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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesen!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Krank in Deutschland: Ein Tatsachenreport (Taschenbuch)
Dieses Buch werde ich in meine Wartezimmerbibliothek stellen mit dem Vermerk "Bitte nicht stehlen!" .Als niedergelassener Arzt und gesetzlich Versicherter habe ich mir vielleicht schon mehr Gedanken über unser Gesundheitswesen gemacht als der junge und gesunde Normalverbraucher. Klar, ich lebe davon. Frau Hartwig hat das Gesundheitswesen durchschaut und sie hat sogar mir in mancher Hinsicht noch die Augen geöffnet. Leider hat sie sehr recht. Unser Gesundheitswesen wird langsam zerstört, es wird später, wenn ich es einmal als Patient brauche werde, sehr teuer für mich werden und es wird bis dahin viel von meinen Beitragsgeldern in überflüssige Taschen gelenkt haben. Ich habe ja schon seit einiger Zeit Talkrunden nicht mehr angesehen. Es ist eben so, daß da hauptsächlich Leute über die Kassenpatienten reden, die aus einer anderen Galaxie stammen (privat versichert) und entweder die Lobbyisten einer mit den Hufen scharrenden Medizinindustrie sind oder sich mit leuchtenden Augen an ideologischen Phantasiegebilden begeistern. Versicherte (und damit potetielle Patienten oder Neusprech "Leistungsempfänger") sollten dieses Buch genau lesen und möglichst aktiv werden. Das wird für sie wichtiger werden als abgerissener Schwabenbahnhof. Zusammenfassung: Frau Hartwig beschreibt mit ihrem Buch punktgenau die Entwicklungen im Gesundheitswesen, sie hat politische Tendenzen und Absichten erkannt und stellt sie bloß. Wer über seine spätere medizinische Versorgung und ihre Kosten etwas erfahren will, ohne mit billiger Arztschelte zufrieden sein, der kommt an diesem Buch nicht vorbei! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Tatsachenreport,
Von Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Krank in Deutschland: Ein Tatsachenreport (Taschenbuch)
Noch ein provokatives Buch auf dem markt und das mit einem besonderen Thema das viel angeht, denn Krank sein in Deutschland, sollte man sich möglichst nicht gönnen. Das Buch KRANK IN DEUTSCHLAND von Renate Hartwig beschreibt anhand von Tatsachen wie es ist krank zu sein in diesem Land, welche Folgen es hat und wie man unter der Systemkatastrophe als Kranker zu leiden hat. Dass dabei im Übrigen auch die Ärzte und Krankenschwestern wie auch die Pfleger nichts zu lachen haben, sei aber ebenfalls angemerkt.Werden wir ausgeplündert, sind das Krankenkassensystem und die Pflegeversicherung erschöpft? Werden die Kosten für Kranke und fürs krank sein die nächsten Jahre exponentiell steigen? Warum müssen Medikamente eigentlich in Deutschland mehr kosten als im Ausland? Unbequeme Frage über Fragen und das Buch hält noch mehr bereit. Renate Hartwig hat jahrelang recherchiert und sich mit den Menschen im Gesundheitssystem unterhalten, ob es Pfleger oder Ärzte waren, Krankenschwestern oder die Kranken selbst, herausgekommen sind erschütternde Tatsachen über unser Gesundheitssystem; Abzocke, Vernebelung, Verschleierung und Verlassenheit. Wo die Gelder landen, darüber darf man nur spekulieren, das System mag keine Nestbeschmutzer und bestimmte Kreise lassen sich nicht gerne ins Licht der Öffentlichkeit rücken, dafür wird aber an geeigneter Stelle viel Lobbyarbeit betrieben und die wirkt und baut das Gesundheitssystem weiter um. Hilfsmittel werden verweigert und minderwertiger Ersatz geboten, Behinderten werden Therapien vorenthalten und man macht sich auf den langen Weg durch die Institutionen, nur nicht arm, arbeitslos und krank werden - dann geht nämlich gar nichts mehr und was ist mit den Privatversicherten? Das System krankt an mehreren Stellen und doch geht es uns noch gut, denn das System ist nicht zur Gänze falsch, doch immer mehr Menschen leider unter ihm. Wo eingespart werden kann wird eingespart und auch viele Ärzte geben mittlerweile auf und plaudern aus dem Nähkästchen. Wer will heute denn noch Pflegefall werden, wenn man sieht was das kostet, dann will man doch seine Kinder nicht ruinieren, da leibt dann nur der Ausweg über die Sterbehilfe - so die Gedanken von so manchem. Das Buch KRANK IN DEUTSCHLAND von Renate Hartwig gibt eine Menge zu denken, es kritisiert an der richtigen Stelle und zeigt dem Gesundheitssystem den Spiegel. Obwohl nicht alles schlecht ist, so hat man doch Mitleid mit denen die an ihm verzweifeln und fragt sich unwillkürlich wie man selbst helfen könnte. Ein Buch das zum nachdenken anregt. Empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
US-Gesundheitssystem in Deutschland angekommen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Krank in Deutschland: Ein Tatsachenreport (Taschenbuch)
Wenn man "Der verkaufte Patient" von Renate Hartwig gelesen hat, glaubt man kaum, dass sie noch mehr über den gewollten Niedergang unseres Gesundheitssystems wird berichten können. Aber man täuscht sich gewaltig: Es geht los mit vielen Berichten, wie Patienten von der Gesundheitsbürokratie erniedrigt, abgewimmelt und unmenschlich im Stich gelassen werden. Und dann werden diese Fälle, die man auch andernorts erfahren kann, in den Kontext der sich verdichtenden Entwicklung eines solidarischen Gesundheitswesens zum Wachstumsmarkt gestellt. Und spätestens dann wird klar: Die Patientenberichte sind keine bedauernswerten Einzelfälle, das hat System! Was im verkauften Patienten" als zukünftige Horrovision dargestellt wurde, wird hier als bittere Realität heute in Deutschland gezeigt. Wir brauchen gar nicht mehr in die USA zu schauen, um zu sehen, wie unmenschlich ein Gesundheitsmarkt mit Armen, chronisch Kranken und Behinderten umgeht, denn alles findet direkt vor unserer Nase statt. In den USA wundert sich nur keiner mehr, dass ca. 50% aller Privatinsolvenzen von aufgrund von Krankheitskosten zustande kommen.Am Ende beschreibt Hartwig, wie auch die Reform-Versuche Obamas den Versicherungskonzernen nicht an den Kragen gehen. Gesundheitskonzerne scheffeln Geld ohne Ende, gerade dann, wenn von Regierungsseite versucht wird, die Folgen des Medizinmarktes durch Sozialprogramme zu dämpfen. Dieses Buch liest sich wie ein Krimi, allerdings mit bedrückend unfiktiven Inhalt. Ende offen... Nur der Schulterschluss aller beteiligter Patienten, Versicherte, Ärzte und Pfleger usw. kann evtl. noch retten was zu retten ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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