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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen213
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am 18. April 2012
Bild / Set / Design:

Ein typischer Tarsem Singh Film irgendwie - jedes Bild wie ein Gemälde, sieht alles sehr nach CGI aus - was es ja auch ist. Kein einziges "echtes" Bild -- alles aus dem Computer.
Lobenswert die guten Ideen für die Sets, sehen teilweise echt spektakulär aus.
Nervig nur, dass den Machern bei der Lichtstimmung nichts anders eingefallen ist als Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.
Immer harte Kontraste, immer goldenes Licht - das passt nicht zu den ansonsten vielfältigen Ideen.
Hat visuell sehr viel Ähnlichkeit mit "300" - auch thematisch, von der Zeit und den Figuren her.

Story / Anspruch:
Handlung am Anfang eher undurchsichtig, teilweise verwirrend. Es dauert bis man weiss, wer wer ist. Aber dann ist es o.k.

Brutalität:
Sehr brutal finde ich. Hyperion foltert oder killt jeden, der mehr als 3 Sätze gesagt hat und das auf immer grausamere Art und Weise. Etwas krank für meinen Geschmack. Dass immer Blut schön weit spritzt und das Ganze schon splatterartige Ausmasse annimmt, naja- Geschmackssache. Stört mich nicht wirklich, aber ermüdet doch etwas, wenn der 17. Kopf zerstört wird.

Logik /Ernsthaftigkeit / Perfektion:
Da hapert es mal wieder - typisch Tarsem Singh halt. Will immer viel, aber erreicht immer nur 80%. (ähnlich wie bei "The Fall")

Viele Schnitte sind unlogisch, Leute stehen an Stellen, wo sie nicht sein können oder sinnvollerweise nicht sein können.

Oder - Da stehen diese Typen in dem Würfel (Anfangsszene) - Gute Stimmung, man wird neugierig, muss hinschauen, weil man wissen will was kommt - Und da stehen da die Jungs drin mit einem deutlich zu erkennenden Baustahleisen quer in der Fresse - ist das lächerlich oder ist das lächerlich ?

Oder gegen Ende. Der Hauptdarsteller legt im Kampf seinen Brustschild ab. Aus Metall, schwer, versteht sich. Und dann schlabbert das Ding rum, dass auch jeder sieht, dass das Weichplastik ist - wer editiert solche Filme ? Ist der Regisseur blind ? (sorry- aber Peter Jackson würde so ein Schnitzer nicht passieren).

Manche Sets sind auch sinnlos, z.B die seitlichen Löcher in der Wand im Tunnel hinter dem Tor (finaler Angriff) - Das wäre der perfekte Ort der Verteidiger, um Pfeile, Metallspitzen etc. zu verstecken um Angreifer abzuwehren, die diesen ewig langen Tunnel lang müssen. Umd was ist drin - Gar nix ! Reine Deko. Da stehen plötzlich Kämpfer in den Löchern und beharken sich- wie kommen die da rein ?? Und wozu ?

Und jetzt erklärt mir das bitte niemand mit "künstlerischer Freiheit" oder ich hätte den Film nicht kapiert. Entweder megabrutal und knallhart realistisch oder nicht. Aber nicht halb und halb.

Fazit:
Aufgrund der Ideen und optischen Schauwerte sehenswert - nichts für zarte Seelen - 1x anschauen reicht.

rs
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am 6. Dezember 2011
Basis der Rezension ist die mir vorliegende Blu-Ray, ich gehe im Text aber auch auf die Unterschiede zur DVD-Fassung ein.

Vor langer Zeit herrschte Krieg unter den Unsterblichen. Die Sieger erklärten sich zu Göttern und herrschten von nun an vom Olymp über die Welt. Die Verlierer, die Titanen, wurden auf ewig im Tartarus gefangen. König Hyperion ist verbittert seitdem Frau und Kind von einer Krankheit dahingerafft wurden und die Götter dies trotz inniger Fürbitte nicht verhinderten. Nun will er sich an den Göttern des Olymp rächen. Dazu will er die im Tartarus gefangenen Titanen befreien, denn nur diese haben die Macht die olympischen Götter zu stürzen. Um die Titanen zu befreien benötigt er den legendären Epeiros-Bogen auf dessen Suche er mit seiner grausamen Armee halb Griechenland verwüstet. Die Götter sollen sich einem alten Gesetz nach nicht persönlich in die Geschicke der Menschen einmischen. So wird von Zeus der unerschrockene Theseus erwählt um die Menschen gegen Hyperion zu führen.

