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Krawumm!: Ein Plädoyer für den Weltuntergang [Gebundene Ausgabe]

Florian Freistetter
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. April 2012
Kosmische Kollisionen genießen keinen sonderlich guten Ruf. Ob nun Planeten aufeinanderprallen, Galaxien zusammenstoßen oder gar ganze Universen kollidieren: Die Folgen sind immer dramatisch und meistens fatal. Kollisionen bringen aber nicht nur Zerstörung. Sie stehen auch am Anfang aller Dinge, ohne sie würde es kein Leben auf der Erde geben.
Kommen Sie mit auf eine Tour durch das Universum! Sehen Sie aus sicherer Entfernung dabei zu, wie alles ineinanderkracht, was im Weltall ineinanderkrachen kann! Von Asteroideneinschlägen bis hin zu ganzen Universen, die zusammenstoßen, werden Sie die verschiedensten Kollisionen erleben und dabei feststellen, dass wir den kosmischen Katastrophen viel zu verdanken haben. Denn so schnell geht die Welt schließlich nicht unter.

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Krawumm!: Ein Plädoyer für den Weltuntergang + Der Komet im Cocktailglas: Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
  • Verlag: Ecowin Verlag; Auflage: 1., Aufl. (12. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3711000258
  • ISBN-13: 978-3711000255
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 284.648 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Offenbar aus der Erfahrung mit seinem Blog weiß Freistetter recht genau, was die meisten von uns nicht wirklich wissen. Ob allgemeine oder spezielle Relativitätstheorie, ob schwarzes Loch oder der Zusammenstoß zweier Universen der Blogger holt auch Leserinnen und Leser ab, die sich bislang wenig mit Astronomie befasst haben, er ist auf dem Stand der aktuellen Theorien etwa über Multiuniversen und macht Lust auf mehr. (Salzburger Nachrichten, 14. Juni 2012) Florian Freistetter nimmt uns mit in die Vergangenheit und führt uns in die Zukunft des Universums und natürlich auch der Erde. Und das alles so spannend, dass es schwerfällt, sich lozureißen vom Buch. Komplizierteste Zusammenhänge bringt der Autor verständlich rüber, ohne am wissenschaftlichen Gehalt Abstriche zu machen. (Sächsische Zeitung, 21. Mai 2012)

Über den Autor

Florian Freistetter hat an der Universität Wien Astronomie studiert. Seine Doktorarbeit schrieb er über Asteroiden, die mit der Erde kollidieren, später untersuchte er die Stabilität von Planetensystemen. 2005 verließ er Wien und hat danach an der Universitätssternwarte Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut der Universität Heidelberg gearbeitet. 2008 rief er das Astronomie- Blog „Astrodicticum simplex“ ins Leben, das mittlerweile zu den meistgelesenen Wissenschaftsblogs in deutscher Sprache gehört. Heute lebt und arbeitet er in Jena als Wissenschaftsautor.

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Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
"Krawumm", ein Buchtitel, der auf den ersten Blick kaum seriöse Wissenschaft vermuten lässt, wobei der Untertitel "Ein Plädoyer für den Weltuntergang" diesen Eindruck nicht mindert. Doch welch ein Irrtum: Der promovierte Astronom und als Wissenschafts-Blogger sehr bekannte Florian Freistetter vermittelt in seinem Buch durch und durch ernsthafte wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Physik, Astronomie und Kosmologie, wobei der Text sich nicht nur durch hohe Verständ- und Anschaulichkeit auszeichnet, sondern auch mit einer guten Portion Humor und gelegentlich erfrischender Ironie - siehe Buchuntertitel - zu großem Lesevergnügen führt.

