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Krieg der Welten
 
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Krieg der Welten

Tom Cruise , Dakota Fanning , Steven Spielberg    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (476 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Tom Cruise, Dakota Fanning, Tim Robbins
  • Regisseur(e): Steven Spielberg
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: CIC Video/Paramount Home Ent.
  • Erscheinungstermin: 15. November 2005
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (476 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000A39L9S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.510 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Amazon.cde

Steven Spielberg wird es nicht los, das Kind im Manne. Obwohl der zweifache Oscar-Preisträger seit gut fünfzehn Jahren als anspruchsvoller Regie-Großmeister anerkannt ist und er es war, der mit Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977) und E.T. (1982) als Erster Außerirdische in einem Blockbuster-Film als friedvoll, freundlich gesinnt und geradezu knuddelig lieb darstellte, gönnt sich der Gründervater des Popcorn-Kinos auf seine alten Tage einen Ausflug zurück in seine fantasievolle Jugend, und erfüllt sich mit der Neuverfilmung von H.G. Wells' Science-Fiction-Klassiker "Krieg der Welten" einen Kindheitstraum. Da sind die Außerirdischen endlich auch bei Spielberg eine fast gesichtslose, durch und durch böse Bedrohung, die die gesamte Menschheit auslöschen will. Das wiederum ist alles andere als kindertauglich, denn die unaufhaltsam durch die Straßen marschierenden, dreibeinigen Alien-Maschinen pulverisieren wortwörtlich binnen Sekunden alles, was ihnen vor die hochentwickelte Laser-Flinte kommt.

Krieg der Welten erzählt die Geschichte einer außerirdischen Invasion konsequent aus der Perspektive eines Familienvaters (Tom Cruise), der im apokalyptischen Chaos verzweifelt versucht, seine Kinder lebendig durchzubringen. Darum sieht man auch keine großen Militärs, keine Reden schwingenden Präsidenten und keine brillant koordinierten Gegenschläge - nur pure Panik und Hysterie. Wer die weltberühmte Vorlage von H.G. Wells kennt, weiß auch, dass es ohnehin nicht die Menschen sind, die am Ende die außerirdischen Invasoren besiegen. Getreu des Buchs ist Krieg der Welten deshalb auch kein Popcorn-Film mit hoher Baller-Quote, sondern ein ernsthaftes Endzeit-Drama, das seine konsequente Spannung aus der äußerst nachvollziehbaren, nackten Überlebensangst des Mannes von der Straße bezieht. Also doch ein ganzes Stück erwachsener, als man es vom ewigen Kind Spielberg vielleicht erwartet hätte. -- Frank-Michael Helmke

Produktbeschreibungen

Die Menschheit wird von einer auerirdischen Macht unterwandert, die ihr technologisch weit berlegen ist. Das Motiv die minutise Planung einer Invasion, die alles Leben attackieren soll. Whrenddessen geht der Alltag hier seinen gewohnten Gang. Die Ferriers, eine typisch amerikanische Familie, genieen ihr gutbrgerliches Dasein. Es knnte immer so weitergehen. Stnden sie nicht pltzlich einem eiskalten Feind gegenber, der keine verletzliche Seite zu haben scheint. Ist die Zeit der menschlichen Zivilisation abgelaufen? Den Ferriers wie der gesamten Menschheit bleibt nur noch das Prinzip Hoffnung. Sie wissen, dass sie in den Krieg der Welten ziehen mssen. Doch sie wissen auch, dass ihre Chance, die grte Schlacht der Geschichte erfolgreich zu schlagen, verschwindend gering ist.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

70 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bitte nicht beirren lassen: Die Qualität des BluRay-Transfers ist sehr gut!, 24. August 2010
Zum Inhalt möchte ich nicht viele Worte verlieren. Ich erinnere mich, daß ich damals im Kino sehr angenehm überrascht war wie gut der Film tatsächlich ist. Vielleicht seine größte Stärke: Das so unwahrscheinliche wie apokalyptische Ereignis wird (anders als z.B. in Emmerichs Popkornkino) so realistisch und faßbar dargestellt, daß man einen Eindruck von dem Schrecken bekommt: Verdammt, so könnte es tatsächlich sein, wenn...

