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Krebs: Eine Nacherzählung [Taschenbuch]

Werner Schneyder
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

19. Dezember 2009
Krebs – was bedeutet diese Diagnose? Nimmt man die Krankheit als Todesurteil? Oder ergreift man jede noch so kleine Chance? Werner Schneyder erinnert sich an Ausbruch und Verlauf der Krebserkrankung seiner Frau – bis zum tragischen Ende. Ohne Pathos, aber mit der Verzweiflung eines Mannes, der seiner geliebten Partnerin beim Sterben zusehen muss, erzählt er von den letzten gemeinsamen Jahren. Dabei hinterfragt er kritisch den Sinn mancher medizinischer Therapien. Ist Leben um jeden Preis wirklich noch Leben? Vor allem aber ist Schneyders Erzählung eine letzte Liebeserklärung an seine Frau, ein Plädoyer für echte Partnerschaft.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 1 (19. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492253598
  • ISBN-13: 978-3492253598
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.159 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein mutiges Buch, das Hoffnung macht. Weil es hautnah beschreibt, wie würdevoll Abschied sein kann.« (Bunte)

»Ein Buch über den Tod, aber auch ein Buch über ein Leben in Würde.« (Hessische Allgemeine Zeitung)

»Dies ist mehr als der mutig-gnadenlose Bericht einer Marter. Es ist auch die Geschichte einer beeindruckenden Liebe, die durch die nahende Trennung auf ihre Wahrhaftigkeit reduziert wird. Das liest sich bei aller Brutalität tatsächlich wie ein Trost.« (Dresdner Neueste Nachrichten)

»Das Buch ist gut geschrieben, berührend und manchmal auch schockierend.« (Münchner Merkur)

»Schneyder hat in einem berührenden Buch den qualvollen Krebstod seiner Frau geschildert. Er verschweigt nichts und schont niemanden. Ein mutiges Buch, das auch zeigt, wie würdevoll Abschied sein kann.« (Deutschlandradio)

»Ein Buch, das an die Nieren geht, das Tabus bricht, indem es schonungslos zeigt, wie eine Krankheit einen Menschen Schritt für Schritt zugrunde richtet. Es ist aber auch ein wichtiges Buch, weil es sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit Ärzte Patienten zur Lebensverlängerung um jeden Preis raten dürfen.« (Buchprofile)

Über den Autor

Dr. phil. Werner Schneyder, geb. 1937 in Graz, war nach Studium und Promotion Journalist, Dramaturg und freiberuflicher Autor. Ab 1974 machte er politisch-literarisches Kabarett mit Dieter Hildebrandt und allein. Er trat auf Bühnen und in TV-Sendungen auf und veröffentlichte Gedichte, Satiren, Feuilletons und Erzählungen. Werner Schneyder lebt in Wien und Kärnten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apicula #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Meine liebe Freundin quält sich von Cheomotherapie zu Chemotherapie. Wir Freunde und Bekannte sind völlig überfordert mit der Situation. Man weiß nicht, was man sagen, raten oder trösten soll, wenn einem jemand, den man sehr lieb hat sagt, dass er zunehmends zu dem Entschluss gelangt, er wäre des Lebens müde!? Freilich sagt man da zuerst: "Du musst weiter kämpfen!". Wie töricht solche "Durchhalteparolen" sein können, habe ich anhand Werner Schneyders Buch erfahren und vieles was ich bisher zu dem Thema zu sagen hatte - mit bitteren Tränen bezahlt. Ich bin ihm zutiefst dankbar für seinen Mut das Erlebte zusammenzufassen und der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Soviel zu meiner Motivation Werner Schneyders Buch "Krebs. Eine Nacherzählung." Zu lesen. - Ich werde nicht einmal ansatzweise versuchen objektiv zu bleiben anhand dieser Lektüre. Was Werner Schneyder berichtet ist zu einem großen Teil genau die Geschichte, die der Mann meiner Freundin seit mehr als einem Jahr mitmacht. Ihm und alleine ihm werde ich das Buch empfehlen. Mit allen Vorbehalten, die ich seit Tagen mit mir herumtrage.

Es ist eine teils sehr subjektive (was ich verzeihlich finde) Nacherzählung, noch dazu im Schneyderschen Sprach-Duktus verfasst. Die Partnerschaft, die seine Frau und ihn verbindet steht dabei immer und unbedingt im Vordergrund. Schneyder beginnt mit der ersten Diagnose, die Ärzte seiner Frau präsentieren (Blasenkrebs) und er macht auch keinen Hehl aus seinen bisherigen Vorurteilen zum Thema Krebs. Ein persönliches Drama nimmt seinen Lauf. Das kann und will ich gar nicht wiedergeben, und schon gar nicht auf die "Götter in weiß" schimpfen. Das Ende: Der Tod eines geliebten Menschen und so knallhart es klingt: Ein beschissener Tod! - In Schneyders Nacherzählung finden Sie kaum Trostvolles, nichts Aufbauendes. Wenn Sie also Hilfe erwarten: Hier finden Sie keine! ... und doch fand ich in diesen wenigen Seiten so viel davon!

