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Die Kreatur von Jekyll Island: Die US-Notenbank Federal Reserve - Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf [Gebundene Ausgabe]

G. Edward Griffin
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

4. August 2006
"Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht." Mayer Amschel Rothschild
Wie soll ein Bankier die Macht über die Währung einer Nation bekommen, werden Sie sich jetzt fragen. Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (FED) ins Leben zu rufen eine amerikanische Zentralbank. Doch diese Bank ist weder staatlich (federal) noch hat sie wirkliche Reserven. Ihr offizieller Zweck ist es, für die Stabilität des Dollars zu sorgen. Doch seit der Gründung des FED hat der Dollar über 95 Prozent seines Wertes verloren! Sitzen dort also nur Versager? Oder hat das FED im Verborgenen vielleicht eine ganz andere Aufgabe und einen ganz anderen Sinn? G. Edward Griffin enthüllt in diesem Buch die wahren Hintergründe über die Entstehung des Federal Reserve Systems und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Notenbank.
"Wenn Sie verstehen wollen, was hinter den Kulissen des Welt-Bankensystems wirklich läuft, wenn Sie den wahren Sinn und Zweck von Kriegen erkennen wollen und wenn Sie sich für die Ursachen und Hintergründe der kommenden Weltwirtschaftskrise interessieren, kann ich Ihnen dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist das Beste, was Sie zu diesem Thema bekommen können. Ein unheimliches Buch!"
Ferdinand Lips, Privatbankier, langjähriger Direktor der Bank Rothschild in Zürich und Bestsellerautor