Freistetter beschreibt die höchst spannende Geschichte der Entdeckungen der Naturgesetze und der Astronomie; er erklärt diese auch für Nichtphysiker gut verständlich und erläutert deren aktuelle Entwicklungen (z.B. Experimentalphysik im CERN). Das Buch vermittelt, wie letztendlich unser gesamtes Universum mit all seinen Erscheinungen als Folge immer wiederkehrender und auch höchst notwendiger Kollisionen - Krawumm! - zu verstehen ist. Kollisionen im atomaren Bereich verdanken wir die uns das Leben schenkende Sonnenenergie, Kollisionen im Makrobereich die Entstehung unseres Sonnensystems, unserer Erde, des Mondes und der meisten Eigenschaften und Erscheinungen des Universums. Kollisionen, die uns und unseren Planeten jederzeit vernichten können, sind dafür verantwortlich, dass es uns überhaupt gibt; ".....wenn nicht ab und zu zwei Dinge ineinanderkrachen würden, wäre das Universum ein dunkler, lebloser und langweiliger Ort....".

Um diese Aussage zu verstehen, werden die physikalischen, chemischen und erkenntnistheoretischen Grundlagen unseres Weltverständnisses bis zu den "Absonderlichkeiten" der Quantenphysik und Stringtheorie dargestellt; Begriffe wie Raumzeit, Kernfusion, Massendefizit, Wahrscheinlichkeitswelle und Tunneleffekt, Vakuumfluktation, Frauenhoferlinien, Gravitationskollaps, Protoplanetare Scheiben, Gravitationslinsen, Pauli-Prinzip, Chaostheorie des Sonnensystems, Nemesis-Theorie usw. usw. und sogar die "Blasphemie des Anaxagoras" werden erläutert, reale Auswirkungen (wieso funktioniert z.B. der Röhrenfernseher nur dank der speziellen Relativitätstheorie, oder warum findet man Gold in der Erdkruste) und praktische Anwendungen (z.B. Altersbestimmungen durch radioaktive Isotope) anhand vieler Beispiele beschrieben.

Wie es sich für einen Autor, der Astronom ist, geziemt, wird natürlich auch die Entstehung - und das Vergehen - von Sternen, Kugelsternhaufen, Galaxien mit all den daraus resultierenden Erscheinungen - Elementebildung, Supernovae, Weiße Zwerge, Schwarze Löcher und ein "Outcast" - ausführlich dargestellt; sogar den Kollisionen - "ohne Rums" - zwischen Galaxien ist ein eigenes Kapitel gewidmet, wobei natürlich auch dem Wirken von und Wissen um Dunkle/r Materie breiter Raum eingeräumt wird.

Was passiert, wenn zwei Universen zusammenstoßen? Gibt es mehrere Universen? Das letzte Kapitel des Buches ist den verschiedensten Theorien und Hypothesen der modernen Physik und Kosmologie gewidmet; sie erlauben den Blick auf das, was vor der Entstehung des Kosmos war und was eventuell sein wird, wenn er nicht mehr besteht; einen Blick auf ein Universum, das nur ein kleiner Teil eines großen Multiversums ist. Das Kapitel beschreibt die spannende Suche nach der "Theorie von allem", die das Universum in seiner Gesamtheit beschreiben kann - von Einsteins Erkenntnissen bis zu den heute aktuellen String-Theorien (M-Theorie). Aus letzteren kann abgeleitet werden, dass der Urknall durch die Kollision unseres (ekpyrotischen) Universums mit einem anderen Universum ausgelöst wurde, wobei keine der bis heute gemachten Beobachtungen und Experimente dieser These widersprechen.

Und wie sieht es mit dem Weltuntergang aus? Obwohl nach derzeitiger Kenntnis über 8.000 Asteroiden - davon ca. 1.000 mit gefährlicher Größe von über 1 km Durchmesser - unseren Globus "erdnah" umkreisen, ist die Gefahr, zumindest was "außerirdische Impacts" betrifft, nicht hoch einzuschätzen; Abwehrmöglichkeiten, die z.B. aus dem Jarkowski-Effekt resultieren, können einem (vom Homo "sapiens" ausnahmsweise nicht selbst verschuldeten!) Untergang entgegenwirken (für weiteren Wissensdurst sind Euro 23.54 gut angelegt!).

