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Kraken [Ungekürzte Ausgabe] [Englisch] [Taschenbuch]

China Mieville
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 481 Seiten
  • Verlag: Pan Books; Auflage: Unabridged (1. September 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0330492322
  • ISBN-13: 978-0330492324
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.117 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Mehr über den Autor

Miéville, China
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

China Miéville ist der Shooting-Star der internationalen Fantasy-Szene. Allerdings weisen seine Romane auch Elemente anderer Genres wie dem Science Fiction, dem Steampunk und der Horrorliteratur auf. Er selbst bezeichnet sie als "Weird Fiction". Mit einigen seiner Werke hat er Preise wie den renommierten "Arthur C. Clarke Award" gewonnen. Nach "The City&the City" ist "Kraken" sein neuer Roman.

Über den Autor

China Mieville lives and works in London. He is three-time winner of the prestigious Arthur C. Clarke Award (Perdido Street Station, Iron Council and The City & The City) and has also won the British Fantasy Award twice (Perdido Street Station and The Scar). The City & The City, an existential thriller, was published in 2009 to dazzling critical acclaim and drew comparison with the works of Kafka and Orwell (The Times) and Philip K. Dick (Guardian). His most recent novel, Kraken, was published in 2010.

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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Heider
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe Miévilles literarische Produktion seit King Rat mit Interesse verfolgt und kann nach Lektüre von Kraken sagen, dass es für mich persönlich sein bisher intelligentestes, reifstes und relevantestes Werk ist.

In ihm vollzieht Miéville den logisch letzten Schritt, die Fantastik von New Crobuzon voll umfänglich in unsere Welt, in das kontemporäre London herüberzuheben. Bis auf das überraschende Ende könnte die Geschichte von Kraken eigentlich ganz genau so in der Welt von New Crobuzon angesiedelt sein, allerdings ist es gerade das Ende, das dem Buch eine echte Relevanz weit über das übliche Ausmaß fantastischer Literatur hinaus gibt.

Der Plot des Buches speist sich oft aus den Grundsätzen eines kontemporären magischen Denkens, die in den früheren Büchern schon anklangen, hier aber auf unaufdringliche Art und Weise im Zentrum der Handlung stehen. Betont sei ausdrücklich die Unaufdringlichkeit; die hauptsächliche Erzählperspektive ist jene eines komplett Ahnungslosen, der in diese magisch-fantastische Welt unter der mundanen Oberfläche Londons hineingezogen wird und sie dabei gemeinsam mit dem Leser kennenlernt. Dabei erliegt Miéville aber nie dem Fehler, seine Welt unter der Oberfläche Londons zum Selbstzweck werden zu lassen; wo weniger talentierte Autoren sich in langen Passagen der Erklärung des von ihnen geschaffenen Kosmos ergehen würden, reißt er seine Funktionsweise stets nur an.

Die vordergründig fantastischen Elemente wie nichtmenschliche Rassen sind in Kraken gegenüber New Crobuzon zurückgenommen, und Freunde von Orks, Elfen und Drachen werden das Buch vielleicht zu wenig fantastisch finden, denn obgleich seine Seiten von teilweise gewaltigen magischen Akten und ihren Effekten nur so überquellen steht hier eindeutig die intelligente und ideenreiche Handlung im Vordergrund und sicher nicht das Vorführen einer magischen Welt. Lesern mit Vorlieben für letztere Art von Fantastik sei das Buch daher nur bedingt empfohlen, allen anderen vorbehaltlos.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von megalurch
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Perdido Street Station und The Scar sind zwei der besten Fantasy-Romane, die ich kenne, aber Kraken ist leider ziemlich enttäuschend. Der Stoff (Glauben, Religionen) ist interessant, die verspielte Sprache geht weit über das Niveau anderer Fantasy-Autoren hinaus, und surreale Ideen gibt es in Hülle und Fülle, aber ansonsten ist der Roman ziemlich misslungen. Das geht mit den Charakteren los: es sind alles Pappkameraden, die mich trotz anfänglicher Sympathie bis zum Schluss nicht wirklich interessiert haben. Atmosphärisch, stilistisch wusste der Autor offenbar nicht, wo er hin wollte: Comic Fantasy, Satire, Horror, Krimi? Für mich ist die Mischung jedenfalls nicht stimmig. Dann die Handlung: laaangweilig. Der inky mess-Rezensent hat völlig Recht. 100 Seiten weniger wären mehr gewesen. Statt apokalyptischer Atmosphäre und Spannung nur Endzeit-Geraune und endlose Variationen des immer gleichen. Irgendwann denkt man nur noch: Ja doch, ich hab's kapiert. Ein paar Ideen hätte sich Mieville mal lieber für 'ne Short Story aufgehoben. Selten habe ich bei einem Buch so oft überlegt, ob ich die Lektüre abbrechen soll. 3 Punkte gibt es von mir für die Sprache und die Ideen. In den besten Momenten hat mich der Roman an Jeff Noon erinnert, der ja leider schon lange nichts Neues produziert hat und dessen Falling out of cars auch eher schwach war.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
The inky mess 29. Mai 2010
Format:Gebundene Ausgabe
There is no doubt that China Miéville is, at any time, in full control of his writing. But what to make of a lauded author who willingly decides to write a pulp novel? The question lingers through the end of "Kraken", a crime novel-meets-urban fantasy, where warring cults and creepy assassins hunt museum curator Billy Harrow through a shadowy alternate London, which somehow exists on top, or below, the mundane city of the same name. Magic and the fantastic invade the story, revolving around the theft of a preserved giant squid, within the first couple of pages, with very little subtlety: spells are cast, curses spoken, people and things teleported, ghosts interrogated. Miéville hints that the common London simply negates the existence of this: more than once, Billy finds himself ignored by busy passersby while performing some outlandish act. As Miéville flexes his fantasy muscle, some powerful scenes capture the reader's attention, though it remains questionable whether this is indeed more than standard fare to be had from the crowd of other New Weird authors. What ultimately breaks the novel's back is the sprawling, haphazard narrative, easily too long by at least a hundred pages, a fact accounted for by endless exposition and mostly hollow, repetitive dialogue. Police officers drowning what little information there is in their deliberations in insults and slurry language; the protagonists restating the thinnest facts over and over; all of them struggling to wrap their heads around the true motives of their counterparts amid a plot that meanders through so many red herrings and turns it would be a formidable exercise to chain the sequence of events and motivations together after the admittedly rather astonishing finale. The central device which retrospectively shapes the plot is introduced so late in the novel that there is little time for it to reinforce credibility, much different from Miévilles previous work "The City & The City". A story thread dealing with a person trying to catch up with events eats up dozens of pages, but in the end feels tacked-on and could be dropped without any loss to the plot. Endless rants about the theological structure of the cult landscape in shadow-London make the reader trip over lines and paragraphs of imagined apocalypses, false gods and self-fulfilling prophecies, a poor man's "Foucault's Pendulum". Had Miéville wasted less time in imprinting his doubtlessly formidable intellectual skills upon this work, and had any competent editor even touched the writing, this novel could have been a comic riff on classical crime in a fortean setting. As it stands, it is a mess.
Readers with English as a second language, or indeed, having grown up outside of London, should probably stay clear of this work. Londonese abounds in dialogue, jarringly interspersed with what once was Miévilles trademark, the extensive use of rather obscure vocabulary from the depths of the Thesaurus. Here's to hoping that the sparse, elegant style that made "The City & The City" the outstanding novel it is will prevail in China's future efforts.
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Globalization 0 15.05.2011
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