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Krakatau: Der Tag, an dem die Welt zerbrach. 27. August 1883
 
 
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Krakatau: Der Tag, an dem die Welt zerbrach. 27. August 1883 [Taschenbuch]

Simon Winchester , Harald Stadler
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 1 (24. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442733367
  • ISBN-13: 978-3442733361
  • Originaltitel: Kracatoa
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 144.696 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Simon Winchester
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Packend und leicht verständlich erzählt." (FOCUS )

Kurzbeschreibung

Ein atemberaubender Wissenschaftskrimi – brillant recherchiert und packend geschrieben.

Am Montag, den 27. August 1883, um zwei Minuten nach zehn Uhr erschütterte eine gigantische Explosion die Welt. Die Vulkaninsel Krakatau zwischen Java und Sumatra wurde in Millionen Teile zersprengt. Dieser dramatischste Vulkanausbruch der Menschheitsgeschichte markiert ein neues Verständnis des Planeten Erde. Bestsellerautor Simon Winchester („Der Mann, der die Wörter liebte“) inszeniert die Geschichte Krakataus als furiosen Thriller.



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Für Vulkan-Freaks, 20. November 2003
Dieses Buch ist sicher eher etwas für Vulkan-Freaks als für Leser von Katastrophen-Büchern. Es hat einiges von einer wissenschaftlichen Abhandlung, beschreibt aber die Geschichte sehr gut und anschaulich, beginnend mit der Okkupation der Region Java, Sunda-Inseln usw. durch die Spanier, später durch die Holländer. Darüber hinaus wird von Wissenschaftlern berichtet, die sich schon vor mehr als 150 Jahren mit der Erdoberfläche und den Plattenverschiebungen befassten und erste Theorien darüber entwickelten. Dazu sind viele, sehr anschauliche, Zeichnungen und Bilder beigefügt, die die Situation vor dem Ausbruch am 27.8.1883 zeigen. All dies füllt etwa das erste Drittel dieses Buches, bis Winchester dann beginnt, die Katastrophe selbst und die Auswirkungen derselben auf die umliegenden Inseln zu erzählen.
Alles in allem ein Buch, dass Interessierte verschlingen werden. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Der Autor hat sich unendlich viel Mühe gegeben und hervorragende und ausführlichste Recherchen durchgeführt, so dass man hier, sofern man sich für dieses Thema generell und den Krakatau im Besonderen interessiert, mit Sicherheit nicht enttäuscht wird.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Krakatau ist nicht nur ein Vulkan, 24. Oktober 2003
Der Titel lässt einen spektakulären Bericht über eine der größten Naturkatastrophen in der Menschheitsgeschichte erwarten. Ist es auch, aber auch viel mehr. Es ist eine Exkursion in eine erdgeschichtlich hochbrisante Region, aber auch in die Geschichte der Besiedlung und Kolonisierung eines
Teils der Erde zwischen Asien und der südostasiatischen Inselwelt. Folgerichtig wird von dem Autoren, Simon Winchester, auch erklärt und besc hrieben, daß mit den Kolonialmächten auch deren Wissenschaftler kamen und sich intensiv mit den neuen Erkenntnissen in dieser Region auseinandersetzten und das Wissen der Welt enorm bereicherten. So erfährt man beispielsweise, daß und warum die Wallace-Linie, die Grenze zwischen zwei wichtigen Faunenregionen der biologische Hinweis auf eine damals noch nicht geahnte Kontinentaldrift ( also das Ergebnis der modernen Plattentektonik ) ist.Auch die hochexplosiven Vulkane dieser südostasiatischen Region sind erst in jüngerer Zeit als Ausdruck dieser modernen Theorie von der Geataltung der Erdoberfläche erkannt worden.
Selbstverständlich spielt die frühe Erkenntnis Alfred Wegeners im Text eine wichtige Rolle, und die Wissenschaftler der 60ger Jahre des 20. Jahrhunderts erfahren eine sorgfältige Würdigung, die Wegeners Theorie mit modernen Fakten untermauern konnten.
So wird dieses Buch zudem auch noch ein Kompendium moderner Wissenschaftsgeschichte der Geologie. Das Ganze wird angereichert mit vielen Storys und eigenen Beobachtungen, also sehr lesefreundlich. Ich bin als Fachmann von dieser Art der Darstellung sehr angetan.Ich würde gerne 5 Sterne verteilen, aber-manches Mal geraten die Abschweifungen in die Geschichte um das Ereignis herum etwas zu opulent. Und dann: Die Abbildungen sind zwar historisch und zum Text durchaus passend, aber ich, und das mag sehr subjektiv sein, hätte mir doch noch Einiges mehr erhofft.
Immerhin, es ist eine große Kunst, ein Naturereignis so kenntnisreich in seinen geschichtlichen Gesamtzusammenhang einzuordnen, und deutlich zu machen, wie gerade auch die kulturelle Entwicklung der Menschheit dazu beigetragen hat, die lebendige Erde in den Miottelpunkt des öfferntlichen Interesses zu stellen. Wir wüßten nur einen Bruchteil von den Vorgängen im Jahre 1883 in der Sundastraße, hätte nicht gerade die Telegrafie die ersten Signale um die Welt gesendet. Es wird, und dessen ist man sich nach der Lektüre sicher, nicht die erste Katastrophe dieser Dimension gewesen sein, die die Menschen miterlebt haben , allerdings auch nicht die letzte.
Ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art liegt auf dem Verkaufstisch.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Schade, 4. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Krakatau: Der Tag, an dem die Welt zerbrach. 27. August 1883 (Taschenbuch)
Leider bin ich von diesem Buch entäuscht. Beim ersten Durchblättern versprach ich mir eine interessante Lektüre und erwarb das Buch. Beim Lesen stolperte ich dann über einige Ungereimtheiten, billigte sie anfangs aber der Übersetzung zu. Dann aber, so ab den Seiten 70 etwa, als angefangen wird, über Geologie und Mineralogie zu sprechen, hatte ich Mühe weiterzulesen, so schlecht wurde die Darstellung.
Seite 82: "Die kalte Luft der Nordsee..." Kopenhagen liegt nicht an der Nordsee.
Seite 85: "Grönland wie auch Java sind vulkanische Gegenden" Grönland ist gerade für seine alten metamorphen Gesteine bekannt mit einer Unzahl an Minieralen. Es gab früher Erzbergbau auf Grönland.
Seite 85: "liegt Grönland mehr oder weniger vollständig auf Basalt" Wenn, dann sind Teile der Ostküste von Basalt bedeckt.
Seite 85: Die Vorstellung, dass "diese Kristalle in ihrer Erkaltungsphase noch teilweise flüssig (...) sind", lässt jeden Mineralogen schaudern. Kristalle haben einen genau fixierten Erstarrungspunkt und können nicht "teilweise flüssig" sein.
Seite 91: Es wird vom 'Curie-Punkt' geschrieben, der "variiert von Gesteinstyp zu Gesteinstyp". Gemeint ist: von Mineral bzw. Element. Dann soll man das auch schreiben.
Fazit: Sehr gut lesbar geschrieben, aber leider schafft der Autor es nicht, trotz seiner geologischen Ausbildung dem Leser eine richtige Erläuterung der geologischen Prozesse zu vermitteln. Es wird nur weiteres Halbwissen verbreitet.
Schade, denn die anderen Bücher von Simon Winchester sind lesens- und empfehlenswert.
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