Regisseur Tarsem Singh (The Cell, The Fall) präsentiert hier seine Vision der griechischen Mythologie. Er tut dies in seiner ihm eigenen opulenten Bildsprache. Üppige Farbgebung, fantastisch fantasievolle Ausstattung, Zeitlupe, ergeben eine sich durch (fast) den gesamten Film ziehende beeindruckende Bildsprache. Die Charakterentwicklung bleibt dabei jedoch ein klein wenig hinter den Möglichkeiten zurück. Man begleitet Henry Cavill als Theseus samt seinen Begleitern bei ihrer Aufgabe, kommt aber gar nicht so richtig dazu mit ihnen mitzufühlen. Etwas anders ist das schon beim von Mickey Rourke verkörperten Hyperion der eine verstörend gewalttätige Präsenz zeigt. Luke Evans ist ein kraftvoller autoritärer Zeus, weit abseits des Klischees vom rauschebärtigen gütigen Göttervater.

Wie stellt man die olympischen Götter optisch dar? Tarsem Singh steckt ihre perfekt modellierten Körper in goldfarbene Fantasierüstungen. Die Titanen hingegen haben mit ihrer aschefarbenen Haut und rötlicher Bekleidung eine bedrohlich nichtmenschliche Aura.

Der Film folgt nicht direkt der klassischen griechischen Mythologie. Vielmehr hat Tarsem Singh Ereignisse und Personen der Mythologie lose zu einer (neuen) Geschichte zusammengefügt. Es finden sich Elemente der Minotaurus-Sage und der Titanomachie (Krieg der Göttergeschlechter der Titanen und der späteren Olympiern unter Führung von Zeus), sowie der Geschichten von Theseus, einem der berühmtesten Helden der griechischen Mythologie. Hyperion war in der griechischen Mythologie übrigens kein König, sondern selbst ein Titan. Auch war es den Göttern nicht verboten sich in die Geschicke der Menschen einzumischen. Die Götter der Griechischen Mythologie haben sich liebend gerne - wenn auch meist in Verkleidung - in die Geschicke der Menschen eingemischt.

Tarsem Singh erzählt seine Geschichte nicht nur optisch opulent, sondern auch sehr gewalttätig. Er geht hier keine Kompromisse ein, der "Krieg der Götter" ist alles andere als ein romantisch verklärter Abenteuerfilm. Vor allem die Grausamkeit von Hyperion und dessen Handlanger ist oft verstörend.

Wenn Zeus dann mit einer handvoll olympischer Götter gegen die Titanen antritt, dann gehört das zu den beeindruckendsten und beklemmendsten - vor allem aber gewalttätigsten - Kampfszenen die seit langem im Kino zu sehen waren. Man sieht entfesselte olympische Götter die bereit sind kompromisslos und mit äußerster Aggressivität ihre Vormachtstellung gegen die Titanen zu verteidigen. Der Kampf ist derart brutal - Körper werden zermatscht oder auseinander geschlagen - dass man fassungslos der Auseinandersetzung folgt und sich wundert dass diese Szenen in einem FSK 16 (!) Film nicht einer Zensur zum Opfer fielen. Aber auch die Choreografie des finalen Kampfes zwischen Theseus und Hyperion ist beeindruckend und die Auseinandersetzung in einer Härte die man selten zuvor gesehen hat.

Insgesamt ein vor allem visuell beeindruckender Abenteuerfilm für Erwachsene, der jedoch aufgrund seiner düsteren gewalttätigen Inszenierung nicht jedermann gefallen wird.

Den Hinweis "von den Machern von 300" mit dem der Film beworben wird finde ich nicht passend, da er falsche Erwartungen weckt.

Die Blu-Ray wird mit Wendecover angeboten und hat umfangreiche Extras:
*Deleted Scenes - recht interessant
*Alternativer Anfang, zwei alternative Enden. Wobei dies nicht nur kurze Variationen sind, sondern sehr umfangreiches alternatives Material. Alleine der alternative Anfang ist gegenüber der Kinofassung um etwa zehn Minuten länger!
*Spezial (20 Min.)
*Mythos (5 Min.)
*div. Trailer
*Interviews (19 Min.)
*Blick hinter die Kulissen (3 Min.)

