Der Klappentext, der in einer anderen Rezension zu diesem Buch zitiert wird, irrt: Dieser Roman liefert perfekt servierte Langeweile. Ein nicht näher bezeichneter englischer Geheimdienst, der aus abgehalfterten Kriegsveteranen besteht, stümpert mit veralteten Methoden herum. Die Protagonisten merken dabei bis zum Schluss nicht, dass ihr Handeln von Politikern und anderen Geheimdiensten gesteuert wird. Man kann mit den Figuren des Romans bestenfalls Mitleid haben. Das durchsichtige Ende des Romans, nicht abgeschlossene Handlungsstränge und die depressive Nachkriegsstimmung machen die Lektüre zu einer Geduldsprobe. Die beschriebe Handlung ("Agenten hinter dem eisernen Vorhang, Warten auf Nachrichten") findet nur auf den letzten Seiten statt.