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Die Kreatur von Jekyll Island: Die US-Notenbank Federal Reserve - Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf + Was Sie nicht wissen sollen!: Einigen wenigen Familien gehört die gesamte westliche Welt - und nun wollen sie den Rest!
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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
134 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernüchternde Pflichtlektüre 9. August 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Wirtschaftsfachbuch über die Geschichte und die Auswirkungen des Zentralbanksystems in den Vereinigten Staaten wird, von Fachleuten und interessierten Laien abgesehen, niemanden dazu bewegen, sich durch knappe 670 Seiten zu kämpfen. Aber dieses Buch ist mehr und es ist anders als es vermuten lässt. G. Edward Griffin nimmt sich gerne brisanter Themen an und kann sie in ihrer Komplexität allgemein verständlich darstellen. Das ist ihm hier wiederum gelungen und entstanden ist ein nur knapp 700 Seiten kurzer historischer Krimi über Finanzen, über Banken, Wirtschaft und Politik, über Verschwörungen und Kriege, den sie unbedingt lesen sollten. Dieses Buch ermöglicht dem Leser einen anderen Blick auf die Weltgeschichte der letzten 200 Jahre, ja es zwingt ihn dazu. Dieser Kriminalroman ist nicht der überbordenden, paranoiden Phantasie des Autors entsprungen, er basiert auf Tatsachen. Allerdings ist die Geschichte so unglaublich, dass sie fast unglaubwürdig erscheint. Griffin holt deshalb weit aus und hat eigentlich vier Bücher in einem zusammengefasst.
Der erste Teil ist eine kurze Abhandlung über das Geld als der Basis des Bankwesens und der Währung. Im zweiten Teil wird belegt, wie Zentralbanken (also auch FED) zu Katalysatoren für Kriege werden. Die Geschichte des Zentralbankwesens in den Vereinigten Staaten wird im dritten Teil untersucht und der vierte Teil wendet sich der Analyse und Wirkungsweise der FED nach ihrer Gründung 1913 zu. Griffin hat den gesamten Stoff logisch in Kapitel strukturiert und gibt zu Beginn jedes Kapitels eine Kurzübersicht und am Ende eine Zusammenfassung. Das erleichtert das Lesen enorm, der Überblick bleibt erhalten und es ermöglicht theoretisch auch das Überspringen von Kapiteln ohne den Zusammenhang zu verlieren. Diese Strukturierung ist so leserfreundlich, dass sie Pflicht werden sollte.
Alle spröden Fachbegriffe weitgehend umschiffed, wird dem Leser ermöglicht, den Weg des Geldes von seiner Entstehung als allgemeines Tauschmittel bis zu den heutigen Milliarden-Kreditvergaben an Staaten durch den IWF/Weltbank zu verfolgen. In erster Linie, so macht er deutlich, basiert Geld auf der Anerkennung als Währung durch den Bürger ' und eigentlich nur darauf. Gold und Silber waren früher akzeptierte Währungen, manche Banken gaben eigenes Geld heraus, aber prinzipiell sind auch Lebensmittel, Zigaretten oder Regionalgeld möglich. Das staatliche Papiergeld müssen wir dagegen per Gesetz annehmen. Wie konnte es dazu kommen? Konspirativ hat ein Kartell von Banken das FED-Zentralbanken-System in den Vereinigten Staaten vorbereitet und politisch eingefädelt. Entgegen der seriös klingenden Bezeichnung Federal Reserve System ist es aber weder staatlich noch gibt es Reserven. Die Zentralbank erschafft, den Alchemisten gleich, Geld aus dem Nichts ' genauer: aus Schulden. Würden also alle Schulden abgezahlt, verschwände das gesamte Geld. Dieses Kartell hat sich das Privileg der Zinseinnahmen auf das selbst geschaffene Papiergeld gesichert, der amerikanische Kongress hat dafür Zugang zu einem praktisch unbegrenzten Geldvorrat. Eine unheilige Partnerschaft zwischen Banken und Politik, bei der beide gewinnen! Wer sind die Verlierer? Die künstliche Ausweitung des Geldvorrates durch das Drucken von Papiergeld ist Ursache der Inflation und eigentlich eine versteckte Steuer. Diese Entwicklung geht, wie die Geschichte zeigt, nicht ewig gut, sondern führt irgendwann zu Wirtschaftskrisen und einer Abwertung des Geldes. Damit werden die Staatsschulden schlagartig minimiert und die Bürger quasi enteignet. Das FED hat zwar für die Stabilität des Dollars zu sorgen, trotzdem hat der Dollar seit Einführung des Zentralbank-System 95 % seines Wertes eingebüßt. Verwundert? Das hat weder mit Zufall noch mit mangelnder Intelligenz zu tun. Für Griffin sind Verschwörungen die Norm und nicht die Ausnahme und er belegt das ausführlich und spannend ' von der Unterstützung kommunistischer Revolutionen durch das CFR über den Untergang der 'Lusitania' bis hin zur Finanzierung von Diktatoren und Kriegen durch Weltbank und IWF. Wozu Kriege mit Waffen führen, wenn Staaten über Kredite einfach und viel unauffälliger zu kaufen sind?
Als Ergebnis dieser Entwicklung zeichnet sich die Schaffung einer Neuen Weltordnung mit einer Weltregierung und einer Einheitswährung ab. Unsinn? Ich hoffe immer noch die Frage bejahen zu können, aber Griffin liefert zu viele Fakten, die das Gegenteil belegen.
Der Leser kann viel Zeit mit der Lektüre dieses Buches vergeuden, wenn er gute Nachrichten erwartet oder den Glauben von Politikern, Experten und Kommentatoren teilt, dass alles gut wird. Finanzen und Geld dürfen nicht die Domänen von Experten und Politikern bleiben, sie gehen den Bürger an. Nur deshalb konnte er wahrscheinlich dieses Buch über eine so komplexe Materie wie diese ' Geheimwissenschaft des Geldes' schreiben, von der die meisten Menschen glauben, dass sie sie sowieso nicht verstehen. Doch, es geht. Dieses Buch ist deshalb ein aktueller Beitrag zur Aufklärung als eines 'Ausgangs des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.'
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91 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistische Einführung in die Geldpolitik 29. Dezember 2006
Von Frank Reibold TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem Buch erfährt man, wie Zentralbanken funktionieren und warum sie der Wirtschaft im Grunde schaden.