Die DVD hat kein Wendecover und gegenüber der Blu-Ray reduzierte Extras. Z.B. fehlen die Deleted Scenes sowie der alternative Anfang und die zwei alternativen Enden.

Sowohl Blu-Ray als auch DVD sind ungekürzte Fassungen!

Resümee: Regisseur Tarsem Singh (The Cell, The Fall) präsentiert hier seine Vision der griechischen Mythologie. Er tut dies in seiner ihm eigenen opulenten Bildsprache. Die Charakterentwicklung bleibt dabei jedoch ein klein wenig hinter den Möglichkeiten zurück. Der Film folgt nicht direkt der klassischen griechischen Mythologie. Vielmehr hat Tarsem Singh Ereignisse und Personen der Mythologie lose zu einer (neuen) Geschichte zusammengefügt. Die Geschichte ist nicht nur optisch opulent, sondern auch sehr gewalttätig. Höhepunkt ist zweifellos die Auseinandersetzung der olympischen Götter mit den Titanen mit den beeindruckendsten und auch gewalttätigsten Kampfszenen die seit langem im Kino zu sehen waren. Ein vor allem visuell beeindruckender Abenteuerfilm für Erwachsene, der jedoch aufgrund seiner düsteren gewalttätigen Inszenierung nicht jedermann gefallen wird.
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am 30. Juli 2013
Um es gleich vorweg zu sagen, die Story ist wirklich nichts Besonderes und etwas an den Haaren herbei gezogen. Die Handlung hat auch wenig mit den wirklich historischen Sets alter griechischer Städte zu tun, wer sich damit ein wenig auskennt, merkt das sofort. Aber das war's dann auch an schlechter Kritik!

Die Bilder dagegen sind gewaltig und genau so, wie man sie in einem 3D Film erwartet: opulent, prächtig und schlichtweg beeindruckend. Die Kampfszenen sind mehr als realistisch dargestellt, das Blut spritzt sehr plastisch und schon künstlerisch durch die Gegend, aber niemals hat der Film einen Horror-Charakter sondern stets einen ästhetisch-künstlerischen. Die Übergänge von einer Szene zur anderen sind nahezu brilliant und überzeugend.

Es ist einer der besten Filme, die sich für 3D-Fernseher eigenen. Insbesondere wenn man seinen 3D Fernseher testen möchte, ist dieser mythologische Actionfilm die passende Wahl.
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am 31. Januar 2016
Eigentlich schreibe ich keine Rezensionen, weil das bei meiner Filmesammlung zu viel wäre.
Diese Film jedoch war so unglaublich schlecht, dass ich nicht drum rum komme andere vor Ihm zu warnen.

Ja. Die Qualität und das Bild der Blue Ray waren ein Genuss.
ABER: Die Story, wenn man sie so überhaupt als eine betiteln darf, ist sowas von oberflächlich und schlecht, dass meine Freundin und ich am Ende nur noch lachen konnten.

Bei genauem durchlesen der 1-Sterne Rezensionen werdet ihr mehr darüber erfahren.
Ich habe da leider keine zeit für.

Okay. Vielleicht ein kleines Beispiel:
Der Protagonist läuft ganz alleine durch 30 bewaffnete Männer durch, obwohl er 2 davon auf der Schulter hat, ohne sich zu verletzen oder das Ihm einer folgt.

