Die gemeinsame Selbstverwaltung hat im Juni 2000 mit der Entscheidung für das australische AR-DRG Klassifikationssystem die Einführung eines fallpauschalierten Vergütungssystems in Deutschland eingeleitet. Damit steht das deutsche Krankenhauswesen vor einem möglicherweise umfassenden Wandlungsprozess. Der Wissensbedarf über die systemischen Eigenschaften einer DRG-basierten Vergütung ist in Deutschland hoch. Wichtige Fragen der Adaption und Implementierung sind noch zu klären.
Der Krankenhaus-Report 2000 informiert u.a. über:
- Perspektiven für die Zukunft des Akutkrankenhauses;
- Grundzüge von DRG-Systemen;
- Erfahrungen mit DRGs in den USA, Europa und Australien;
- Hintergründe der Systementscheidung für das australische AR-DRG-System;
- Zuschlagselemente, Ausreißerregelungen und wettbewerbliche Anreize;
- Perspektiven der ordnungspolitischen Gestaltung und Optionen des Krankenhausmanagements mit DRGs;
- die Vergütungsreform aus ärztlicher Sicht;
- die Anwendung von DRGs in der Kardiologie und der Geriatrie;
- Übergangslösungen für den Krankenhaus-Betriebsvergleich;
- die Fallzahlenentwicklung im stationären Sektor;
- ergebnisorientierte Qualitätssicherungsmaßnahmen in den USA;
- aktuelle Grund-, Kosten- und Diagnosedaten der Krankenhäuser vom Statistischen Bundesamt.
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Der Krankenhaus-Report 2000 enthält zudem eine Liste über vereinbarte Belegungsdaten von 1650 deutschen Krankenhäusern im Drei-Jahres-Vergleich.
Alle Texte, Tabellen und Abbildungen stehen für individuelle Aufbereitungen auf der beigefügten CD-ROM zur Verfügung.
Der Krankenhaus-Report 2000 wendet sich an alle Verantwortlichen und Beteiligten im Bereich der stationären Versorgung. Er ist sowohl Nachschlagewerk für den DRG-Adaptionsprozess als auch Stofflieferant für die Diskussion über die zukünftige Gestaltung des deutschen Krankenhauswesens.