Der Schlusssatz gehört wiederum dem Autor: ".....Zumindest einer dieser Planeten beherbergt lebendige Wesen, die intelligent genug geworden sind, die Schönheit des Universums wahrzunehmen, sie zu verstehen und zu erforschen. Ohne Kollisionen wären wir dazu nie in der Lage gewesen."
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Ode an die Kollision 12. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe Ender der 1970er Jahre Mathematik und Physik studiert. Die Astronomie Vorlesung fand ich damals ziemlich fad. Ein in Ehren ergrauter Professor präsentierte ein Universum, in dem alles wohlgeordnet in festgelegten Bahnen ablief. Das war damals allgemein nicht nach meinem Geschmack.
In diesem Buch präsentiert der Autor ein ziemlich spannendes und farbiges Universum. Eine Geschichte der Kollisionen und wie der Mensch auf sie gestossen ist:

"Wir haben Atomkerne in der Sonne kollidieren lassen, Asteroiden mit der Erde, Planeten mit anderen Planeten und Sterne mit anderen Sternen. Galaxien sind auf Galaxien getroffen und schließlich sind sogar die größten Strukturen des Kosmos, die Galaxienhaufen, miteinander kollidiert. Was kann das noch übertreffen? Nur noch eines: Die Kollision zwischen zwei Universen!".

Im letzten Kapitel geht der Autor auf die noch spekulative Möglichkeit ein, dass der Urknall der Zusammenstoss zweier Universen war. Im Rahmen der String-Theorie wäre das denkmöglich. Die String-Theorie ist jedoch heiß umfehdet, wild umstritten.
Bis zu diesem Kapitel bewegt sich der Autor auf gesichertem wissenschaftlichen Terrain. Teilweise hat er auch die Ergebnisse seiner Dissertation über erdnahe Asteroiden verwendet. Freistetter hat seinen Beruf als Astronom inzwischen an den Nagel gehängt und ist ins Schreiberfach gewechselt. Wahrscheinlich ist es schwierig, auf beiden Kirtagen zu tanzen. Ich weiß nicht, welchen Verlust dieser Wechsel für die Astronomie darstellt. Für die schreibende Zunft ist es sicher ein Gewinn. Er hat eine schriftstellerische Pranke. Es war einfach ein Genuss dieses Buch - in einem Zug zu lesen.
Wahrscheinlich wäre mein Leben anders verlaufen, wenn ich dieses Buch schon 1976 gelesen hätte. Statt in der Boltzmanngasse bei den Mathematikern und Physikern hätte ich mich wohl auf der Hohen Warte bei den Astronomen eingeschrieben. Allerdings hätte man das Buch damals noch nicht schreiben können. Der Paradigmen-Wechsel vom eher gemächlich dahinfließenden Universum zum wilden Gewurl und Krawumm hatte noch nicht stattgefunden. Meistens rinnt dann auch noch einiges Wasser die Donau hinunter, bis die eher träge österr. Universitätslandschaft derartige Wechsel auch mitbekommt.

Das Buch ist auch für Leute ohne Physik-Studium gut lesbar. Man muss nur Neugier für naturwissenschaftliche Fragen mitbringen.

Anmerkung: Ich bin von einer PR-Dame des Ecowin Verlages kontaktiert worden, ob ich nicht Bücher besprechen möchte. Wenn mir das Buch nicht gefallen hätte, hätte ich es nicht besprochen. Ich schreibe jedoch für ein kleines Geschenk keine Jubel-Rezensionen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend! 2. Oktober 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Vielen Dank an den ecowin-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Florian Freistetter ist promovierter Astronom mit Begeisterung für sein Fach, und das merkt man seinem Buch an! Diese Freude an der Astrophysik vermittelt er auch dem Leser, nicht zuletzt, da es ihm gelingt, komplizierte Zusammenhänge leicht verständlich darzustellen. Hierbei greift er häufig auf bildhafte Analogien zurück und veranschaulicht so die eigentlich doch eher abstrakten Inhalte.