Kauft diesen Film nicht!
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am 8. April 2015
Für 7,99 € ist das Film auf Bluray völlig in Ordnung...eine Handlung ist in Ansätzen erkennbar. Deutlicher sind da aber schon die Bauchmuskeln der menschlichen wie göttlichen Helden. Hier fragt man sich manchmal, ob Jean Paul Gaultier den CSD in Athen designed hat. Die Beteiligung der Macher von 300 erkennt man am großzügigen Einsatz von Filmblut, das entzückende Flugbahnen über den Bildschirm zaubert. Was am meisten im Gedächtnis bleibt, sind Masken und andere skurile Kopfbedeckungen...vor allem Poseidon trägt ein entzückendes Drahtgeflecht auf dem göttlichen Haupt. Meine Empfehlung: bestellt euch für den Filmabend eine große Portion Gyros (mit alles und scharf!), schraubt euch eine Buddel Retsina rein, rundet das ganze ab der 90. Filmminute mit ordentlich Ouzo ab und tanzt eine runde Sirtaki...so wird der Abend etwas griechischer und der Film ein Meisterwerk unter den Sandalenfilmen!
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am 23. Januar 2014
Die DVD ist vom technischen her wirklich erstklassig, das Bild ist klar und kontrastreich, auch bei den Szenen, die im Dunklen spielen. Die Tonspur ist
gleichmäßig ausgesteuert und bietet hervorragende Effekte. Als Bonusmaterial gibt es eine Dokumentation zum Film, eine Kurzdoku 'Es ist kein Mythos' und mehrere Interviews mit Beteiligten. Außerdem gibt es noch ein 4seitiges Inlay mit Fotos, den Titeln der anwählbaren Szenen und Informationen zu einigen
Darstellern.

Was man von dem Film nicht erwarten sollte, sind korrekte mythologische Zusammenhänge, ein durchgängig erzählte Geschichte oder packende Charakterzeich-
nungen von Personen.
Was man aber bekommt das sind großartige, zum Teil sogar umwerfende Bilder von Architektur und Landschaft, das gilt im besonderen Maße für die am Computer
entworfenen. Außerdem sind die aufregenden Kämpfe ausgezeichnet choreographiert und sehr beeindruckend. Masken und Kostüme überzeugen. Der Ideenreichtum
ist teilweise überwältigend. Die Darsteller sind bis auf Mickey Rourke wohl hauptsächlich nach ihrem Aussehen ausgesucht worden. Allerdings liefern Luke
Evans und Stephen Dorff daneben auch noch gute Leistungen ab. Ich wieß, dass die Wirkung von Schauspielern aber eine sehr subjektive Sache ist und habe
bei anderen Rezensenten schon völlig abweichende Beurteilungen gelesen.
Die Handlung ist reine Fantasy. Der äußerst böse und kranke König Hyperion (Mickey Rourke) will sich mit allen Mitteln an den olympischen Göttern unter
der Führung von Göttervater Zeus (Luke Evans) für angebliches Unrecht rächen. Theseus (Henry Cavill) soll den Göttern zur Hilfe kommen. Eine wichtige
Rolle nimmt auch das Orakel Phädra (Freida Pinto) ein. Tarsem Singh ist in diesem Film noch nicht gelungen, was er später bei "Spieglein Spieglein" so
perfekt geschafft hat, nämlich den Figuren Leben einzuhauchen. Insgesamt ein Film, der gut unterhält.
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am 15. Mai 2016
Was so alles produziert wird. Den Film hätte man sich sparen können.
Langweilige, nichtssagende Story.
Unterirdische 3D-Effekte, eigentlich keine.
Bild viel zu dunkel. Details selten erkennbar.
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TOP 500 REZENSENTam 6. September 2015
Theseus, das war der mit dem Minotaurus. Das ist auch schon alles, was von der Sage übrig bleibt. Dieser Film ist eine Mischung aus Conan, 300 und griechischer Sagenwelt.
Der böse König Hyperion will die ihm bekannte Welt erobern (welch Überraschung. Natürlich ist dieser König blutrünstig und grausam, das muss so sein).
Theseus führt derweil ein recht beschauliches Leben mit seiner alleinerziehenden Mutter und seinem Lehrer (der natürlich Zeus in Verkleidung ist).
Es kommt, wie es kommen muss. Hyperion überfällt Theseus Dorf, schlachtet dessen Mutter ab und nimmt Theseus gefangen. Zum Glück wird der Held vom wunderschönen Orakel von Delphi (das der böse Hyperion auch entführt hatte) befreit, zusammen mit ein paar Gefährten als Sidekick. Der Rest ist klassische Queste, um den magischen, nutzlosen Bogen zu finden und Gemetzel im Stile von 300.

Dieser Film feiert die Ästhetik der Gewalt. Exotische Rüstungen, Ölverschmierte, nackte Leiber, Sex und viel spritzendes Blut mit von der Mythologie inspirierter Handlung und übercoolen Göttern, die gegen ziemlich klein geratene, zombiartige Titanen kämpfen.