Ich beginne mit einem Aspekt des Buches, der mir nicht so gut gefallen hat. Der Autor weist nach, dass die amerikanischen Großbanken sowohl Nazideutschland als auch die Sowjetunion finanziert haben. Die Entwicklungshilfe der Staaten sowie der internationalen Finanzinstitutionen (IWF, Weltbank) transferiert Kaufkraft von den Industriestaaten zu den Entwicklungsländern, wo sie versickert. Aus diesen Geldflüssen und einigem Hintergrundwissen u. a. zu konzertierten Aktionen der Zentralbanken folgert der Autor, dass dies eine internationale Verschwörung zur Errichtung des Weltsozialismus sei. (Deshalb habe ich bei der Bewertung des Buches einen Stern abgezogen. Leider gibt es im letzten Teil des Buches plausible Argumente für die Theorie des Autors; demnach ist die Umweltbewegung ein Teil des Planes.) Diese Sympathie für den Sozialismus kann man meines Erachtens auch aus der Mentalität der Beteiligten (Intellektuelle wollen gern etwas planen, was aber nur im Sozialismus wirklich geht) und den Spielregeln in der Politik ableiten (siehe "Public-Choice-Theorie"). Daraus entstehen Staatsdirigismus und Lobbyismus, was mit der beliebten Wirtschaftspolitik von Lord Keynes zwangsläufig in den Weltsozialismus münden muss.

Die Geschichte des Geldes von dessen Entstehung (dort folgt der Autor Menger und v. Mises) bis heute wird im Buch sehr anschaulich nacherzählt.

Früher, als es nur Münzen gab, konnte man nur das Geld ausgeben, das auch verfügbar war. Später konnte man die Münzen lagern lassen und statt dessen mit den dafür ausgehändigten Quittungen zahlen. Das heutige Bankwesen entstand aus diesem Vorgang und ging bald dazu über, mehr Quittungen auszustellen als Münzen vorhanden waren. Deshalb brachen die Banken gern zusammen.

Heutige Zentralbanken haben es viel leichter: Sie brauchen sich gar nicht mehr um Sicherheiten zu kümmern und erzeugen Geld "aus dem Nichts". Im Buch wird ausführlich erklärt, wie das funktioniert. Für die Regierungen ist das wunderbar, weil sie Schulden machen können. Die Banken erhalten Zinsen auf Geld, das sie selbst kostenlos erzeugt haben. Auf diese Weise können sowohl Kriege als auch der Sozialstaat bequem finanziert werden. (Weil nur so die halbsozialistische Wirtschaftspolitik von Lord Keynes finanziert werden kann, war dieser selbstverständlich ein glühender Verfechter des "Papiergeldes".)

Bei einer solchen Wundermedizin fragt man sich natürlich, ob es denn keine Nebenwirkungen gibt. Die wichtigsten Nebenwirkungen, die auch im Buch erläutert werden, sind:

- Zentralbanken erzeugen Inflation (Geldentwertung), weil sie im Grunde nur wertloses buntes Papier in Umlauf bringen
- Zentralbanken lassen die Geldmenge schwanken und erzeugen damit die Konjunkturzyklen

Zentralbanken verursachen also Armut und Arbeitslosigkeit.

Ein besonders interessantes Beispiel ist die Weltwirtschaftskrise. Um eine Abwertung des englischen Pfundes zu vermeiden, wertete die US-Zentralbank "FED" ("Federal Reserve System") ihre eigene Währung, den Dollar, ab. Durch diese Politik des leichten Geldes entstand ein konjunkturelles Strohfeuer. Als die Inflation schließlich gebremst wurde, kam es zur unvermeidlichen Rezession. Die FED und die US-Regierung überboten sich gegenseitig, um diese Rezession zu verlängern und zu verschlimmern; das Ergebnis war die Große Depression.

