oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Krieg der Welten [Blu-ray]
 
Mehr Bilder ansehen
 

Krieg der Welten [Blu-ray]

Tom Cruise , Dakota Fenning , Steven Spielberg    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (476 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
  Sonderangebote erhältlich
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
3 Blu-rays für 25 EUR
3 Blu-rays für 25 EUR
Dieser Titel nimmt an der folgenden Aktion teil: 3 Blu-rays für 25 EUR.

Hinweise und Aktionen

Videos ansehen



Wird oft zusammen gekauft

Krieg der Welten [Blu-ray] + Event Horizon - Am Rande des Universums (Special Collector's Edition) [Blu-ray] [Special Edition] + Tropic Thunder (Director's Cut) [Blu-ray]
Preis für alle drei: EUR 29,91

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Event Horizon - Am Rande des Universums (Special Collector's Edition) [Blu-ray] [Special Edition] EUR 9,97

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Tropic Thunder (Director's Cut) [Blu-ray] EUR 9,97

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Tom Cruise, Dakota Fenning, Miranda Otto, Justin Chatwin, Tim Robbins
  • Regisseur(e): Steven Spielberg
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 14. Mai 2010
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 116 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (476 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003D36SZ2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.851 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Amazon.cde

Steven Spielberg wird es nicht los, das Kind im Manne. Obwohl der zweifache Oscar-Preisträger seit gut fünfzehn Jahren als anspruchsvoller Regie-Großmeister anerkannt ist und er es war, der mit Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977) und E.T. (1982) als Erster Außerirdische in einem Blockbuster-Film als friedvoll, freundlich gesinnt und geradezu knuddelig lieb darstellte, gönnt sich der Gründervater des Popcorn-Kinos auf seine alten Tage einen Ausflug zurück in seine fantasievolle Jugend, und erfüllt sich mit der Neuverfilmung von H.G. Wells' Science-Fiction-Klassiker "Krieg der Welten" einen Kindheitstraum. Da sind die Außerirdischen endlich auch bei Spielberg eine fast gesichtslose, durch und durch böse Bedrohung, die die gesamte Menschheit auslöschen will. Das wiederum ist alles andere als kindertauglich, denn die unaufhaltsam durch die Straßen marschierenden, dreibeinigen Alien-Maschinen pulverisieren wortwörtlich binnen Sekunden alles, was ihnen vor die hochentwickelte Laser-Flinte kommt.

Krieg der Welten erzählt die Geschichte einer außerirdischen Invasion konsequent aus der Perspektive eines Familienvaters (Tom Cruise), der im apokalyptischen Chaos verzweifelt versucht, seine Kinder lebendig durchzubringen. Darum sieht man auch keine großen Militärs, keine Reden schwingenden Präsidenten und keine brillant koordinierten Gegenschläge - nur pure Panik und Hysterie. Wer die weltberühmte Vorlage von H.G. Wells kennt, weiß auch, dass es ohnehin nicht die Menschen sind, die am Ende die außerirdischen Invasoren besiegen. Getreu des Buchs ist Krieg der Welten deshalb auch kein Popcorn-Film mit hoher Baller-Quote, sondern ein ernsthaftes Endzeit-Drama, das seine konsequente Spannung aus der äußerst nachvollziehbaren, nackten Überlebensangst des Mannes von der Straße bezieht. Also doch ein ganzes Stück erwachsener, als man es vom ewigen Kind Spielberg vielleicht erwartet hätte. -- Frank-Michael Helmke

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Knaller des Jahres enttäuscht in der Optik, gibt sich aber selbstbewußt beim Ton. Die Extras sind auf Maximum.

