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Die Kreatur von Jekyll Island: Die US-Notenbank Federal Reserve - Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf
 
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Die Kreatur von Jekyll Island: Die US-Notenbank Federal Reserve - Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf (Gebundene Ausgabe)

von G. Edward Griffin (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
  • Verlag: Kopp, Rottenburg (4. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938516283
  • ISBN-13: 978-3938516287
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 41.583 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie soll ein Bankier die Macht über die Währung einer Nation bekommen, werden Sie sich jetzt fragen. Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (Fed) ins Leben zu rufen - eine amerikanische Zentralbank. Doch diese Bank ist weder staatlich (federal) noch hat sie wirkliche Reserven. Ihr offizieller Zweck ist es, für die Stabilität des Dollars zu sorgen. Doch seit der Gründung des Fed hat der Dollar über 95 Prozent seines Wertes verloren! Sitzen dort also nur Versager, oder hat das Fed im Verborgenen vielleicht eine ganz andere Aufgabe und einen ganz anderen Sinn?
G. Edward Griffin enthüllt in diesem Buch die wahren Hintergründe über die Entstehung des Federal Reserve Systems und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Notenbank.

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67 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ernüchternde Pflichtlektüre , 9. August 2007
Ein Wirtschaftsfachbuch über die Geschichte und die Auswirkungen des Zentralbanksystems in den Vereinigten Staaten wird, von Fachleuten und interessierten Laien abgesehen, niemanden dazu bewegen, sich durch knappe 670 Seiten zu kämpfen. Aber dieses Buch ist mehr und es ist anders als es vermuten lässt. G. Edward Griffin nimmt sich gerne brisanter Themen an und kann sie in ihrer Komplexität allgemein verständlich darstellen. Das ist ihm hier wiederum gelungen und entstanden ist ein nur knapp 700 Seiten kurzer historischer Krimi über Finanzen, über Banken, Wirtschaft und Politik, über Verschwörungen und Kriege, den sie unbedingt lesen sollten. Dieses Buch ermöglicht dem Leser einen anderen Blick auf die Weltgeschichte der letzten 200 Jahre, ja es zwingt ihn dazu. Dieser Kriminalroman ist nicht der überbordenden, paranoiden Phantasie des Autors entsprungen, er basiert auf Tatsachen. Allerdings ist die Geschichte so unglaublich, dass sie fast unglaubwürdig erscheint. Griffin holt deshalb weit aus und hat eigentlich vier Bücher in einem zusammengefasst.
Der erste Teil ist eine kurze Abhandlung über das Geld als der Basis des Bankwesens und der Währung. Im zweiten Teil wird belegt, wie Zentralbanken (also auch FED) zu Katalysatoren für Kriege werden. Die Geschichte des Zentralbankwesens in den Vereinigten Staaten wird im dritten Teil untersucht und der vierte Teil wendet sich der Analyse und Wirkungsweise der FED nach ihrer Gründung 1913 zu. Griffin hat den gesamten Stoff logisch in Kapitel strukturiert und gibt zu Beginn jedes Kapitels eine Kurzübersicht und am Ende eine Zusammenfassung. Das erleichtert das Lesen enorm, der Überblick bleibt erhalten und es ermöglicht theoretisch auch das Überspringen von Kapiteln ohne den Zusammenhang zu verlieren. Diese Strukturierung ist so leserfreundlich, dass sie Pflicht werden sollte.
Alle spröden Fachbegriffe weitgehend umschiffed, wird dem Leser ermöglicht, den Weg des Geldes von seiner Entstehung als allgemeines Tauschmittel bis zu den heutigen Milliarden-Kreditvergaben an Staaten durch den IWF/Weltbank zu verfolgen. In erster Linie, so macht er deutlich, basiert Geld auf der Anerkennung als Währung durch den Bürger  und eigentlich nur darauf. Gold und Silber waren früher akzeptierte Währungen, manche Banken gaben eigenes Geld heraus, aber prinzipiell sind auch Lebensmittel, Zigaretten oder Regionalgeld möglich. Das staatliche Papiergeld müssen wir dagegen per Gesetz annehmen. Wie konnte es dazu kommen? Konspirativ hat ein Kartell von Banken das FED-Zentralbanken-System in den Vereinigten Staaten vorbereitet und politisch eingefädelt. Entgegen der seriös klingenden Bezeichnung Federal Reserve System ist es aber weder staatlich noch gibt es Reserven. Die Zentralbank erschafft, den Alchemisten gleich, Geld aus dem Nichts  genauer: aus Schulden. Würden also alle Schulden abgezahlt, verschwände das gesamte Geld. Dieses Kartell hat sich das Privileg der Zinseinnahmen auf das selbst geschaffene Papiergeld gesichert, der amerikanische Kongress hat dafür Zugang zu einem praktisch unbegrenzten Geldvorrat. Eine unheilige Partnerschaft zwischen Banken und Politik, bei der beide gewinnen! Wer sind die Verlierer? Die künstliche Ausweitung des Geldvorrates durch das Drucken von Papiergeld ist Ursache der Inflation und eigentlich eine versteckte Steuer. Diese Entwicklung geht, wie die Geschichte zeigt, nicht ewig gut, sondern führt irgendwann zu Wirtschaftskrisen und einer Abwertung des Geldes. Damit werden die Staatsschulden schlagartig minimiert und die Bürger quasi enteignet. Das FED hat zwar für die Stabilität des Dollars zu sorgen, trotzdem hat der Dollar seit Einführung des Zentralbank-System 95 % seines Wertes eingebüßt. Verwundert? Das hat weder mit Zufall noch mit mangelnder Intelligenz zu tun. Für Griffin sind Verschwörungen die Norm und nicht die Ausnahme und er belegt das ausführlich und spannend  von der Unterstützung kommunistischer Revolutionen durch das CFR über den Untergang der Lusitania bis hin zur Finanzierung von Diktatoren und Kriegen durch Weltbank und IWF. Wozu Kriege mit Waffen führen, wenn Staaten über Kredite einfach und viel unauffälliger zu kaufen sind?
Als Ergebnis dieser Entwicklung zeichnet sich die Schaffung einer Neuen Weltordnung mit einer Weltregierung und einer Einheitswährung ab. Unsinn? Ich hoffe immer noch die Frage bejahen zu können, aber Griffin liefert zu viele Fakten, die das Gegenteil belegen.
Der Leser kann viel Zeit mit der Lektüre dieses Buches vergeuden, wenn er gute Nachrichten erwartet oder den Glauben von Politikern, Experten und Kommentatoren teilt, dass alles gut wird. Finanzen und Geld dürfen nicht die Domänen von Experten und Politikern bleiben, sie gehen den Bürger an. Nur deshalb konnte er wahrscheinlich dieses Buch über eine so komplexe Materie wie diese  Geheimwissenschaft des Geldes schreiben, von der die meisten Menschen glauben, dass sie sie sowieso nicht verstehen. Doch, es geht. Dieses Buch ist deshalb ein aktueller Beitrag zur Aufklärung als eines Ausgangs des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Realistische Einführung in die Geldpolitik, 29. Dezember 2006
Von Frank Reibold (Rinteln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
In diesem Buch erfährt man, wie Zentralbanken funktionieren und warum sie der Wirtschaft im Grunde schaden.