Wie der Autor zeigt, ist das "Federal Reserve System" weder "Federal" (Bundesbehörde), noch ein "System". Dass es keine "Reserven" hat, wurde bereits als allgemeines Merkmal einer Zentralbank angeführt. Die "FED" ist eine Zentralbank mit staatlicher Lizenz, die privaten Großbanken gehört und von New York aus alle anderen Banken beherrscht. Um dies zu verschleiern (in den USA sind Kartelle verboten), wurde diese Zentralbank bei einem geheimen Treffen auf "Jekyll Island' gegründet. Da die "FED" in den USA für die oben angegebenen Nebenwirkungen verantwortlich ist, sind die Bezeichnungen des Autors ("Kreatur" oder "Ungeheuer") vielleicht nicht ganz unpassend.

Der Autor schlägt deshalb vor, zum Goldstandard zurück zu kehren. Damit ist eine willkürliche Änderung der Geldmenge unmöglich, was auch die Entstehung von Konjunkturzyklen verhindert. Dies entspricht der so genannten "österreichischen Schule" der Volkswirtschaftslehre, deren in den USA bekanntesten Vertreter (Prof. Rothbard) der Autor auch häufig zitiert. Dazu wird am Schluss des Buches ein 16-Punkte-Programm zur Abschaffung der FED bzw. Einführung richtigen Geldes vorgestellt.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine (politisch unkorrekte) Einführung in die Themen Zentralbanken, Geld, Konjunktur oder Weltwirtschaftskrise benötigt.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Standardwerk über das Banken- und Geldwesen 20. November 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Zunächst mal ist das Buch sehr dick, knapp 700 Seiten und es enthält dermaßen viele Informationen, dass es schwer wird eine gerechte Rezension abzugeben, da ich zwangsläufig wichtige Teile auslassen muss.
Es wird nur sehr selten im Buch wiederholt und die Informationsdichte ist enorm, aber alles in sehr eingängiger Sprache, also nicht akademisch verklausuliert. Nichtsdestotrotz sind die Informationen alle absolut korrekt.

Das Buch richtet sich meines Erachtens an Leute die noch nie was über das Geldsystem gehört haben, wie auch an fortgeschrittene, die sich schon länger damit auseinandersetzen. Ich kann mir nur wenige Leute vorstellen, die aus diesem Buch nicht sehr viel lernen.
Es behandelt nicht nur die technische Seite des FED-Geldsystems, sondern geht in die Geschichte bis zu 400 Jahre zurück um die gesamte Entwicklung des Geldsystems aufzuzeigen. Es beschreibt was Geld überhaupt ist (und dies übrigens sehr gut und einleuchtend) und es beschreibt auch die Auswirkungen der verschiedenen Geldsysteme. Es beschränkt sich also nicht nur auf das FED-System.

Um das FED-System jedoch richtig einordnen zu können muss man natürlich die alternativen Geldsysteme kennen und verstehen und dies ermöglicht einem der Autor sehr gut, da er auch andere Geldsysteme sehr gut erklärt.

Das Buch beginnt mit dem scheinbaren Mythos des geheimen Treffens auf Jekyll Island, bei dem sich die damals wichtigsten Banker (u.a. Morgan, Vanderlip, Strong) trafen um das FED-System zu planen und dessen Einführung zu besprechen bzw. wie man den Kongress von der Wohltätigkeit dieses Systems überzeugen könne. Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr, auch Alan Greenspan spricht davon, dass die FED auf Jekyll Island ersonnen wurde.

Der Autor zeigt in seinem Buch nun die vielen verschiedenen Gründe für die Abschaffung des FED-Systems auf und gibt nach jedem Kapitel eine Zusammenfassung.
Er erklärt was das Treffen auf Jekyll Island zum Ziel hatte , nämlich ein staatlich legitimiertes Privatkartell. D.h. den Großbanken wurde die Konkurrenz der kleinen Banken zuviel und daher 'erbaten' sie beim Kongress und der Regierung um eine staatliches Zwangssystem bei dem die Teilhaber am Jekyll Island-Treffen die größten Profiteure sind.

