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„Es gibt nichts, was der Allmacht des lieben Gottes näher kommt, als ein General auf dem Schlachtfeld”, sagte US-Colonel Lawrence Chamberlain 1863 im amerikanischen Bürgerkrieg. In der Tat, Feldherren entschieden das Schicksal von Armeen und Staaten, beeinflussten den Gang der Historie und setzten Maßstäbe für die Kunst der Kriegsführung. Unter größtem mentalen und physischen Druck schlugen Heerführer wie Gustav Adolf von Schweden oder Robert E. Lee ihre Schlachten.
Zehn biografische Skizzen beschreiben Persönlichkeit, kriegerisches Umfeld und militärische Entscheidungen bedeutender Feldherren von der Antike bis zum 2. Weltkrieg.
Der Leser begleitet Hannibal auf seinem Kriegselefanten, Georg von Frundsberg inmitten buntscheckiger Söldner, Admiral Nelson auf gefährlichen Seefahrten und Erich von Manstein mit seinen Panzerkolonnen.
Zehn Biographien wurden ausgewählt, um die militärischen Entwicklungen der jeweiligen Epochen zu kennzeichnen.
Man wird auf ganz unterschiedliche Charaktere treffen, deren Weg zum Ruhm, zu Erfolg und Mißerfolg hier im Vordergrund stehen soll.
Aufgezeigt werden die Abhängigkeiten, die politischen Gegebenheiten, oft auch Unzulänglichkeiten jener Zeit.
Gemeinsam ist den zehn Heerführern im vorliegenden Band, daß sie das Militärwesen ihrer Zeit prägten. Sie führten neuartige strategische oder taktische Elemente ein, waren Vorbild für ihre Soldaten durch persönliches Beispiel.
Meinte einmal US-General George S. Patton, daß große Heerführer „durch die glückliche Kreuzung besonderer Gene” entstehen, so ist das zumindest ein Hinweis darauf, daß ganz besondere persönliche Fähigkeiten in entscheidenden Momenten über Sieg und Niederlage entscheiden konnten.
Auch wenn Clausewitz zu Recht schrieb, daß der Krieg „das Gebiet der Ungewißheit und des Zufalls ist”, also auch schlicht Glück im Spiel sein mußte.
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