Das ist visuell durchaus ansprechend, auch wenn die Handlung eher dünn, dürftig und vorhersehbar ist.
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Dieser Film besteht aus einer angenehmen Bilderflut.
Die Story ist gut und spannend erzählt.
Zum Anfang zieht sich die Erzählung etwas, als Zuschauer
hat man das Gefühl, die Geschichte kommt nicht recht in Gang.
Doch dann gibt es die Schlüsselszene des Kampfes im
Tempel um den sagenhaften Bogen.
Zur Story ist hier bereits ausführlich berichtet worden.
Daher erspare ich ihnen und mir weitere Erörterungen.
Der Wirbel um diesen Film ist dennoch leider größer als
der Film an sich.
Die besten Szenen wurden für die Werbezwecke eingesetzt.
Die Kampfszenen sind gut, da besteht kein Zweifel.
Doch inhaltlich gibt es Ungereimtheiten, wie etwa in der
Szene, als die Götter vom Himmel herabsteigen, um gegen die
Titanen zu kämpfen. Unerwartet und unplausibel werden die
stärkeren Götter niedergemetzelt. Diese und andere Kleinigkeiten
tun dem Film einen kleinen Abbruch. Nicht zuletzt geht es im
Film Krieg der Götter um das Zeigen imposanter Szenen.
Die Macher von 300 haben ein schönes Werk geschaffen, dennoch
reicht- trotz knackiger Schauspieler - Krieg der Götter
nicht an 300 heran.
Dennoch ist der Film sehenswert.
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am 17. November 2011
Krieg der Götter ist ein Film von Tarsem Singh Dhandwar und mit Henry Cavill in der Hauptrolle, der mit diesem Film schon mal dem Publikum präsentiert werden soll, bevor er 2012 als Superman zu sehen sein wird.

Hyperion, der Herrscher der Herakliden, ist auf der Sucher nach dem Epeios-Bogen, um mit ihm die Titanen zu befreien. Auf seiner Suche tötet er jeden, der nutzlos oder im Weg ist. Als er ein kleines Dorf überfällt tötet er die Mutter von Theseus. Dieser schwört natürlich Rache und auf seinem Weg jene zu bekommen, schließt sich ihm ein Orakel und der Krieger Lysander an.

Tarsem Singh hat sich bei diesem Film stark von den "300"-Produzenten unter die Arme greifen lassen. Die Bilder erinnern nur alzu oft an 300, was größtenteils an der düsteren Atmosphäre liegt. Die Kämpfe sind auch stark von 300 inspiriert und es wird viel mit Slowmotion gearbeitet, was die Kämpfe zu spektakulären Höhepunkten macht. Singh zeigt auch gerne Blut und zerfetzende Körperteile, wodurch alles noch kompromissloser und intensiver wirkt. Dies sind auch die Punkte, in denen der Film besser ist als Kampf der Titanen.
Der Cast ist eigentlich gut gewählt, aber in Kampf der Titanen wirkt er glaubwürdiger, was an der weniger pompösen Inszenierung liegen kann. Henry Cavill ist ein guter Theseus und Freida Pinto ein schönes Orakel. Und Luke Evans, der schon in Kampf der Titanen Apollo spielte (und im Nachfolger Wrath of the Titans auch wieder spielen wird) ist ein glaubwürdiger Zeus. Mickey Rourke ist als böser, skrupelloser, gefühlskalter Herrscher Hyperion super und man wünscht ihn manchmal förmlich den Tod.
Die Sets sind auch gut, aber man kehrt leider viel zu oft zu ihnen zurück, was einen den Eindruck vermittelt, als wäre den Designern nichts mehr eingefallen. Zudem schafft es der Film nicht, die Storyelemente spannend genug zu erzählen, wodurch er an manchen Stellen etwas träge wirkt.

Fazit:
Krieg der Götter ist ein visuell beeindruckender Film mit spektakulären, intensiven Kämpfen, mit schönen Effekten und guten Darstellern. Leider kehren die selben Setbilder zu oft wieder und die Story hat einige Schwächen. Dennoch ein Film den man sich beruhigt angucken kann, wenn man Kampf der Titanen mochte.
Henry Cavill hat mit diesem Film einen guten Einstieg in Hollywood und wird dem Publikum sicherlich in Erinnerung bleiben, wenn er in Superman noch etwas besser spielen kann.
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