Wie die Band aus der "sonnigen" ehemaligen Zarenstadt St. Petersburg mit ihrem kongolesischen Sänger Seraphim Makangila auf diesen Namen kam, erklärt sie so:" Wir wollten einen Namen für uns finden, den man sich weder merken kann, noch ihn aussprechen." Zumindest für das russische Publikum trifft das zu, uns dürfte beides etwas leichter fallen. "Markscheider" ist ein altes deutsches Wort für einen Vermessungsingenieur und da sich die Band ursprünglich aus Studenten des Petersburger Bergbauinstituts zusammensetzte, ist ein weiterer Bezug hergestellt...
Zur Band: Nachdem diese wunderbare Live-Combo nun schon seit einigen Jahren erfolgreich durch unsere Clubs tingelt und ganz nebenbei Abräumer von Russendisko (ihre Single 'Tanec' ist auf der gleichnamigen CD vertreten) und Datscha-Parties ist, wird es Zeit, dass man sie auch zu Hause ausgiebig hören und feiern kann. Also...: 2 Sänger, einer singt russisch, der andere hauptsächlich lingala (afrikanisch), 2 Gitarren, davon eine sehr hell klingend, sehr afrikanisch, weiter Schlagzeug, Percussions und eine Wahnsinns-Brasssection bestehend aus Sax, Trompete und Posaune spielen auf diesem Album eine energetische Mischung aus Ska, russischen Elementen, aus lateinamerikanischer Cumbia, kongolesischem Soukous, aus fettem Funk und das alles extrem tanzbar. Erinnert an die Skatalites und in ihrer Leichtigkeit an Manu Chao, ist dabei aber völlig einzigartig, eben irgendwie russisch. Der Soundtrack des Sommers!