Zur Qualität der BluRay: Schockierend ist hier eigentlich nur, wieviele Leute inzwischen so an den glatt/sterilen Digitallook einschlägiger Produktionen (wie eben z.B. "2012") gewöhnt sind, daß sie alles andere niedervoten. Spielbergs Interpretation des Klassikers kommt in einem betont dreckigen Look daher, aus dem manchmal alle Farbe entwichen scheint. Filmkorn, stellenweise Unschärfe, Überblendung sind hier gewollte Stilmittel, und ich bin froh daß diese Eigenarten beim BluRay-Transfer nicht einfach überbügelt wurden, um einem ignoranten Fastfood-Publikum zu gefallen, welches offenbar seine Bewertungskriterien für die visuelle Qualität einer Produktion aus Endlospräsentationsschleifen in Elektronikfachmärkten bezieht. Auf BluRay sieht der Film (ein gutes Equipment vorausgesetzt) ziemlich genau wie im Kino aus, und das ist gut so! Übrigens sind BluRay-spezifische Qualitäten trotz der verwendeten Stilmittel reichlich vorhanden: Schauen Sie doch einfach nur mal in die Gesichter, in die Augen...

Wer immer noch unschlüssig ist, schaue sich bitte mal die (leicht zu recherchierenden) Beurteilungen der visuellen Qualität im Internet an, z.B. die eines bekannten Schweizer Review-Portals.
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk - aber auch kein Schrott, 14. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten [Blu-ray] (Blu-ray)
Jedesmal wenn ich einen Film auf DVD oder im Fernsehen sehe, freue ich mich schon immer auf das Lesen der 1 Stern-Bewertungen auf Amazon. Das ist immer ein Amusement (wie wir Franzosen sagen). So wie auch bei Krieg der Welten".

Da wollen einige Steven Spielberg den Regie-Oscar wieder wegnehmen, schreiben vom schlechtesten Film, den er je gedreht hat und von den schlechtesten Schauspielern (inkl. Tom Cruise), die je von Aliens davonrannten. Natürlich ist das alles sehr übertrieben (genauso wie die 5-Sterne Bewertungen) und wenn man ehrlich sein muss, ist der Film gar nicht mal so schlecht. Sicher, er ist kein Meisterwerk oder ein Meilenstein des Sience-Fiction-Kinos, aber immer noch um Welten besser als sämtliche Roland Emmerich und Michael Bay-Endzeit-Phantasien, in denen entweder der amerikanische Präsident von Gottes Gnaden die Welt rettet, oder eine Truppe coole Bohrarbeiter ins Weltall fliegt um die Erde zu retten (inkl. selbstloser Eigen-Opferung). Aber das nur so nebenbei. Auch ist dem Film hoch anzurechnen, dass er nicht zeigt, wie das Weiße Haus, der Buckingham-Pallast oder der Eifelturm (der fällt so schön) in Schutt und Asche gelegt werden, sondern das ganze Geschehen nur aus der Perpektive eines einfachen Mannes erzählt wird, der in einer dreckigen Reihenhaussiedlung in irgendeiner dreckigen Vorstadt wohnt, und daher auch nur dreckige Vorstadthäuser zerstört werden. Das ist wirklich einmal was anderes. Man sieht auch nie, was gerade der Präsident macht (ob er gerade eine F16 besteigt - man weiß es nicht), welche Pläne für die Vernichtung der Marsianer gerade das Militär schmiedet, und was die Wissenschaftler und Berater dazu sagen. Es gibt auch keine schwülstigen Erklärungen wie, wo, wann und warum zum Teufel diese fiesen Eindringlinge gekommen sind und alles Leben auslöschen. Einige der 1-Stern-Kritiker haben sich gefragt warum die Aliens die Maschinen vor Milionen Jahren auf die Erde gekarrt haben und erst jetzt angreifen? Aber dass das so ist wird ja nie bestätigt. Das ist einfach dass, was sich manche Leute denken, denn es gibt ja niemanden der es ihnen besser erklärt. Und ich finde diesen Ansatz sehr interessant. Ob das stimmt, oder ob die Maschinen auch mit den Blitzen auf die Erde geschleudert wurden, wird nie jemand erfahren. Sie sind einfach da, und was sich der kleine" Mann denkt, mag vielleicht stimmen, müssen tut es das aber sicher nicht.

Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass richtigerweise jeder 6-jährige mehr logisches Verständniss aufweist als manche Szenen in diesem Film. Wenn Tom Cruise ein Flugzeug (und kein Kleines, sondern eine ausgewachsene 747) und auf den Kopf fällt (ok, nicht direkt, sondern auf das Haus in dem er sich gerade im Keller befindet) und alles im Umkreis von 10 km in Schutt und Asche liegt, dann ist die Wahrscheinlichkeit schon ziemlich hoch, dass auch das Auto, welches neben dem Haus gepark war, einige Kratzer abbekommen haben könnte. Nicht jedoch dieses Auto - Tom und seine Fortpflänze steigen aus dem Keller (das Haus darüber gibt es nicht mehr - da liegt jetzt ein Flugzeug drauf), steigen ins unversehrte Auto und düsen los - komisch auch, dass gerade soviel Platz zwischen den Trümmern frei ist, dass das Fahrzeug schön durchpasst - Huch, Glück gehabt. Aber vielleicht war das Auto ja auch im Keller? Man weiß es nicht.

