Kraftklub

 

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Biografie

KRAFTKLUB kommen aus dem Osten. Aus Chemnitz, genauer gesagt. Oder wie Felix, Karl, Till, Steffen und Max noch immer sagen: aus Karl-Marx-Stadt. Sie sind Produkte der sich dahin schleppenden Vergangenheitsbewältigung, eher schlecht als recht vom Soli-Zuschlag aufgepäppelt und wegen mangelnder Zukunftsperspektive in die Rockstarkarriere getrieben. Dieses Loser-Image wissen sie Gewinn bringend einzusetzen. Es ist fast wie mit den armen Tieren im Zoo, man möchte ihnen permanent über die traurigen Köpfe streicheln.
Somit sind KRAFTKLUB das Sprachrohr einer ganzen Generation. Denn man muss sich ... Lesen Sie mehr

KRAFTKLUB kommen aus dem Osten. Aus Chemnitz, genauer gesagt. Oder wie Felix, Karl, Till, Steffen und Max noch immer sagen: aus Karl-Marx-Stadt. Sie sind Produkte der sich dahin schleppenden Vergangenheitsbewältigung, eher schlecht als recht vom Soli-Zuschlag aufgepäppelt und wegen mangelnder Zukunftsperspektive in die Rockstarkarriere getrieben. Dieses Loser-Image wissen sie Gewinn bringend einzusetzen. Es ist fast wie mit den armen Tieren im Zoo, man möchte ihnen permanent über die traurigen Köpfe streicheln.
Somit sind KRAFTKLUB das Sprachrohr einer ganzen Generation. Denn man muss sich nur mal umgucken. Nicht nur der Osten, nein, das ganze Land ist voll von Verlierern, die Sinnsuche, Mittellosigkeit und hedonistische Entgleisung in Lebensentwürfe übersetzen. Diese Band zeichnet Generationenportraits zwischen historischer Dekontextualisierung und Analfixierung, zwischen Über-Ironisierung und schonungslosem Realismus. Ihnen ist mit „Zu jung“ die Energie sprühendste Hymne an Lethargie und Vergeblichkeit aller Zeiten gelungen, und sie sprechen damit sämtlichen Zuspätgeborenen und Zujunggebliebenen aus den müden Herzen. Alle Drogen wurden bereits genommen, alle Fernseher bereits aus den Hotelfenstern geschmissen. Die heutigen riesigen Flatscreens passen ja nicht mal mehr durch ein handelsübliches Fenster. Hat darüber schon mal jemand nachgedacht? KRAFTKLUB konfrontieren sich tagtäglich mit den Kalamitäten unserer Zeit.
KRAFTKLUB sind Meister der Verschleierung. Sämtliche biografische Eckdaten dieser Band bieten Grundlage für Spekulationen. Sicher scheint zu sein, dass die Bandgründung am 01. Januar 2010 erfolgte, so viel scheint sicher. Doch ungewiss ist, ob die spontane Gründung daran lag, um im Proberaum vor der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin sicher zu sein oder weil da einfach noch der Restalkohol von Silvester in den Köpfen spukte.
Die KRAFTKLUB-Vita ist neben solch schwer zu vertuschenden Eckdaten, wie dem Gewinn des New Music Awards 2010 und der Tour-Unterstützung für Casper, Fettes Brot und die Beatsteaks ein einziges Mysterium. Ein gefundenes Fressen für die Presse!
KRAFTKLUB sehen verdammt gut aus. Sie wirken in ihren Collegejacken ein bisschen wie zwangsvermehrte The Hives, die bei Public Enemy die Codes of Cool studierten. Auf ihren Style angesprochen, kontern sie, lässig die Asche einer Kippe abklopfend, sie wollen einfach nur besser aussehen als ihre Fans. Ohne eine Prise Arroganz ist man bekanntermaßen im Game nicht überlebensfähig.
Trotz der unverschämt treffsicheren Außenwirkung regiert bei KRAFTKLUB niemals Style over Substance. Sie vereinen resignative Amokbereitschaft mit urbanem Dandytum und schlagen damit ideengeschichtlich ein ganz neues Kapitel auf. Ja, sie haben sogar schon Philip Roth gelesen und sind damit das Feuilletonfutter von morgen. Heute sind sie das, wovon die Popkultur dieses Landes immer geträumt hat.
Der Oasis-Effekt. Rapper Felix und Bassist Till sind Brüder. Auch wenn sie bislang nach außen hin einen recht harmonischen Eindruck machen, sind kreative Reibereien, Streit wegen Mädchen und Prügeleien mit Paparazzi bei den beiden bereits vorprogrammiert. Wir sehen schon jetzt die Schlagzeilen der Boulevardpresse vor uns.
KRAFTKLUB sind unermüdliche Arbeitstiere. Kaum eine andere Band hat sich innerhalb des letzten Jahres dermaßen brutal den Arsch abgetourt, um aber bei jedem einzelnen der absolvierten Konzerte die Frische einer gerade erblühten Krokus-Familie zu versprühen. Sie haben es im Jahr 2011 geschafft, mehr Festivals zu spielen als man auf ein Bassdrumfell schreiben kann. Daher im Übrigen auch die Redensart „Das geht auf keine Kuhhaut.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

