Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
absolut gelungen, 27. März 2009
Erst einmal ein Kompliment an Amazon, dass die Lieferung pünktlich zum Erscheinungstermin erfolgt ist, hat mich ehrlich gesagt überrascht.
Um ehrlich zu sein hatte ich im Vorfeld die Befürchtung, dass das Duett mit Ria von Eisblume die CD herunterziehen würde, doch dazu später.
Die CD bietet, wie man es bereits von anderen CDs der Band gewohnt ist, eine gute Mischung, was Härte (harte, aber auch etwas ruhigere Lieder) und Rhythmen angeht, auch einige eher neuere Klänge sind auf der CD zu hören, so zum Beispiel das Gitarrenzwischenspiel bei Lied 4, das mich doch ein bisschen überrascht hat, doch auch auf gewohnte Klänge kann man sich freuen. Vom Höreindruck würde ich jetzt spontan sagen, dass sich der Anteil der "mittelalterlichen" Instrumentenanwendung reduziert hat, ich möchte es aber nicht beschwören.
Auch die Texte sind gelungen, wie gewohnt sind auch ein paar dabei, die manche vielleicht als "provokant" bezeichnen würden und bei mindestens einem Lied entdeckt man leichte Anzüglichkeiten, auch wenn man nicht jedes Lied gleich beim ersten Mal begreift, auch wenn man wirklich auf den Text geachtet hat.
Nun zum bereits erwähnten Duett mit der Eisblume (Lied 7). Ich gestehe ehrlich, dass ich sie nicht besonders mag und auch das mediale Auftreten von ihr / ihrem Label kritisch sehe, das Lied ist aber gelungen, wenn auch mit einem kleinen Manko. Vom Text her ist es ideal für ein Duett zwischen Mann und Frau, auch das musikalische drumherum ist passend und lässt sich durchaus hören, dennoch hätte ich mir eine andere Gastsängerin gewünscht, der Gesang von Ria passt nicht wirklich zu dem von Eric, dazu ist sie zu hell, zu hoch, ein etwas kräftigerer, vielleicht auch tieferer weiblicher Gesang wäre meiner Meinung nach passender gewesen.
Noch eines zur Aufmachung der CD: die CD-Hülle ist zum aufklappen mit vier klappen, ausgeklappt ergibt sich ein Kreuz, auch auf Grund der passenden Farbgebung muss ich sagen, dass diese CD-Hülle mir bisher am besten gefällt (auch wenn ich zugeben muss, dass ich [bisher] nur 6 der 10 Studioalben habe).
Alles in allem ein gelungenes Album, dass ich durchaus allen, die StS mögen, weiterempfehlen kann, ich bereue den Kauf jedenfalls nicht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Im Kreuzfeuer !!!, 29. März 2009
Eine wichtige Sache erstmal vorweg...die Potsdamer Mittelalter-Metaller von SUBWAY TO SALLY können gar keine schwachen Alben veröffentlichen. Jedoch muss ich zugeben, dass ich nach dem ersten Hördurchlauf von "Kreuzfeuer" - dem brandneuen Longplayer des Septetts - schon ziemlich enttäuscht war, und keiner der insgesamt 12 Songs mich hundertprozentig überzeugen konnte. Gemessen an den kompakten, mit unzähligen Hits gespickten Vorgängern "Nord Nord Ost" und "Bastard" benötigte ich schon ein Paar Durchläufe mehr, ehe ich mich so richtig an das Album gewöhnt hatte. Und siehe da, mittlerweile finde ich "Kreuzfeuer" wirklich klasse.
Zunächst muss man anmerken, dass die meisten der 12 Songs vergleichsweise ruhig und getragen daherkommen, und SUBWAY TO SALLY dabei besonders ihr emotionale Seite unter Beweis stellen können. So überzeugen sanftmütige Songs wie "So fern so nah" , "Krähenkönig" oder das wundervolle Akustik-Highlight "Versteckt" (einfach toll!) vor allem durch ihre schönen Melodiebögen, und sollten bei zukünftigen Konzerten der Potsdamer für ein Meer aus Feuerzeugen sorgen. Selbst das von den meisten Hörern kritisierte "Komm in meinen Schlaf" entpuppt sich - nach etwas trägem Beginn - zu einer reinrassigen SUBWAY-Hymne, die im Mittelteil durch tonnenschwere Riffs (und tolle Backing-Vocals!) aufgeputscht wird. Das Gesangs-Duett mit der Sängerin Ria (EISBLUMEN) ist zwar sicherlich Geschmackssache...aber schließlich kann die Dame auch nichts dafür, dass sie eine so sanfte, zerbrechliche Stimme hat. Aus musikalischer Hinsicht zeigen hier jedenfals beide Daumen nach oben !!! Dies kann man jedoch leider nicht von jeden Song behaupten, denn vor allem mit der grausam pathetischen Ballade "Angelus" brechen SUBWAY TO SALLY alle Kitschrekorde. Und auch das abschließende "Vater" zeugt - trotz einiger toller Ideen - irgendwie von musikalischer Unentschlossenheit und übertriebener Nettigkeit. So stellen diese beiden Songs die einsamen Tiefpunkte eines Albums dar, welches ansonsten auf ganzer Linie überzeugen kann. Mit den Mid-Tempo-Stampfern "Niemals" , "Einsam" und dem orientalisch anmutendem "Judaskuss" beweisen SUBWAY TO SALLY erneut Ohrwurm-Potential auf höchstem Niveau, und zeigen allen musikalischen Konkurrenten eindrucksvoll, wer hier der Chef im Ring ist. Gleiches gilt für rasante Riff-Kanonaden wie "Aufstieg" , "Die Jagd beginnt" oder die erste Single-Auskopplung "Besser du rennst", die alle ausnahmslos auch auf alten Klassikern wie "Hochzeit" oder "Bannkreis" hätten stehen können, und ein eindeutiges Indiz dafür sind, dass die Melange aus harten Gitarren und mittelalterlicher Folklore (inkl. Geige, Drehleier, etc...) einfach bestens funktionieren kann. Super !!!
Alles in allem ist "Kreuzfeuer" ein starkes Album geworden, welches sich aber ein wenig im Schatten der beiden übermächtigen Vorgänger "Nord Nord Ost" und "Bastard" bewegt. Nicht jeder Refrain weiß auf Anhieb zu gefallen, und manche Melodie kommt dem Hörer auch etwas bekannt vor. Insofern ist "Kreuzfeuer" sicherlich das streitbarste SUBWAY-Album seit dem 2003er Machwerk "Engelskrieger". Die Scheibe ist aber zweifelos gut genug, um den Erfolgsweg dieses sympathischen Septetts für die nächsten Jahre weiter zu ebnen. Wie heißt es doch so treffend im Chorus des Openers "Aufstieg": "Wir gehn auf schmalem Grad, wir folgen keinem Pfad, wir steigen immer weiter auf !!!". Ich denke, das kann man so stehen lassen. Ich persönlich würde diese Einschätzung jedenfalls blind unterschreiben. 4 Sterne !!!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Waren schon besser, 19. Mai 2009
Kreuzfeuer hat seine Highlights, wie "Besser du rennst", aber auch viel schon gehörtes. Meines Erachtens ein Schnellschuss, ein Jahr feilen und neue Ideen sammeln hätte gut getan.
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