Im ersten Kapitel geht es um die Sonne: woraus sie besteht, wie sie „funktioniert“ und um die Irrwege, die beschritten wurden, bevor man dies alles herausfand. Weiter geht es mit der Entstehung der Planeten, die sie umgeben, und um die Geschichte, in der die Erde zu ihrem Mond kam. Freistetter verrät uns, woher Kometen stammen, die wir hin und wieder am Himmel sehen können, und er erklärt uns auch, warum wir vor den „Fallenden Steinen“ keine Angst haben müssen. Weltuntergangspropheten nimmt er dabei ganz nebenbei mit wissenschaftlich fundierter Argumentation jeden Wind aus den Segeln (manch einem wird dies auch schon aus seinem Blog bekannt sein, in dem er immer wieder pseudowissenschaftliche Theoriegebäude zerpflückt). Er erzählt, wie alternde Sterne ihren Lebensabend verbringen, was schwarze Löcher sind und wie sie entstehen, und natürlich geht es auch um die versprochenen Kollisionen! Er lässt Sterne mit Sternen, Neutronensterne mit schwarzen Löchern, Sternhaufen miteinander, ganze Galaxien und selbst Universen aufeinanderprallen. Um dies alles zu erklären, gibt der Autor sogar eine Einführung in das komplexe Thema der Stringtheorie.

Freistetter erzählt spannende Geschichten anstelle von trockener Theorie, und dabei kommen auch die „fun facts“ zu Entdeckern und Entdeckungen nicht zu kurz. Mir persönlich hat das Konzept des Buches sehr zugesagt, ich bin selbst Naturwissenschaftlerin und habe trotzdem noch sehr viel Neues dazugelernt. Gleichzeitig ist das Buch aber so verständlich geschrieben, dass auch jemand ohne Vorkenntnisse zum Thema leicht folgen kann. Daher von mir 5 von 5 Sternen.
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5.0 von 5 Sternen Gute Erklärung
Meine Tochter ist 11 Jahre alt und ihr hat das Buch sehr gut gefallen. Sie meint dass sie noch nicht alles verstanden hat, aber sie wird das Buch bestimmt noch einmal lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Chulinn veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Perfekt für Einsteiger!
Dieses Buch ist spitze!
Florian Freistetter erklärt in diesem Buch jede Kollision die es geben kann im Universum. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von volker3322 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kindle-Version ohne Krawumm
Vorab - das Buch macht Spaß und ich habe es fast in einem Stück durchgelesen. So sollte "Wissenschaft-Entertainment" sein. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Astrofan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch
Leider ist es mir nicht vergönnt meine Gedanken so gut schriftlich auszuformulieren wie dem Autor Florian Freistetter. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Sven Martensen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "A-ha Effekte" auch für "Kenner"
Dieses Buch ist für alle Einsteiger in die Materie zu empfehlen.

Minimalste Grundkenntnisse in, und Interesse an Physik und Chemie sind von Vorteil,
da man... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von pictoros veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Rums, Krawumm
Ein wirklich tolles Buch, absolut empfehlenswert.
Auch wenn ich ein alter Hase in Sachen Astronomie bin, so hat mir der Autor Florian Freistetter einige neue Aspekte gegeben... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Oliver Debus veröffentlicht
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Geht am 21. Dezember 2012 wirklich die Welt unter? Diese Frage stellen sich tausende Menschen und keiner weiß so recht die Antwort. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Heike G veröffentlicht
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An Kandidaten für Kollisionen mangelt es in den uendlichen Weiten des Weltall nämlich nicht - und um eben jene Unterschiede und Gemeinsamkeiten, bzgl. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Stephan Seither veröffentlicht
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Ich finde das Thema gut und sehr
umfangreich abgehandelt, da es
die Bereiche Quantenphysik,Geologie
(v.a.Plattentektonik) u. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Kater Maunzerle veröffentlicht
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Vor 12 Monaten von Bloron veröffentlicht
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