Die Mechanismen dieses FED-Systems werden wirklich außerordentlich gut erklärt. Der Bailout-Mechanismus für das der Steuerzahler aufkommt, der Mandrake-Mechanismus und dessen Folge die versteckte Steuer namens Inflation, das Absichern der Banken durch die Bevölkerung z.B. bei sehr großen Darlehen an Entwicklungsländer oder Unternehmen (d.h. die Banken lassen sich vom Kongress rückversichern falls z.B. Mexiko mal nicht zahlen sollte), der Schutz vor Bankruns durch die Ausschüttungen der Zentralbank und dem FDIC (welcher allerdings überflüssig ist).

Er beschreibt das Zusammenspiel von Bankerelite und Politik. Die Politik ist daran interessiert dieses System (Schaffung des Geldes aus dem Nichts) aufrecht zu erhalten, da sie nunmehr nicht mehr Steuern einziehen muss, sondern einfach sie Geld bei den Banken ausleiht, welches diese aus dem Nichts schaffen, womit garantiert ist, dass immer genug da ist und die Politiker auch die wildesten Versprechungen erfüllen können. Die Politik spekuliert darauf, dass der Bürger das System nicht versteht und nicht erkennt warum die Inflation immer größer wird und somit die Kaufkraft immer geringer und das Geld entwertet wird.

Es werden sehr schön die Zusammenbrüche einiger großer Banken beschrieben.
Auch die Gründe die zur Depression bzw. zum Crash von 1929 führten sind sehr gut beschrieben (u.A. die 'Rettung' der Bank of England durch die FED durch Geldüberflutung des amerikanischen Marktes zum Vorteil für England)

Er spricht auch über die 'Neue Weltordnung', den CFR, IWF und Weltbank und deren Ziele eine Weltzentralbank mit einer Weltwährung zu erzwingen.
Sehr schön wird auch das Problem der Entwicklungshilfe beschrieben, bei dem FED-Banken große Gelder an 3. Welt Länder verleihen. Hört sich erstmal gut und moralisch an, jedoch lassen sich die Banken vom Kongress versichern (entweder davor oder nachdem die Darlehen nicht zurückgezahlt geworden sind) dass die nicht zurückbezahlten Darlehen der US-Steuerzahler übernimmt (das also die USA an die 3. Welt Länder Geld zahlt, damit diese wiederum dieses Geld an die Banker zahlen), d.h. die Banken haben bei diesen Riesendarlehen kein Risiko, streichen die Zinsen ein, gewinnen politischen Einfluss in den Nehmerländern und die Nehmerländer profitieren noch nicht einmal von den Krediten, da sie meist an korrupte Staatsführer gehen und das Land in Verschuldung versinkt.

Es werde vier verschiedene Geldarten beschrieben: Werte-Geld, Empfangsgeld (Quittungsgeld), Papier-Geld, Unbedeutendes Geld. Sehr gut um die Natur des Geldes zu verstehen.
Der Autor geht sehr gut auf die herrschenden Bankerfamilien aller Epochen ein, also wer das Sagen hatte.
Auch sehr interessant sind die aufgezeigten Zusammenhänge der Kriegseintritte z.B. der USA in den ersten und zweiten Weltkrieg. Das Beispiel des Eintrittes der USA in den 1. Weltkrieg zeigt auf besonders anschauliche Art dass der Eintritt auf Drängen der Banker geschah. Die Versenkung der Lusitania (der Grund für den Kriegseintritt) war von langer Hand von den Bankern und Politikern der USA geplant. Das alles geschah, da England und Frankreich sich sehr viel Geld z.B. vom Banker Morgan liehen für die Kriegsmaschinerie. Als jedoch Deutschland drohte den Krieg zu gewinnen und somit die Kredite drohten niemals wieder zurückgezahlt zu werden, mussten sich Morgan und Co. Gründe ausdenken Amerika mit in den Krieg zu ziehen um England zum Sieg zu verhelfen, damit die Kredite zurückgezahlt würden. Die USA als Staat konnten England und Frankreich nicht finanziell unterstützen, solange sie neutral waren und nicht ebenfalls im Krieg gegen Deutschland, da dies gegen Kriegsgesetze verstoßen hätte. Präsident Wilson arbeitete zuerst hinter den Kulissen, dann ganz offen, mit Morgan zusammen und plädierte dann auch für Krieg.

