Kurzbeschreibung
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Autorenporträt
Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Ebner-Eschenbach, Marie von österr. Schriftstellerin *13.9.1830 Zdislawitz (Mähren), 12.3.1916 Wien Krambambuli, 1883 Marie von Ebner-Eschenbach ist die bedeutendste österreichische Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts. Sie gilt als Wegbereiterin des Naturalismus, die sich in ihrem sozial engagierten, der Spätaufklärung verpflichteten Werk für die Außenseiter der Gesellschaft und die Angehörigen der sozialen Unterschicht einsetzte. Gleichzeitig übte sie heftige Kritik am Standesdünkel des Hochadels, dem sie selbst angehörte. Geboren als Marie Freiin von Dubsky im väterlichen mährischen Schloss, war sie früh vertraut mit den Sorgen und Nöten der tschechischen Dienstboten und Landbevölkerung. 1848 heiratete sie ihren Neffen, den späteren Feldmarschallleutnant Moritz von Ebner-Eschenbach (1815-98). Nach anfänglichen Versuchen als Dramatikerin wandte sie sich der Prosadichtung zu und wurde mit der Künstlernovelle Ein Spätgeborener (1875) bekannt. Ihren größten Erfolg erzielte sie mit ihren in zwei Bänden 1883 und 1885 erschienenen Dorf- und Schlossgeschichten, die auch ihre berühmteste Novelle, Krambambuli, enthielten. Ebner-Eschenbach lebte abwechselnd auf ihrem Schloss in Mähren und in Wien. Biografie: S. Gräfin Schönfeldt, Marie von Ebner- Eschenbach, 1997
Ebner-Eschenbach, Marie von österr. Schriftstellerin *13.9.1830 Zdislawitz (Mähren), 12.3.1916 Wien Krambambuli, 1883 Marie von Ebner-Eschenbach ist die bedeutendste österreichische Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts. Sie gilt als Wegbereiterin des Naturalismus, die sich in ihrem sozial engagierten, der Spätaufklärung verpflichteten Werk für die Außenseiter der Gesellschaft und die Angehörigen der sozialen Unterschicht einsetzte. Gleichzeitig übte sie heftige Kritik am Standesdünkel des Hochadels, dem sie selbst angehörte. Geboren als Marie Freiin von Dubsky im väterlichen mährischen Schloss, war sie früh vertraut mit den Sorgen und Nöten der tschechischen Dienstboten und Landbevölkerung. 1848 heiratete sie ihren Neffen, den späteren Feldmarschallleutnant Moritz von Ebner-Eschenbach (1815-98). Nach anfänglichen Versuchen als Dramatikerin wandte sie sich der Prosadichtung zu und wurde mit der Künstlernovelle Ein Spätgeborener (1875) bekannt. Ihren größten Erfolg erzielte sie mit ihren in zwei Bänden 1883 und 1885 erschienenen Dorf- und Schlossgeschichten, die auch ihre berühmteste Novelle, Krambambuli, enthielten. Ebner-Eschenbach lebte abwechselnd auf ihrem Schloss in Mähren und in Wien. Biografie: S. Gräfin Schönfeldt, Marie von Ebner- Eschenbach, 1997