Bild: Hoppla! Es war klar, das Spielberg gern mit Farbfiltern arbeitet. Auch hier ist insbesondere eine Bevorzugung von bleiernen, bläulichen Farbtönen bewußt eingesetzt worden, um die Düsterheit und Bedrohlichkeit der aussichtlosen Szenerie zu unterstützen. Auch wird der Kontrast oft und stark in Gegenlichtaufnahmen geöffnet, um Überstrahlungen zu erzeugen. Alles okay soweit, aber das die negativen Folgen dessen auf der DVD derart stark auftreten, hat schon einen sehr faden Beigeschmack. Größtes Problem des Hauptfilms ist das immer währende, stellenweise erhebliche Grieseln aller Bildinhalte. Ist dies in anderen Produktionen meist in hellen Hintergründen der Fall, tritt Grieseln hier flächendeckend auf und hemmt die Darstellung von kleineren Details markant, Beispiele gefällig? 00.08.55, 00.14.50, 01.07.45. Auch sind Gegenlichtaufnahmen so aufgeblasen, das Gesichter teilsweise nicht einmal mehr Augen oder Nase besitzen (00.09.10). Mäntel haben bei der Übergabe der Kinder zu Beginn sehr deutliche Doppelkonturen (00.04.55). In gut ausgeleuchteten Sets, wie dem Blut durchtränkten Garten vor Ogilvys Haus, zeigt dann der Kontrast, was er tatsächlich drauf hat und zeichnet ein bis in die Ecken sauberes Bild voller feinster Nuancen, um dann sogleich wieder einzubrechen, um Cruise's eigentlich blaue Jacke mal tiefschwarz, dann wieder marinefarben abzubilden. Eine knapp überdurchschnittliche Leistung. Für den teuersten Film aller Zeiten (Presseheft) eine kleine Enttäuschung, mit vor allem auf der großen Leinwand deutlichen Mängeln.

Ton: Der Ton der DVD ist in allen drei angebotenen Spuren auf Referenzniveau und fordert alle Kanäle und Boxen auf das Äußerste. Allein die einschlagenden Blitze und das Auftauchen der ersten Alienmaschine lassen auch im ganz tiefen Frequenzbereich unterhalb von 50hz Pegel an die Ohren, wie man sie nur ganz ganz selten zu hören bekommt. Aber auch die Dialoge, allen voran der Prolog klingen so knackig markant aus dem Center, das man eine ganz dicke Entenhaut bekommt. Über die Filmlänge hinweg wird ein Atmoteppich eingestreut, der beängstigend real, nah und bedrohlich klingt. Z.B. die Gehgeräusche der Alienmaschinen sind eine nicht klar zu fassende Geräuschsituation, die aber dennoch immer da ist und den Zuschauer, Zuhörer einschüchtert. Auch hier wird mit maximaler Dynamikausbeute gearbeitet und stets wird dabei das richtige Timbre und Volumen erreicht, um das "Dabeisein" zu bewirken. Es wird den meisten kaum auffallen, aber gelegentlich treten kurze Blips auf, kleine leise Knackser in Szenenwechseln (z.B. 01.05.48-50). Die DTS-Tonspur kann sich trotz deutlicher technischer Vorteile nicht von der Dolbykonkurrenz absetzen und macht hier auf diese Weise eher Antiwerbung für sich. In den letzten 2 Jahren ist mir keine DVD bekannt, die ihre technischen Vorteile wirklich klar ausspielt. Damit macht sich die DTS-Tonspur selbst überflüssig und sollte Platz machen für ein besseres Bild.