Wenn man von einem Fazit sprechen kann, dann nur von dem, dass Werner Schneyder (und das IST SEINE PERSÖNLICHE MEINUNG) zu einem grauenvollen Fazit kommt. Sind Lebensverlängernde Maßnahmen sinnvoll? Wenn ja, zu welchem Preis? - Genau das KANN er aber leider auch nur mutmaßen, denn wer von uns, wäre er in dieser Situation, würde sich nicht gerne noch ein paar Monate "mehr" erkaufen? Und hat man nicht hie und da von jemandem gehört oder gelesen, der geheilt wurde? Ab wann soll oder muss man alle Hoffnungen begraben? - Eine Frage die niemand beantworten kann. Auch die Ätzte nicht.

Nun wollte ich nur noch eine Sache erwähnen, denn ob Sie das Buch lesen, bleibt Ihnen überlassen, Sie werden in Ihrem Leben vermutlich schlimmere Entscheidungen treffen müssen, als 17 Euro Neunzig für ein Buch hinzublättern, das schonungslos die Entwürdigung eines Menschen darlegt. Ob diese Entwürdigung ihre Fortsetzung in der Niederschrift Schneyders findet, möchte ich für mich verneinen. Das sehe ich definitiv nicht so. Es mag zu Hauf Bücher geben, die sich mit dem Schicksal von Krebs-Patienten befassen - ich habe zufällig dieses herausgepickt und bin Herrn Schneyder zu Dank verpflichtet, dass er mich an seinem "Hirnkrebs" teilhaben hat lassen.
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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Damit vom Wahnsinn nur noch der Sinn bleibt 31. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Was in diesem Buch steht, weigere ich mich zu beschreiben und zu bewerten, aus Achtung vor dem, was man selbst erlebt haben muss, um es zu begreifen und aus Respekt vor denen, die es erlebt haben oder gerade erleben.

Aber ich darf mit meinem Einblick in Gesundheitssysteme das Folgende zu diesem Buch sagen. In einer TV-Talk-Show hörte ich Werner Schneyder vor Kurzem sinngemäß sagen, er hätte dieses Buch schreiben müssen, um nicht wahnsinnig zu werden. Mit seinem Buch bewahrt er aber auch viele andere Betroffene vor dem Wahnsinn: vor Wahrnehmungen, die sonst niemand zu haben, zu teilen scheint(!), weil niemand über sie spricht, aus Überforderung, Angst oder weil schlichtweg die Worte dafür fehlen.

Gesundheitssysteme lassen sich aufgrund ihrer Natur nicht von innen heraus reformieren, und es geht in ihnen letztlich immer nur um Gefühle. Gesundheitseinrichtungen sind dazu da, um aus unangenehmen Gefühlen erträgliche, wenn nicht angenehme zu machen. Das ist ihr Zweck und Gefühle treten nun einmal dort in den Vordergrund, wo uns die Sprache nur allzuschnell fehlt, die Ratio auf der Strecke bleibt. Reformen in der Medizin brauchen daher Menschen mit der Ausdrucksstärke, ja Sprachgewalt eines Außenstehenden wie Werner Schneyder,

Nur Patienten, aber aufgrund ihrer oft restlosen Abhängigkeit mehr noch ihre Angehörigen, können antreiben, was verändert werden muss. Experten können ihnen dazu nur den "Sprengstoff" liefern, die "Zündungen" können nur von Menschen kommen, denen der Zweck von Heil- und Pflegeinstitutionen gewidmet ist: von den Kranken und für sie von ihren Lieben.

Die Realität jeder Krankheit, der Ärzte und der Patienten haben nichts miteinander gemein. Das macht es so schwierig, medizinische Hilfe so anzulegen, dass sie auch oft genug tatsächlich hilft. Ab dem Tag, an dem Patienten in Hörsälen nicht mehr nur als Krankheit vorgeführt werden, sondern ab dem erfahrene Kranke und Angehörige als Gast-Dozenten in Pflichtvorlesungen an den Pulten stehen und den Medizinstudenten die Realität auf ihrer Seite schildern, ab dem Tag wird es für alle leichter und besser werden. Bücher wie dieses werden dann in der Liste der Pflichtliteratur stehen. Dann bleibt vom Wahnsinn, der den Autor zu diesem Buch bewegt hat, nur noch Sinn.