Ich beginne mit einem Aspekt des Buches, der mir nicht so gut gefallen hat. Der Autor weist nach, dass die amerikanischen Großbanken sowohl Nazideutschland als auch die Sowjetunion finanziert haben. Die Entwicklungshilfe der Staaten sowie der internationalen Finanzinstitutionen (IWF, Weltbank) transferiert Kaufkraft von den Industriestaaten zu den Entwicklungsländern, wo sie versickert. Aus diesen Geldflüssen und einigem Hintergrundwissen u. a. zu konzertierten Aktionen der Zentralbanken folgert der Autor, dass dies eine internationale Verschwörung zur Errichtung des Weltsozialismus sei. (Deshalb habe ich bei der Bewertung des Buches einen Stern abgezogen. Leider gibt es im letzten Teil des Buches plausible Argumente für die Theorie des Autors; demnach ist die Umweltbewegung ein Teil des Planes.) Diese Sympathie für den Sozialismus kann man meines Erachtens auch aus der Mentalität der Beteiligten (Intellektuelle wollen gern etwas planen, was aber nur im Sozialismus wirklich geht) und den Spielregeln in der Politik ableiten (siehe "Public-Choice-Theorie"). Daraus entstehen Staatsdirigismus und Lobbyismus, was mit der beliebten Wirtschaftspolitik von Lord Keynes zwangsläufig in den Weltsozialismus münden muss.

Die Geschichte des Geldes von dessen Entstehung (dort folgt der Autor Menger und v. Mises) bis heute wird im Buch sehr anschaulich nacherzählt.

Früher, als es nur Münzen gab, konnte man nur das Geld ausgeben, das auch verfügbar war. Später konnte man die Münzen lagern lassen und statt dessen mit den dafür ausgehändigten Quittungen zahlen. Das heutige Bankwesen entstand aus diesem Vorgang und ging bald dazu über, mehr Quittungen auszustellen als Münzen vorhanden waren. Deshalb brachen die Banken gern zusammen.

