Traumatisierung - unaufgearbeiteter Traumatisierung. Während das Buch "Die vergessene Generation - Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen" noch die unmittelbar durch Kriegserlebnisse Traumatisierten zu Wort kommen ließ, geht es nun um eine Generation, die eigentlich "glücklich" sein müsste, genoss sie doch eine unbeschwerte Jugend in Friedenszeiten. Doch die "Kriegsenkel", die etwa zwischen 1960 und 1975 zur Welt kamen, sind keineswegs "unbelastet", wie Bode feststellt.

Die Autorin hat mit 18 Kriegsenkeln gesprochen und überraschende Parallelen festgestellt. Diffuse Zukunftsängste und die häufig daraus folgende Kinderlosigkeit, ein Mangel an Zuversicht und Halt im Leben - von diesen Emotionen ist das Leben vieler 'Friedenskinder' geprägt. Sie berichten in Gesprächen und selbst verfassten Aufzeichnungen ausführlich von ihrem Leben, das stets beherrscht wurde von der Gemütsverfassung der Eltern, also der Kriegskinder, die sich mit dem im Krieg erfahrenen Leid allerdings nie wirklich auseinandergesetzt haben. Stattdessen bekamen ihre eigenen Kinder zu hören, dass alles nur halb so wild gewesen wäre, andere es viel schlimmer getroffen hätten und man selbst sich eigentlich glücklich schätzen könne. Oder: Was eine Eltern-Kind-Beziehung noch stärker belasten konnte - man traf auf Schweigen. Schweigen über das, was man selbst nicht verarbeiten kann.
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