Extras: Die Extras haben es in sich, aber das erwartet man bei einem Film von Steven Spielberg auch. Immerhin sind es vor allem die Spielberg-Filme, die in der Regel mit hervorragendem Bonusmaterial aufwarten können. Und reichlich ist hier auch vorhanden, kann man sich doch an mehr als zweieinhalb Stunden Hintergrundmaterial ergötzen. Los geht's mit der "Neuerschaffung der Invasion", einer kurzen Featurette, die nicht mehr als ein bisschen Werbe-Bla-Bla bietet und wirkt, als sei sie zur Promotion des Films entstanden, was wohl auch den Nagel auf den Kopf trifft. Gleich viel interessanter wird es mit dem "Vermächtnis von H.G. Wells". Hier kommen sowohl Martin Wells, der Urenkel, als auch Simon Wells, der Enkel, zu Wort. Sie erzählen einiges über ihren berühmten Ahnen, wobei nur Martin ihn auch noch kannte und davon berichtet, wie Wells immer seinen Geburtstag großartig feierte und allen Enkeln dann ihre Geburtstagsgeschenke machte, da er sich an deren Geburtstage nur selten erinnern konnte. Die Featurette über den ursprünglichen Film von George Pal geht darauf ein, wie Spielberg Gene Barry und Ann Robinson für ihre Cameo-Auftritte verpflichtet hat. Spielberg gesteht dabei auch, dass er seit Jahrzehnten ein Fan von Barry ist und in einer seiner ersten Arbeiten, einer Episode der Serie "The Name of the Game", mit dem Schauspieler gearbeitet hat. "Die Charaktere" besteht aus Interviews, in denen die Mimen auf ihre Rollen eingehen und deren Motivation erläutern. Nett, aber nichts Besonderes. Die "Visualisierung" hat da schon mehr Gewicht, denn hier gibt es auch ein paar Animatics zu sehen, mit denen die Effektszenen vorweggenommen wurden, um ihre Wirkung analysieren zu können. Steven Spielberg erklärt hier auch, dass er für "Krieg der Welten" den Großteil des FX-Teams von "Star Wars: Episode III" bekommen hat, weil diese gerade mit der "Star Wars"-Saga abgeschlossen hatten. Das Kernstück des Bonusmaterials sind die Produktionstagebücher, die die Entwicklung des Films vom 11. Oktober 2004 bis zum 7. März 2005 nachzeichnen. Hier wird u.a. auch erklärt, dass die Vorproduktion unter drei Monate dauerte (und damit nur etwa ein Drittel der Zeit verschlang, die bei einem Film dieser Größe eigentlich vonnöten ist), die Dreharbeiten in 70 Tagen abgeschlossen wurden und die Postproduktion nur drei Monate dauerte. Spielberg erzählt auch, dass er kein Freund von Green Screen ist und richtige, große Sets haben will. Denn Sets inspirieren ihn und er hat sofort 17 Ideen, wenn er es betritt. Denselben Effekt kann er mit einem Computerbild nicht erzeugen. Neben schönen Momentaufnahmen vom Dreh ist es nett, Spielberg und Cruise scherzen zu sehen. Etwa, wenn der Regisseur seinem Star erklärt, dass er bei der Szene, in der seine Tochter von einem Tripod entführt wird, nur noch den Vater in sich fühlt und sich darum dem Tripod entgegenstellt. O-Ton Spielberg: "Für deinen entfernten Cousin würdest Du das nicht tun. Du würdest im Auto bleiben." Und Cruise: "Oder weglaufen." "Das Design des Feindes" zeigt, wie die Tripods und die Aliens erschaffen wurden. Einige Leute von ILM kommen zu Wort und Produktionsdesigner Doug Chang gesteht, dass es das Schlussbild des am Boden liegenden Tripods ist, das er schon im Originalfilm geliebt hat. Hier gibt es weitere Animatics und schöne Konzeptbilder zu sehen. "Die Filmmusik von Krieg der Welten" beschäftigt sich natürlich mit John Wiliams. Für den war dies der erste Spielberg-Film, den er nicht komplett gesehen hat, als er mit der Arbeit begann. Vielmehr konnte Spielberg ihm nur 60 Minuten des Films zeigen, die aber ausreichten, um Williams das Gefühl dafür zu geben. Den Abschluss bildet "We are not alone", eine Art kurzer Werbeclip, in dem Spielberg über die Möglichkeit der Existenz von Außerirdischen spricht und sich an seinen Vater erinnert. Abschließend muss man sagen, dass hier viele sinnige und hochinteressante Extras geboten werden. Sicherlich, die eine oder andere Featurette - die "Neuerschaffung" und "We are not alone" fällt hier auf - sind nicht wirklich spannend oder aufschluss --movieman.de


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
76 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray
Zum Inhalt möchte ich nicht viele Worte verlieren. Ich erinnere mich, daß ich damals im Kino sehr angenehm überrascht war wie gut der Film tatsächlich ist. Vielleicht seine größte Stärke: Das so unwahrscheinliche wie apokalyptische Ereignis wird (anders als z.B. in Emmerichs Popkornkino) so realistisch und faßbar dargestellt, daß man einen Eindruck von dem Schrecken bekommt: Verdammt, so könnte es tatsächlich sein, wenn...

