Dieser zweite von inzwischen vier Bänden zeigt, wie alle anderen auch, Pathographien von Komponisten. Franken hat historische Zeugnisse und medizinische Hinweise gesammelt und die Lebensläufe der Komponisten daraufhin neu erzählt. Die Befürchtung, zu sehr ins Medizinerlatein abzudriften, wird einem genommen, da alles auch für Laien verständlich erklärt wird. Dabei ergeht sich der Autor nicht in Spekulationen, sondern versucht, die Krankheiten anhand der ihm vorliegenden Informationen darzustellen.
Neben einem neuen Blickwinkel in die Musikgeschichte wird zudem gleich ein Blick in die Medizingeschichte getan. Interessant sind daher die dargestellten Möglichkeiten, wie den Herren hätte geholfen werden können, wenn sie heutzutage gelebt hätten.
Ein interesantes Buch. Und wenn man es durch hat, kann man sich freuen, wie gut es einem doch geht.