Werner Schneyder schrieb mit KREBS ein Buch, in dem der Autor mit sich selbst noch weniger schonungslos umgeht als mit dem System, das er kritisiert. Dadurch wird es besonders glaubwürdig und hilfreich. Es ist ein Buch, für das viele Danke sagen werden, ob in Leserbriefen oder ganz still.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fesselnd, berührend & beängstigend 29. April 2008
Von BuchFan
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist mitreissend geschrieben. Man fürchtet sich davor,irgendwo an sich selbst einen ungewöhnlichen Vorgang im Körper zu spüren. Schneyder schreibt sehr sehr offen und schonungslos über die grauenhaften Auswirkungen, die Krebs hat.

Was mir gefehlt hat in dem Buch: Er schreibt so offen über intimste unwürdige Szenen, die seine Frau erlitten hat. Lässt den Leser in allen Einzelheiten teilnehmen an ihrem Schicksal. Aber ich habe sie selbst in dem Buch nicht kennengelernt, nicht warum sie so wundervoll für ihn war, das Ausmaß dessen, was er verloren hat - außer dass die Wohnung jetzt dann leer und anders ist und er - banal - nicht weiß, woher er die Handwerker bekommt. Es ist eine Beschreibung der Vorgänge, aber nicht dessen, was wirklich passiert im Menschen, in ihm und ihr. Die Geschichte selbst macht Angst davor krank zu werden, man weiß von Beginn an um das Ende, unaufhaltsam, aber es fehlt die Entwicklung. Lebenswille, Aufgabe, Kampf, Entmutigung, Hoffnung, all das wird nicht behandelt. Es geht eher darum, ob eine Aufführung abgesagt werden soll, oder eigentlich, stellt sich auch diese Frage nicht. Mich würde das Buch seines Sohnes eigentlich mehr interessieren.

Herr Schneyder inszeniert, spielt, aber lässt sein Publikum nicht wirklich teilhaben. Was auch sein gutes Recht ist, aber schade. Das wäre das Buch, das ich gerne gelesen hätte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Sehr berührend
und schlimm, was Erkrankte und Angehörige durchmachen müssen. Was wäre, wenn man sich auf den von den Medizinern vorgezeichneten Weg nicht einläßt?
Vor 3 Monaten von mumbi Hülle für Smartphone veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen das buch ueber den krebs war super
ich habe das buch superschnell bekommen es war wie neu ,und ich und meine frau haben es schon gelesen , es war einfach spitze geschrieben vielen dank
Vor 3 Monaten von reiner schroeter veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Für Leser, die schon einen Angehörigen durch Krebs...
Schildert ungeschminkt, die Hilflosigkeit des krebskranken Menschen, der aber immer noch Hoffnung auf ärztl. bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Drechsler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein erschütternd, eindrucksvolles Buch
Ein sehr gutes Buch, in dem es nicht um die Gefühle des Patieneten geht, sondern der Begleitende die Hauptfigur ist. Ehrlich und schonungslos geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2011 von erlein
3.0 von 5 Sternen Zwiegespalten - Lässt teilhaben - und auch wieder nicht
So ein Buch ist irgendwie gefährlich: Ein Prominenter gibt Einblick in einen ganz persönlichen, tragischen Lebensbereich. Seine Frau stirbt an Krebs. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2011 von Superleser
5.0 von 5 Sternen Es sitzt auch ein Patient vor dem Bett
Dieses Buch schildert genau die Empfindungen die ich auch erlebt habe. Mein Mann ist vor einen halbe Jahr an Krebs gestorbe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2009 von Dagmar
1.0 von 5 Sternen Egozentrik
Ich habe dieses Buch gekauft, in der Hoffnung einmal aus männlicher Sicht etwas über den Umgang mit so einer schrecklichen Situation in nächster Nähe zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2008 von Nicola Pracht
3.0 von 5 Sternen Ich dachte eigentlich, dass es um seine Frau gehen würde...
Dieses Buch ging mir an die Nieren. Sprachlich unaufdringlich und sehr treffend formuliert, verfolgte ich das langsame Sterben der Frau des Autors. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2008 von Die Patin
5.0 von 5 Sternen Schockierende Chronik einer tödlich verlaufenen Krebserkrankung
Nachdem ich den von mir sehr geschätzten u. gemochten Kabarettisten, Autor, Box-Kommentator u. Schauspieler Werner Schneyder unlängst in der Sendung "Maischberger" zum... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2008 von Sina Gerritsen
2.0 von 5 Sternen Zuallererst sollte der Lesende wissen
dass es sich bei diesem Buch um einen Text handelt, der mittels dicken und schmalen Seiten dermaßen gestreckt worden ist, dass ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2008 von Georg B. Mrozek
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