Zur Qualität der BluRay: Schockierend ist hier eigentlich nur, wieviele Leute inzwischen so an den glatt/sterilen Digitallook einschlägiger Produktionen (wie eben z.B. "2012") gewöhnt sind, daß sie alles andere niedervoten. Spielbergs Interpretation des Klassikers kommt in einem betont dreckigen Look daher, aus dem manchmal alle Farbe entwichen scheint. Filmkorn, stellenweise Unschärfe, Überblendung sind hier gewollte Stilmittel, und ich bin froh daß diese Eigenarten beim BluRay-Transfer nicht einfach überbügelt wurden, um einem ignoranten Fastfood-Publikum zu gefallen, welches offenbar seine Bewertungskriterien für die visuelle Qualität einer Produktion aus Endlospräsentationsschleifen in Elektronikfachmärkten bezieht. Auf BluRay sieht der Film (ein gutes Equipment vorausgesetzt) ziemlich genau wie im Kino aus, und das ist gut so! Übrigens sind BluRay-spezifische Qualitäten trotz der verwendeten Stilmittel reichlich vorhanden: Schauen Sie doch einfach nur mal in die Gesichter, in die Augen...

Wer immer noch unschlüssig ist, schaue sich bitte mal die (leicht zu recherchierenden) Beurteilungen der visuellen Qualität im Internet an, z.B. die eines bekannten Schweizer Review-Portals.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hoffmann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Nach den zwei leichteren Ausflügen ins komödiantische Genre "Catch Me If You Can" und "The Terminal" überraschte Steven Spielberg mit seinem ersten richtig düsteren Science-Fiction-Film, der Neuverfilmung von H.G. Wells "Krieg der Welten". Heraus kam vielleicht der polarisierendste Film seiner Karriere, ein Film, den man entweder liebt oder hasst.

Das Besondere an Spielbergs Weltuntergangsvision ist die Tatsache, dass wir die Alien-Attacke aus subjektivem Blickwinkel erleben. Dieser Blickwinkel ist Ray Ferrier (Tom Cruise), ein Dockarbeiter, der mit seinen zwei Kindern Rachel (Dakota Fanning) und Robbie (Justin Chatwin) vor den Außerirdischen flieht. Interessant und ungewöhnlich ist das Setting und die Charaktere des Films: "Krieg der Welten" spielt zunächst in der Arbeitergegend von New Jersey und später größtenteils auf dem Land, oft auch in Innenräumen. Ray und seine Familie sind absolute Durchschnittsleute, Cruise spielt hier keinen typischen Held, sondern zunächst einen recht unsympathischen und nachlässigen Typen, der sich im Verlauf des Films beweisen muss.

Ray Ferrier lebt von seiner Frau und seinen Kindern getrennt, zu Beginn des Films erhält er Besuch von ihnen, um übers Wochenende auf sie aufzupassen. Es wird deutlich, dass Ray nicht besonders viel Interesse an seinen Kindern hat und auch in der Kommunikation einiges im Argen liegt. Diese problematische Vater-Kinder-Beziehung und die Darstellung einer zerrütteten Familie ist typisch für sein Gesamtwerk und schafft einen persönlichen Bezug. Die Menschlichkeit des Films ist außergewöhnlich: Im Zentrum ist praktisch ein Familiendrama, denn Ray muss sich vor dem Hintergrund dieser Katastrophe erst seine Vaterqualitäten erarbeiten, wodurch es eine echte Charakterentwicklung gibt.