KRAFTKLUB kommen aus dem Osten. Aus Chemnitz, genauer gesagt. Oder wie Felix, Karl, Till, Steffen und Max noch immer sagen: aus Karl-Marx-Stadt. Sie sind Produkte der sich dahin schleppenden Vergangenheitsbewältigung, eher schlecht als recht vom Soli-Zuschlag aufgepäppelt und wegen mangelnder Zukunftsperspektive in die Rockstarkarriere getrieben. Dieses Loser-Image wissen sie Gewinn bringend einzusetzen. Es ist fast wie mit den armen Tieren im Zoo, man möchte ihnen permanent über die traurigen Köpfe streicheln.
Somit sind KRAFTKLUB das Sprachrohr einer ganzen Generation. Denn man muss sich nur mal umgucken. Nicht nur der Osten, nein, das ganze Land ist voll von Verlierern, die Sinnsuche, Mittellosigkeit und hedonistische Entgleisung in Lebensentwürfe übersetzen. Diese Band zeichnet Generationenportraits zwischen historischer Dekontextualisierung und Analfixierung, zwischen Über-Ironisierung und schonungslosem Realismus. Ihnen ist mit „Zu jung“ die Energie sprühendste Hymne an Lethargie und Vergeblichkeit aller Zeiten gelungen, und sie sprechen damit sämtlichen Zuspätgeborenen und Zujunggebliebenen aus den müden Herzen. Alle Drogen wurden bereits genommen, alle Fernseher bereits aus den Hotelfenstern geschmissen. Die heutigen riesigen Flatscreens passen ja nicht mal mehr durch ein handelsübliches Fenster. Hat darüber schon mal jemand nachgedacht? KRAFTKLUB konfrontieren sich tagtäglich mit den Kalamitäten unserer Zeit.
KRAFTKLUB sind Meister der Verschleierung. Sämtliche biografische Eckdaten dieser Band bieten Grundlage für Spekulationen. Sicher scheint zu sein, dass die Bandgründung am 01. Januar 2010 erfolgte, so viel scheint sicher. Doch ungewiss ist, ob die spontane Gründung daran lag, um im Proberaum vor der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin sicher zu sein oder weil da einfach noch der Restalkohol von Silvester in den Köpfen spukte.
Die KRAFTKLUB-Vita ist neben solch schwer zu vertuschenden Eckdaten, wie dem Gewinn des New Music Awards 2010 und der Tour-Unterstützung für Casper, Fettes Brot und die Beatsteaks ein einziges Mysterium. Ein gefundenes Fressen für die Presse!
KRAFTKLUB sehen verdammt gut aus. Sie wirken in ihren Collegejacken ein bisschen wie zwangsvermehrte The Hives, die bei Public Enemy die Codes of Cool studierten. Auf ihren Style angesprochen, kontern sie, lässig die Asche einer Kippe abklopfend, sie wollen einfach nur besser aussehen als ihre Fans. Ohne eine Prise Arroganz ist man bekanntermaßen im Game nicht überlebensfähig.
Trotz der unverschämt treffsicheren Außenwirkung regiert bei KRAFTKLUB niemals Style over Substance. Sie vereinen resignative Amokbereitschaft mit urbanem Dandytum und schlagen damit ideengeschichtlich ein ganz neues Kapitel auf. Ja, sie haben sogar schon Philip Roth gelesen und sind damit das Feuilletonfutter von morgen. Heute sind sie das, wovon die Popkultur dieses Landes immer geträumt hat.
Der Oasis-Effekt. Rapper Felix und Bassist Till sind Brüder. Auch wenn sie bislang nach außen hin einen recht harmonischen Eindruck machen, sind kreative Reibereien, Streit wegen Mädchen und Prügeleien mit Paparazzi bei den beiden bereits vorprogrammiert. Wir sehen schon jetzt die Schlagzeilen der Boulevardpresse vor uns.
KRAFTKLUB sind unermüdliche Arbeitstiere. Kaum eine andere Band hat sich innerhalb des letzten Jahres dermaßen brutal den Arsch abgetourt, um aber bei jedem einzelnen der absolvierten Konzerte die Frische einer gerade erblühten Krokus-Familie zu versprühen. Sie haben es im Jahr 2011 geschafft, mehr Festivals zu spielen als man auf ein Bassdrumfell schreiben kann. Daher im Übrigen auch die Redensart „Das geht auf keine Kuhhaut.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