Die USA traten nun durch das von den US-Bankern und Wilson (und auch House, seinem Helfer) geplante Ereignis der Versenkung der Lusitania durch die deutschen in den Krieg ein und nun konnte der US-Kongress Geldzahlungen an England und Frankreich erlauben, welche dann von denen benutzt wurden um z.B. Morgan auszuzahlen.
Der Eintritt der USA in den Krieg geschah also im Wesentlichen um die US-Banker auszuzahlen.

Auch werden sehr schön die Machtspiele zwischen der Politik und dem Bankensystem beschrieben, z.B. der Kampf Andrew Jacksons gegen das ungedeckte Geld der Zentralbanken.

Es ist zuviel verlangt, die Inhalt angemessen zu beschreiben. Jeder der sich für das Banken- und Geldsystem interessiert sollte das Buch lesen.
Der Autor spricht sich übrigens stark für einen freien Geldmarkt aus, ohne staatliche Regulierung und seine Argumentation ist sehr einleuchtend, da er auch im ganzen Buch beschreibt, welche Auswirkung staatliche Eingriffe und Gesetze in den freien Markt haben.
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5.0 von 5 Sternen Sollte in keiner guten "aufgeklärten" Büchersammlung fehlen...
Für mich ein Standardbuch über die nahezu "Diktatur der FED" in den USA - sehr zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Andiman veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Verwirrung nimmt ab, aber die Wut nimmmt zu
Als ich das gelesen hab kam mir das Zitat von
G.Sramm in Erinnnerung.
Im Sinn von "Die Verwirrrung schwindet aber die Wut nimmt zu"
Gute Beschreibung der... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von martin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nichts für Berufsoptimisten
Obwohl ich das Buch noch nicht ausgelesen habe, kann ich jetzt schon sagen, daß es beileibe kein trockener Wälzer für Finanzexperten voller Fachchinesisch ist,... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von G. Hammerstein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie kommt man legal - aber trotzdem rechtslos - an das Geld anderer...
Der Leser erhält in diesem Buch eine gute Einführung und Erklärung dessen, was Geld im eigentlichen Sinne ist, nämlich ein Tauschmittel mit eigenem "inneren... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Treb Melsa veröffentlicht
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Es geht um ein institutionalisiertes (zionistisches USraelisches, das jedoch an kein Land gebunden ist sondern dabei ist nach Asien seine Vermögen zu verschieben) Finanz- und... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Hubert Steinbrecher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen TOP
Ich beschäftige mich nun seit fast einem Jahr mit Fiat-Money, Schuldgeldsysteme, Zins/Zinseszins, Banken etc.. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Mike NYK veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Ich habe schon einiges an Literatur zum Thema Geldsystem gelesen, dieses Werk ist wohl eines der besten Bücher in diesem Bereich. Ich kann es nur weiterempfehlen!
Vor 19 Monaten von DS201 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lest es einfach -Ich hätte nicht erwartet, dass es sooooo gut...
Eigentlich sollten hier tausende von Rezessionen stehen!!!!!! Ich hätte nicht erwartet, dass es sooooo gut ist! Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von NewSystem veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen gut,sachlich,aktuell
Moin Leudde,
diese Buch sollte zur Pflichtlektüre werden, damit ein jeder sieht wie das Spiel gespielt wird in dem wir noch nichtmal die Kegel sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2011 von Hoodooman
4.0 von 5 Sternen Nicht alles ist korrekt
Also hier mal meine Meinung zum Buch. Ausgezeichnete geschichtliche und historische Recherche, die sich auch noch sehr spannend liest. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2011 von Peter Fischer
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