Der ganze Look und die Atmosphäre des Films ist sehr düster, schmutzig und wenig glamourös, der Weltuntergang aus der Sicht des einfachen Mannes aus der Arbeiterklasse eben. Drehbuchautor David Koepp und Regisseur Steven Spielberg haben bewusst versucht, Klischees des Katastrophenfilms zu vermeiden, so werden z.B. keine bekannten Wahrzeichen zerstört oder die Situation auf der ganzen Welt dargestellt, alles ist angenehm intim und menschlich gehalten, wodurch der Film sehr interessant wird. Hier geht es vordergründig um ein Gefühl des Realismus.

Spielberg erschafft von Beginn an eine bedrückende Atmosphäre des drohenden Unheils. Wenn dann in Newark die Tripods aus dem Boden ersteigen und sie diese genialen, unter die Haut gehenden Laute von sich geben, entlädt sich diese Anspannung und Spielberg spielt seine ganze Virtuosität aus. Die erste Angriffsszene ist phänomenal in Szene gesetzt und gehört sogar zu den besten Action- und Suspenseszenen seiner Karriere.

Die visuellen Effekte in "Krieg der Welten" von der Effektschmiede ILM sind absolut hochkarätig und Spielberg weiß sie auch perfekt einzusetzen. Wenn etwas Spektakuläres passiert, etwa die erste Attacke oder die Flucht der Ferriers im Minivan, verwendet Spielberg weitwinklige und lange Einstellungen, sodass man die Größe und das Ausmaß der Szenen wirklich spürt. Hier wird nicht super-rasant geschnitten, wie etwa bei der Michael Bay-Schule, dessen Action-Inszenierung bei den "Transformers"-Filmen viel zu hektisch, unübersichtlich und schnell geschnitten ist, sodass man als Zuschauer nicht mehr mitkommt und kein Gespür für das Spektakel erhält. Spielberg behält aber vor allem immer seine Charaktere im Fokus, wodurch auch spektakuläre Action-Szenen immer eine menschliche Dimension haben.

Gerne wird "Krieg der Welten" wegen diverser Logikfehler kritisiert, etwa die Tatsache, dass nach einem kompletten Ausfall sämtlicher Elektronik wegrennende Menschen trotzdem das Szenario mit Camcordern filmen. Diese und manch andere zweifelhaften Momente schwächen das Gesamtbild des Films und wirken wie Leichtsinnsfehler, doch "Krieg der Welten" ist trotzdem ein sehr guter, spektakulärer, beängstigender und oft sogar wagemutiger Film, der persönliche Schicksale in den Vordergrund stellt. Die Inszenierung ist immer hochkarätig und die Schauspieler, besonders Cruise und Dakota Fanning sind sehr überzeugend. Spielbergs persönliche Perspektive macht den Film sehr interessant, auch die Allegorie auf die Ängste nach dem 11. September machen "Krieg der Welten" relevant und ungewöhnlich.