KRAFTKLUB kommen aus dem Osten. Aus Chemnitz, genauer gesagt. Oder wie Felix, Karl, Till, Steffen und Max noch immer sagen: aus Karl-Marx-Stadt. Sie sind Produkte der sich dahin schleppenden Vergangenheitsbewältigung, eher schlecht als recht vom Soli-Zuschlag aufgepäppelt und wegen mangelnder Zukunftsperspektive in die Rockstarkarriere getrieben. Dieses Loser-Image wissen sie Gewinn bringend einzusetzen. Es ist fast wie mit den armen Tieren im Zoo, man möchte ihnen permanent über die traurigen Köpfe streicheln.
Somit sind KRAFTKLUB das Sprachrohr einer ganzen Generation. Denn man muss sich nur mal umgucken. Nicht nur der Osten, nein, das ganze Land ist voll von Verlierern, die Sinnsuche, Mittellosigkeit und hedonistische Entgleisung in Lebensentwürfe übersetzen. Diese Band zeichnet Generationenportraits zwischen historischer Dekontextualisierung und Analfixierung, zwischen Über-Ironisierung und schonungslosem Realismus. Ihnen ist mit „Zu jung“ die Energie sprühendste Hymne an Lethargie und Vergeblichkeit aller Zeiten gelungen, und sie sprechen damit sämtlichen Zuspätgeborenen und Zujunggebliebenen aus den müden Herzen. Alle Drogen wurden bereits genommen, alle Fernseher bereits aus den Hotelfenstern geschmissen. Die heutigen riesigen Flatscreens passen ja nicht mal mehr durch ein handelsübliches Fenster. Hat darüber schon mal jemand nachgedacht? KRAFTKLUB konfrontieren sich tagtäglich mit den Kalamitäten unserer Zeit.
KRAFTKLUB sind Meister der Verschleierung. Sämtliche biografische Eckdaten dieser Band bieten Grundlage für Spekulationen. Sicher scheint zu sein, dass die Bandgründung am 01. Januar 2010 erfolgte, so viel scheint sicher. Doch ungewiss ist, ob die spontane Gründung daran lag, um im Proberaum vor der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin sicher zu sein oder weil da einfach noch der Restalkohol von Silvester in den Köpfen spukte.
Die KRAFTKLUB-Vita ist neben solch schwer zu vertuschenden Eckdaten, wie dem Gewinn des New Music Awards 2010 und der Tour-Unterstützung für Casper, Fettes Brot und die Beatsteaks ein einziges Mysterium. Ein gefundenes Fressen für die Presse!
KRAFTKLUB sehen verdammt gut aus. Sie wirken in ihren Collegejacken ein bisschen wie zwangsvermehrte The Hives, die bei Public Enemy die Codes of Cool studierten. Auf ihren Style angesprochen, kontern sie, lässig die Asche einer Kippe abklopfend, sie wollen einfach nur besser aussehen als ihre Fans. Ohne eine Prise Arroganz ist man bekanntermaßen im Game nicht überlebensfähig.
Trotz der unverschämt treffsicheren Außenwirkung regiert bei KRAFTKLUB niemals Style over Substance. Sie vereinen resignative Amokbereitschaft mit urbanem Dandytum und schlagen damit ideengeschichtlich ein ganz neues Kapitel auf. Ja, sie haben sogar schon Philip Roth gelesen und sind damit das Feuilletonfutter von morgen. Heute sind sie das, wovon die Popkultur dieses Landes immer geträumt hat.
Der Oasis-Effekt. Rapper Felix und Bassist Till sind Brüder. Auch wenn sie bislang nach außen hin einen recht harmonischen Eindruck machen, sind kreative Reibereien, Streit wegen Mädchen und Prügeleien mit Paparazzi bei den beiden bereits vorprogrammiert. Wir sehen schon jetzt die Schlagzeilen der Boulevardpresse vor uns.
KRAFTKLUB sind unermüdliche Arbeitstiere. Kaum eine andere Band hat sich innerhalb des letzten Jahres dermaßen brutal den Arsch abgetourt, um aber bei jedem einzelnen der absolvierten Konzerte die Frische einer gerade erblühten Krokus-Familie zu versprühen. Sie haben es im Jahr 2011 geschafft, mehr Festivals zu spielen als man auf ein Bassdrumfell schreiben kann. Daher im Übrigen auch die Redensart „Das geht auf keine Kuhhaut.“

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