Vorab muss ich mitteilen, dass meine Rezension nicht ganz unparteiisch sein kann.
Ich habe die Biographie bereits vor einem Jahr gelesen, lange bevor diese in den Druck gegangen ist.
Meine persönliche Beziehung zu dem Hauptdarsteller und auch zu der Autorin hindern mich daran, dass Buch objektiv zu beurteilen, jedoch werde ich mich nach bestem Wissen und Gewissen bemühen.
Diese Biographie wird von der Mutter eines Transgenders erzählt. Beide haben über Jahre hinweg alle Höhen und Tiefen, die im Zuge der Umoperation von Frau zu Mann zu ertragen sind, gemeinsam durchgestanden.
Hindernisse, wie Outing im Berufsleben, Probleme mit Spitälern und Behörden, Komplikationen bei den Operationen mussten durchgestanden und überwunden werden.
All dies wird aus Sicht einer Mutter beschrieben, die für Ihre Kinder durch die Hölle gehen würde ... wie jeder, der dieses Buch liest, gleich bei den ersten Kapiteln feststellen wird.
Alles in Allem gibt diese Biographie einen guten Einblick in das Leben eines Transgenders. Weiters soll dieses Buch jenen helfen, die ähnliches durchmachen oder durchgemacht haben.
Ich freue mich für meinen besten Freund, dass er nun alles hinter sich gebracht hat, ... alles gut überstanden hat, und ich freue mich, dass seine Familie, seine Freunde und seine Arbeitskollegen hinter ihm stehen und ihn voll und ganz unterstützen und akzeptieren.
Ich bin stolz auf ihn und seine Mutter, dass sie den Mut aufgebracht haben, mit ihren Erfahrungen (trotz allen Bedenken) an die Öffentlichkeit zu gehen, um andere Betroffene an diesen teilhaben zu lassen.
Das Buch ist für Betroffene, Freunde und Familie von Betroffenen und auch für Unbeteiligte und Wissensdurstige die ihren Horizont erweitern wollen, empfehlenswert.