Solche Szenen gibt es leider einige - dafür 1 Punkt Abzug in der B-Note. Obwohl erfreulicherweise Mr. Cruise hier nicht den übermenschlichen Helden gibt, sondern nur einen minderbemittelten Vater, der nur seine 2 Nachkommen beschützen will, gibt es doch wieder ein paar Szenen, in denen angedeutet wird, dass er aber doch ein Super-Bursche ist. Natürlich ist er der Einzige der weiß, dass es nur am Magnetschalter liegen kann, dass sämtliche Fahrzeuge nach dem ersten Angriff liegen geblieben sind. Selbst der hauptberufliche Auto-Mechaniker wusste das natürlich nicht, und dankt Tom auch schön artig für seine Hilfe. Auch ganz am Anfang des Filmes, als der Chef von Tom Cruise ihn bittet Überstunden zu machen, und Tom sagt, er solle doch den und den fragen, meint sein Chef nur, er brauche aber jemanden der soundsoviel Container in der Stunde schafft. Was nichts anderes bedeutet, als das unser Tom der beste Kranfahrer auf dem Dock sein muss. Natürlich ist es auch er, der den ersten Dreibein zum Fall bringt, indem er eine Ladung Handkranaten drinnen lässt, als das Ding versucht ihn einzusaugen. Und wieder natürlich helfen auch nur unserem Tom alle anderen Entführten in den Fangkörben, und hängen sich alle selbstlos an seine Beine um ihn wieder aus dem Ding rauszuziehen. Vorher hat man gesehen, wie ein Duzend Menschen aufgesaugt wurden, ohne dass einer ein Ohrwaschl gerührt hätte. Aber wenn es um Mr. Cruise geht, helfen plötzlich alle mit!!! Und nachdem die Kranaten explodiert sind fallen die Fangkörbe (mit Menschen drinnen) so ca. 100m tief auf den Boden, und alle steigen aus und gehen weg.......normalerweise hast du da mindestens einen Genickbruch!

Auch dafür 1 Punkt abgezogen!

Aber im Großen und Ganzen ist der Film sonst sehr ordentlich gelungen. Sie Spannungsschraube wird stetig angezogen, und einige Szenen sind wirklich sehr gut gelungen. Die Special Effekte sind wirklich außergewöhnlich gut und auch die schauspielerischen Leistungen finde ich eigentlich alle sehr gut und alle agieren sehr glaubwürdig.

Tom Cruise spielt den Wochenend-Vater sehr glaubhaft und hat mich eigentlich positiv überrascht, denn ich bin eigentlich kein Fan von ihm - eher das Gegenteil. Auch die Rolle des Sohnes finde ich nicht, wie alle anderen unglaubwürdig und lächerlich. Er ist halt ein Junge in der Pubertät, und die verhalten sich nun einmal so, vor allem ihren Vätern gegenüber, die sie anscheinend im Stich gelassen haben. Dass er nicht bei ihm bleiben will, sondern lieber zum Militär und versuchen will die Welt zu retten, kommt mir eigentlich nicht so merkwürdig vor. Viele Jugentliche zeigen dieses Verhaltensmuster.

Auch die viele Kritik an seiner Filmtochter kann ich nicht ganz verstehen. Ihr wird vorgeworfen, dass sie nur schreit und dauernd den Mund offen hat. Nun, die ist 10 Jahre alt, und rund um sie herum werden Menschen zu Asche verbrannt, Häuser und Brücken stürzen ein, Fähren gehen unter, das Blut wird manchen Menschen abgesaugt und in die Gegend gespritzt - würde ihre 10-Jährige Tochter nicht auch vor Angst und Panik schreien und weinen? Oder sagt sie etwa: Wow, voll cool die Action".

Und das 10-jährige heutzutage nicht wie 10-jährige agieren und als altklug und frühreif rüberkommen, ist auch keine Erfindung vom Hrn. Spielberg, sondern Resultat jahrhundertlanger Evolution. Dakota Fanning spielt übrigens alle an die Wand, inkl. Tom Cruise. Sie ist der heimliche Höhepunkt des Filmes. Also die Kritik an Ihr kann ich überhaupt nicht verstehen.