"Krieg der Welten" gehört nicht zu Spielbergs besten Filmen, abgesehen von den Logikschwächen und Fragezeichen fehlt ihm etwas die Energie und Vorstellungskraft seiner stärksten Werke. Doch die Qualitäten, die oben genannt werden, machen den Film definitiv zu etwas sehr interessantem und sehenswerten, das sich meist über dem gängigen Mainstream-Kino bewegt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray
Jedesmal wenn ich einen Film auf DVD oder im Fernsehen sehe, freue ich mich schon immer auf das Lesen der 1 Stern-Bewertungen auf Amazon. Das ist immer ein Amusement (wie wir Franzosen sagen). So wie auch bei Krieg der Welten".
Da wollen einige Steven Spielberg den Regie-Oscar wieder wegnehmen, schreiben vom schlechtesten Film, den er je gedreht hat und von den schlechtesten Schauspielern (inkl. Tom Cruise), die je von Aliens davonrannten. Natürlich ist das alles sehr übertrieben (genauso wie die 5-Sterne Bewertungen) und wenn man ehrlich sein muss, ist der Film gar nicht mal so schlecht. Sicher, er ist kein Meisterwerk oder ein Meilenstein des Sience-Fiction-Kinos, aber immer noch um Welten besser als sämtliche Roland Emmerich und Michael Bay-Endzeit-Phantasien, in denen entweder der amerikanische Präsident von Gottes Gnaden die Welt rettet, oder eine Truppe coole Bohrarbeiter ins Weltall fliegt um die Erde zu retten (inkl. selbstloser Eigen-Opferung). Aber das nur so nebenbei. Auch ist dem Film hoch anzurechnen, dass er nicht zeigt, wie das Weiße Haus, der Buckingham-Pallast oder der Eifelturm (der fällt so schön) in Schutt und Asche gelegt werden, sondern das ganze Geschehen nur aus der Perpektive eines einfachen Mannes erzählt wird, der in einer dreckigen Reihenhaussiedlung in irgendeiner dreckigen Vorstadt wohnt, und daher auch nur dreckige Vorstadthäuser zerstört werden. Das ist wirklich einmal was anderes. Man sieht auch nie, was gerade der Präsident macht (ob er gerade eine F16 besteigt - man weiß es nicht), welche Pläne für die Vernichtung der Marsianer gerade das Militär schmiedet, und was die Wissenschaftler und Berater dazu sagen. Es gibt auch keine schwülstigen Erklärungen wie, wo, wann und warum zum Teufel diese fiesen Eindringlinge gekommen sind und alles Leben auslöschen. Einige der 1-Stern-Kritiker haben sich gefragt warum die Aliens die Maschinen vor Milionen Jahren auf die Erde gekarrt haben und erst jetzt angreifen? Aber dass das so ist wird ja nie bestätigt. Das ist einfach dass, was sich manche Leute denken, denn es gibt ja niemanden der es ihnen besser erklärt. Und ich finde diesen Ansatz sehr interessant. Ob das stimmt, oder ob die Maschinen auch mit den Blitzen auf die Erde geschleudert wurden, wird nie jemand erfahren. Sie sind einfach da, und was sich der kleine" Mann denkt, mag vielleicht stimmen, müssen tut es das aber sicher nicht.

Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass richtigerweise jeder 6-jährige mehr logisches Verständniss aufweist als manche Szenen in diesem Film. Wenn Tom Cruise ein Flugzeug (und kein Kleines, sondern eine ausgewachsene 747) und auf den Kopf fällt (ok, nicht direkt, sondern auf das Haus in dem er sich gerade im Keller befindet) und alles im Umkreis von 10 km in Schutt und Asche liegt, dann ist die Wahrscheinlichkeit schon ziemlich hoch, dass auch das Auto, welches neben dem Haus gepark war, einige Kratzer abbekommen haben könnte. Nicht jedoch dieses Auto - Tom und seine Fortpflänze steigen aus dem Keller (das Haus darüber gibt es nicht mehr - da liegt jetzt ein Flugzeug drauf), steigen ins unversehrte Auto und düsen los - komisch auch, dass gerade soviel Platz zwischen den Trümmern frei ist, dass das Fahrzeug schön durchpasst - Huch, Glück gehabt. Aber vielleicht war das Auto ja auch im Keller? Man weiß es nicht.

