Die leuchtend klaren Farben in ihrer schönsten Reinheit, die zum großen Charme Griechenlands und seiner Inseln beitragen, die sind in erster Linie einmal etwas für's Auge.
Die vergleichweise weichen, zarten Farben, mit denen die "Tage auf Kreta" von Klaus Bötig und Hans-Jürgen Gaudeck geschrieben und gemalt wurden, die sind ganz einfach etwas für die Seele. Schöne Momentaufnahmen, getragen von einer tiefen Liebe zu Land und Leuten, das spürt man. Der Schwerpunkt der Texte bezieht sich auf die Region Georgioupolis.
Giorgo, der Homo Sapiens von der Lassithi, der dieses Werk und den Bericht über sein Museum vor ein paar Tagen erstmals gesehen hat, hat gemeint - nachdem er sich aus meinen Erzählungen eine Art von "schreiendem Reiseführer" erwartet hatte - "to kati allo prepi na einai!" (das muss etwas ganz Besonderes sein) - und genau das ist es auch, ein richtig wertvolles Kleinod für jeden Kretafan.