Auch ist es Mr. Spielberg hoch anzurechen, dass er das Ende nicht umgeschrieben hat, und jetzt plötzlich die mutigen Amerikaner die Welt retten. Auch die Szenen mit Tim Robins im Keller waren für einige verstörend und überflüssig. Das mag ja vielleicht stimmen, aber die hat der Spielberg nicht erfunden, sondern vom Buch übernommen. Ihm jetzt die Schuld dafür zu geben kommt mir komisch vor. Auch die Kritik Einiger, dass zum Schluss, als die Dreibeine bereits wanken, einige noch vom US-Militär abgeschossen wurden, kann ich nicht teilen. Ein Soldat kann meiner Meinung nach nicht wissen ob ein Dreibein bereits stirbt und schwankt, oder ob es nur geht". Er hat die Dinger ja noch nie gesehen. Und bevor es im Schwanken noch ein, zwei Hitzestrahlen abgibt, wird das Ungetüm lieber abgeschossen. Das ist doch logisch oder? Das natürlich wieder nur Tom Cruise bemerkt, dass Vögel auf dem Dreibein sitzen, und somit der Schutzschirm deaktiviert ist, das ist wiederum nicht so logisch, aber bitte.

Alles in allem ist der Film wirklich gut, kein Meisterwerk aber auch kein Schrott. Hier ist das Mittelmaß anzuwenden. Den Film kann man sich ruhig kaufen und auch gerne zwei, dreimal ansehen. Streckenweise fasziniert er immer wieder - streckenweise aber eben nicht. Vorallem sollten die Interessierten zur Blu-Ray greifen, die auch entgegen sämtlichen Meinungen hervorragend gelungen ist, und bei der das Bild nicht unnatürlich verfälscht wurde. Die Schärfe ist hervorragen und das grobe Filmkorn ist Absicht und war im Kino genauso. Ein Kompliment, dass hier nicht verschlimmberssert wurde. So wurde der Film gedreht - und so ist er auch auf der Blu-Ray drauf.

Zum Schluss darf gesagt werden, dass der Film allemal sehenswert ist und man einen spannenden Filmabend erlebt...................allerdings nur, wenn man das Gehirn etwas runterfährt.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen An die vielen kritischen Stimmen: Eine Polemik!, 22. Februar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (DVD)
Ich kann die Kritik an "Krieg der Welten" durchaus nachvollziehen, bin ich doch selbst kein großer Freund des glatt polierten Blockbuster-Kinos. Spielberg verbrät eine Million US-Dollar pro Minute. Doch wer diesen Film darauf reduziert, tut ihm tatsächlich Unrecht. Denn es ist wahrscheinlich ganz im Gegenteil seine maskierte Unkonventionalität und sein Mut, die ihn vom Genrerest abheben. Wer irgendwelche (kruden) Erklärungen oder halbwegs differenzierte Alibi-Charaktere erwartet, wird enttäuscht, denn darum geht es nicht!

Der Stil des Films ist struktureller und inhaltlicher Reduktionismus. Es sind der archaische Kampf ums Überleben, die nackte Angst, welche die Protagonisten antreibt. Die Urängste des Menschen, der Zerfall der Gesellschaft in ihrem Innersten, unter dem Druck einer äußeren Bedrohung. Krieg der Welten hält der Zivilisation unter allem Hollywood-Lack den Spiegel vor die Augen, wagt einen Blick in den Abgrund der menschlichen Psyche. Es ist aber auch eine Geschichte, um die Bande der Familie, die selbst in Momenten affektiven Handelns doch immer erhalten bleiben. Vielleicht der Beweisversuch, dass elementare tradierte Bindungen, die durch soziale Erosion (Scheidung, Lebenswandel), abhanden gekommen scheinen, Bestand haben, während sich in der Gesellschaft hinter der Maske der Kultiviertheit Entfremdung ausbreitet.

Radikal ist auch die Perspektive. Der Zuschauer erfährt nichts Explizites (= keine Handlung?). Aber wie viel würde der "kleine Mann auf der Straße" realistisch betrachtet bei einer solchen Invasion denn mitbekommen? Wer irgendwelche lächerlichen parallelen Handlungsstränge á la "Independence Day" benötigt, in denen dubiose Wissenschaftler alles zuschauergerecht erklären, und der US-Präsident die Erde rettet - nur zu! Hier wurden die Mittel der Introspektive gewählt. Das äußere Szenario dient nur als Brennglas, als Versuchsanordnung, um einen anderen Blick auf unsere Zeit zu bekommen.

"Krieg der Welten" ist trotz Effekt- und Actionorgie unkonventionell. Sicher auch kontrovers, doch sind nicht gerade das Experiment, und die unter all dem Plakativen versteckten Untertöne, Spielbergs große Leistung? Sicher spielt sich das auch auf einer sublimen Ebene ab, die dem Konsumenten mundgerechter Hollywood-Zubereitung verborgen bleibt. Also kehrt eure Erwartungen beiseite und öffnet die Augen!

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