Solche Szenen gibt es leider einige - dafür 1 Punkt Abzug in der B-Note. Obwohl erfreulicherweise Mr. Cruise hier nicht den übermenschlichen Helden gibt, sondern nur einen minderbemittelten Vater, der nur seine 2 Nachkommen beschützen will, gibt es doch wieder ein paar Szenen, in denen angedeutet wird, dass er aber doch ein Super-Bursche ist. Natürlich ist er der Einzige der weiß, dass es nur am Magnetschalter liegen kann, dass sämtliche Fahrzeuge nach dem ersten Angriff liegen geblieben sind. Selbst der hauptberufliche Auto-Mechaniker wusste das natürlich nicht, und dankt Tom auch schön artig für seine Hilfe. Auch ganz am Anfang des Filmes, als der Chef von Tom Cruise ihn bittet Überstunden zu machen, und Tom sagt, er solle doch den und den fragen, meint sein Chef nur, er brauche aber jemanden der soundsoviel Container in der Stunde schafft. Was nichts anderes bedeutet, als das unser Tom der beste Kranfahrer auf dem Dock sein muss. Natürlich ist es auch er, der den ersten Dreibein zum Fall bringt, indem er eine Ladung Handkranaten drinnen lässt, als das Ding versucht ihn einzusaugen. Und wieder natürlich helfen auch nur unserem Tom alle anderen Entführten in den Fangkörben, und hängen sich alle selbstlos an seine Beine um ihn wieder aus dem Ding rauszuziehen. Vorher hat man gesehen, wie ein Duzend Menschen aufgesaugt wurden, ohne dass einer ein Ohrwaschl gerührt hätte. Aber wenn es um Mr. Cruise geht, helfen plötzlich alle mit!!! Und nachdem die Kranaten explodiert sind fallen die Fangkörbe (mit Menschen drinnen) so ca. 100m tief auf den Boden, und alle steigen aus und gehen weg.......normalerweise hast du da mindestens einen Genickbruch!
Auch dafür 1 Punkt abgezogen!

Aber im Großen und Ganzen ist der Film sonst sehr ordentlich gelungen. Sie Spannungsschraube wird stetig angezogen, und einige Szenen sind wirklich sehr gut gelungen. Die Special Effekte sind wirklich außergewöhnlich gut und auch die schauspielerischen Leistungen finde ich eigentlich alle sehr gut und alle agieren sehr glaubwürdig.
Tom Cruise spielt den Wochenend-Vater sehr glaubhaft und hat mich eigentlich positiv überrascht, denn ich bin eigentlich kein Fan von ihm - eher das Gegenteil. Auch die Rolle des Sohnes finde ich nicht, wie alle anderen unglaubwürdig und lächerlich. Er ist halt ein Junge in der Pubertät, und die verhalten sich nun einmal so, vor allem ihren Vätern gegenüber, die sie anscheinend im Stich gelassen haben. Dass er nicht bei ihm bleiben will, sondern lieber zum Militär und versuchen will die Welt zu retten, kommt mir eigentlich nicht so merkwürdig vor. Viele Jugentliche zeigen dieses Verhaltensmuster.
Auch die viele Kritik an seiner Filmtochter kann ich nicht ganz verstehen. Ihr wird vorgeworfen, dass sie nur schreit und dauernd den Mund offen hat. Nun, die ist 10 Jahre alt, und rund um sie herum werden Menschen zu Asche verbrannt, Häuser und Brücken stürzen ein, Fähren gehen unter, das Blut wird manchen Menschen abgesaugt und in die Gegend gespritzt - würde ihre 10-Jährige Tochter nicht auch vor Angst und Panik schreien und weinen? Oder sagt sie etwa: Wow, voll cool die Action".
Und das 10-jährige heutzutage nicht wie 10-jährige agieren und als altklug und frühreif rüberkommen, ist auch keine Erfindung vom Hrn. Spielberg, sondern Resultat jahrhundertlanger Evolution. Dakota Fanning spielt übrigens alle an die Wand, inkl. Tom Cruise. Sie ist der heimliche Höhepunkt des Filmes. Also die Kritik an Ihr kann ich überhaupt nicht verstehen.

Auch ist es Mr. Spielberg hoch anzurechen, dass er das Ende nicht umgeschrieben hat, und jetzt plötzlich die mutigen Amerikaner die Welt retten. Auch die Szenen mit Tim Robins im Keller waren für einige verstörend und überflüssig. Das mag ja vielleicht stimmen, aber die hat der Spielberg nicht erfunden, sondern vom Buch übernommen. Ihm jetzt die Schuld dafür zu geben kommt mir komisch vor. Auch die Kritik Einiger, dass zum Schluss, als die Dreibeine bereits wanken, einige noch vom US-Militär abgeschossen wurden, kann ich nicht teilen. Ein Soldat kann meiner Meinung nach nicht wissen ob ein Dreibein bereits stirbt und schwankt, oder ob es nur geht". Er hat die Dinger ja noch nie gesehen. Und bevor es im Schwanken noch ein, zwei Hitzestrahlen abgibt, wird das Ungetüm lieber abgeschossen. Das ist doch logisch oder? Das natürlich wieder nur Tom Cruise bemerkt, dass Vögel auf dem Dreibein sitzen, und somit der Schutzschirm deaktiviert ist, das ist wiederum nicht so logisch, aber bitte.

