Kream Korner ist wohl eines der seltsamsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist nicht unglaublich schlecht aber bis zum Schluss hat sich mir der Sinn dieser Geschichte nicht erschlossen. Auf dem Klappentext stand, es gehe um zwei Frauen, Tante und Nichte, die ihr Glück in Indien suchen. Man kann nicht wirklich behaupten, dass es in dem Buch darum geht, denn größtenteils spielt es in Frankreich und wenn der Blick auf Indien gelenkt wird, dann meistens nur auf die Familie Bill, die eine große Rolle in der Erzählung spielt. Nachdem die beiden doch endlich nach Indien gereist sind, könnte man vielleicht erahnen, was der Autor des Klappentextes meint, wenn er von der "Suche nach dem Glück" spricht, aber ebenso plötzlich, wie dieser Strang angefangen hat, endet er auch wieder.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Buch sehr merkwürdig fand, wenn es auch zwischendurch durchaus seine amüsanten und interessanten Stellen hatte.