Heutige Zentralbanken haben es viel leichter: Sie brauchen sich gar nicht mehr um Sicherheiten zu kümmern und erzeugen Geld "aus dem Nichts". Im Buch wird ausführlich erklärt, wie das funktioniert. Für die Regierungen ist das wunderbar, weil sie Schulden machen können. Die Banken erhalten Zinsen auf Geld, das sie selbst kostenlos erzeugt haben. Auf diese Weise können sowohl Kriege als auch der Sozialstaat bequem finanziert werden. (Weil nur so die halbsozialistische Wirtschaftspolitik von Lord Keynes finanziert werden kann, war dieser selbstverständlich ein glühender Verfechter des "Papiergeldes".)

Bei einer solchen Wundermedizin fragt man sich natürlich, ob es denn keine Nebenwirkungen gibt. Die wichtigsten Nebenwirkungen, die auch im Buch erläutert werden, sind:

- Zentralbanken erzeugen Inflation (Geldentwertung), weil sie im Grunde nur wertloses buntes Papier in Umlauf bringen
- Zentralbanken lassen die Geldmenge schwanken und erzeugen damit die Konjunkturzyklen

Zentralbanken verursachen also Armut und Arbeitslosigkeit.

Ein besonders interessantes Beispiel ist die Weltwirtschaftskrise. Um eine Abwertung des englischen Pfundes zu vermeiden, wertete die US-Zentralbank "FED" ("Federal Reserve System") ihre eigene Währung, den Dollar, ab. Durch diese Politik des leichten Geldes entstand ein konjunkturelles Strohfeuer. Als die Inflation schließlich gebremst wurde, kam es zur unvermeidlichen Rezession. Die FED und die US-Regierung überboten sich gegenseitig, um diese Rezession zu verlängern und zu verschlimmern; das Ergebnis war die Große Depression.

Wie der Autor zeigt, ist das "Federal Reserve System" weder "Federal" (Bundesbehörde), noch ein "System". Dass es keine "Reserven" hat, wurde bereits als allgemeines Merkmal einer Zentralbank angeführt. Die "FED" ist eine Zentralbank mit staatlicher Lizenz, die privaten Großbanken gehört und von New York aus alle anderen Banken beherrscht. Um dies zu verschleiern (in den USA sind Kartelle verboten), wurde diese Zentralbank bei einem geheimen Treffen auf "Jekyll Island gegründet. Da die "FED" in den USA für die oben angegebenen Nebenwirkungen verantwortlich ist, sind die Bezeichnungen des Autors ("Kreatur" oder "Ungeheuer") vielleicht nicht ganz unpassend.

Der Autor schlägt deshalb vor, zum Goldstandard zurück zu kehren. Damit ist eine willkürliche Änderung der Geldmenge unmöglich, was auch die Entstehung von Konjunkturzyklen verhindert. Dies entspricht der so genannten "österreichischen Schule" der Volkswirtschaftslehre, deren in den USA bekanntesten Vertreter (Prof. Rothbard) der Autor auch häufig zitiert. Dazu wird am Schluss des Buches ein 16-Punkte-Programm zur Abschaffung der FED bzw. Einführung richtigen Geldes vorgestellt.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine (politisch unkorrekte) Einführung in die Themen Zentralbanken, Geld, Konjunktur oder Weltwirtschaftskrise benötigt.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen 10 Sterne verdient, 8. November 2006
Von A. Hennig "ahennig" (Edenkoben) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Bücher über das Bankenwesen haben im allgemeinen eine einschläfernde Wirkung, die die Wirksamkeit von Valium bei weitem übertrifft. Selten kommt man über den ersten Abschnitt hinweg, ohne dahinzudämmern.
Aber oh Wunder, das vorliegende Buch habe ich fast auf Anhieb durchgelesen, und das bei dieser Seitenanzahl. Der Grund für diesen Enthusiasmus liegt im Inhalt verborgen. Man bekommt selten ein so spannendes Buch über die wohl langweiligste und schwierigste Sache der Welt zu lesen. Eigentlich sollte das Werk als Kriminalroman gelistet werden, aber leider vergeht einem beim Lesen zeitweilig Höhren und Sehen, denn es geht um unsere Wirtschaft, unseren Wohlstand und letztendlich um unsere Zukunft. Was nach der Lektüre übrigbleibt, ist Angst und Wut und jede Menge Wissen über die wohl verschwiegendste Sache der Welt: nämlich wie eine kleine Gruppe von Leuten es schafft, das gesamte Volksvermögen im grossen Massstab zu vernichten.
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Veröffentlicht am 27. Mai 2007 von Gunther Tutein

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