Alles in allem ist der Film wirklich gut, kein Meisterwerk aber auch kein Schrott. Hier ist das Mittelmaß anzuwenden. Den Film kann man sich ruhig kaufen und auch gerne zwei, dreimal ansehen. Streckenweise fasziniert er immer wieder - streckenweise aber eben nicht. Vorallem sollten die Interessierten zur Blu-Ray greifen, die auch entgegen sämtlichen Meinungen hervorragend gelungen ist, und bei der das Bild nicht unnatürlich verfälscht wurde. Die Schärfe ist hervorragen und das grobe Filmkorn ist Absicht und war im Kino genauso. Ein Kompliment, dass hier nicht verschlimmberssert wurde. So wurde der Film gedreht - und so ist er auch auf der Blu-Ray drauf.
Zum Schluss darf gesagt werden, dass der Film allemal sehenswert ist und man einen spannenden Filmabend erlebt...................allerdings nur, wenn man das Gehirn etwas runterfährt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Düstere Apokalypse mit Rollentausch
Eine Apokalypse wie sie düsterer nicht sein könnte und das menschliche Dasein auf das reduziert, was es wirklich ist:

Ein Parasit der im Wege steht und... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von SD veröffentlicht
Bildqualität enttäuschend
Hatte den Flm schon als DVD und dachte, dass sich ein Wechsel auf BD lohnt.
- Leider ein böser Fehler ! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von ASW-Nord veröffentlicht
Der äußere Feind im Inneren
Ray Ferrier (Tom Cruise) arbeitet als Kranfahrer im Containerhafen von New Jersey. Eine anspruchsvolle, ehrliche Tätigkeit, die jedoch nicht in dem Maße zu Buche... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von M. Bähre veröffentlicht
Absoluter Top Film
Einer der besten Filme überhaupt, mit gewaltigen Effeckten!
Wer Krieg der Welten schlecht findet, findets halt schlecht, aber verstehen kann ich das nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Valentine veröffentlicht
Ein Meisterwerk mit fragwürdiger Bildqualität ähh.....
Spielbergs "Krieg der Welten" ist zweifellos ein Meisterwerk. Mit unerträglicher Spannung, Action und vor allem sehr dichter Atmosphäre sticht der Film aus der Masse... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von theKingOFtob veröffentlicht
Wirklich nur der Artikel an sich ...
... ist wirklich wirklich schlecht. Über den Film kann man ja geteilter Meinung sein und ist auch zahlreich hier zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Uwe Hoffmann veröffentlicht
Bild okay, Ton schlecht
Ich weiß nicht, warum sich hier alle über das Bild aufregen? der effekt ist so gewollt, hat man auch im Kino gesehn. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von jörch veröffentlicht
Cruise forever
Super, einfach nur sehr genial! Nichts geht über T. Cruise! Das ist halt Unterhaltung vom allerfeinsten! Mehr geht beim besten Willen nicht!!
Vor 9 Monaten von Georg Hangl veröffentlicht
Endlich eine richtige Verfilmung !
Dieser Film kommt der literarischen Vorlage viel näher als der abgelutschte alte Schinken aus den 50ern. Zur DVD : Bildqualität ist ok, Ton auch. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Klangsucher veröffentlicht
Verstörend: Definitiv anders als die Emmerich-Szenarios
--- Inhalt ---

Amerika zu Beginn des dritten Jahrtausends: Alles scheint so zu sein wie es ursprünglich gedacht war und die Menschen leben nach unzähligen... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von D. Model veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
wendecover! 3 15.06.2010
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:





Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de