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Kraa: Das verlorene Tal [Gebundene Ausgabe]

Benoît Sokal
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

21. Februar 2011
Ein abgelegenes Tal in einem eisigen Land, das an Alaska oder Sibirien erinnert. Abgesehen von einigen wilden Tieren und einem Volk von Eingeborenen ist die Gegend unbewohnt. Doch als bekannt wird, dass der Boden voller wertvoller Rohstoffe steckt, fallen zahlreiche Geschäftsleute und Spekulanten dort ein, um Städte, Minen und Talsperren zu bauen. Schon bald kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit jenen, die sich dem "Fortschritt" in den Weg stellen wollen. Doch gibt es einen stummen Zeugen, der das Geschehen aus der Ferne beobachtet: Kraa, ein junger und mächtiger Adler und heimlicher Herrscher über das Tal. Gemeinsam mit Yuma, einem indianischen Waisenjungen, mit dem ihn schamanistische Bande verknüpfen, versucht er, das Naturrefugium zu retten.Ein fantastisches Umweltabenteuer vor realistischem Hintergrund von Altmeister Benoît Sokal.

Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Kraa: Das verlorene Tal + Kraa 02. Der Schatten des Adlers
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 93 Seiten
  • Verlag: Splitter; Auflage: 1., Aufl. (21. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868692096
  • ISBN-13: 978-3868692099
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 32 x 23 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 963.838 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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4.0 von 5 Sternen Toller Abenteuercomic mit blutigem Einschlag 4. April 2011
Von kleinfriedelchen TOP 1000 REZENSENT
"Ich heiße Kraa, und ich bin der neue Herr der Welt!"

Irgendwo zwischen Sibirien und Alaska liegt das Verlorene Tal, ein unwirtlicher, aber beeindruckender Landstrich, in dem der junge Eingeborene Yuma mit seinem Stamm wohnt. Über das Tal herrscht Kraa, ein Riesenadler, dessen legendäre Art von Yumas Stamm seit jeher verehrt wird. Als Kraas Eltern getötet werden, ist der junge Adler auf sich allein gestellt und anfangs fast zum Sterben verurteilt. Doch Yuma, der sich dem Adler seltsam verbunden fühlt, hält ihn mit erlegter Beute bei Kräften, bis Kraa stark genug wird, selbst wilde Wölfe zu erlegen.

Eines Tages kommen zwielichtige Geschäftsleute und Arbeiter in das abgelegene Tal und stören die friedliche Ruhe, denn das Gebiet ist reich an Bodenschätzen. In kurzer Zeit stampfen sie eine neue Stadt aus dem Boden und planen, das Tal zu fluten, um leichter an die Mineralien unter der Erde zu kommen. Doch Yumas Stamm bedroht die Arbeiten und es kommt zu blutigen Auseinandersetzungen, bei denen nicht nur Yumas kleine Schwester stirbt. Yuma und Kraa, der in dem Jungen seinen Seelenbruder erkannt hat, schwören den Männern Rache und beginnen ihre grausame Jagd...

Mit "Kraa - Das verlorene Tal", dem ersten von zwei Bänden habe ich mich in die Welt der Comics gewagt, fernab von japanischen Mangas. "Kraa" stammt aus der Feder von Benoit Sokal (*1954), einem belgischen Comiczeichner und Autor von Computerspielen wie Syberia oder Paradise.
Wer nun glaubt, Comics seien nur was für Kinder und dabei an seine alten "Lustiges Taschenbuch"-Ausgaben denkt, der wird mit "Kraa" eines besseren belehrt. Denn die Geschichte ist alles andere als Kinderkram.
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Von Christina Liebeck (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Benoît Sokals auf zwei Bände angelegte Erzählung beginnt vielversprechend, indem der Autor zunächst aus der Sicht des jungen Adlers berichtet und dessen animalische, emotionslose Gedankengänge in passende Bilder kleidet. Nach einigen Seiten, nämlich wenn die geldgierigen Geschäftsleute im Tal einfallen und auch vor Mord nicht zurückschrecken, flacht die Geschichte aber etwas ab. Alles wirkt ziemlich vorhersehbar - ein bescheidenes Naturvolk lebt im Tal, verbündet sich zum Teil mit den Tieren, die dort wohnen, während die bösen Neusiedler von außen alles zerstören. Der Umweltschutzgedanke und die mystischen Aspekte sind zwar spannend, aber insgesamt leider nicht wirklich originell umgesetzt worden.

Die Zeichnungen von Sokal sind, wie bei allen Comics, letztendlich Geschmackssache, hier konnten sie aber nicht überzeugen. Interessant sind die kolorierten Bleistiftpanels auf jeden Fall, aber leider auch ziemlich statisch und vor allem im späteren Teil der Handlung oft unästhetisch. Die "Bösen" sind allesamt abstoßend hässlich, pockennarbig und mit groben, hinterhältigen Gesichtszügen ausgestattet. Hier erinnert "Das verlorene Tal" an einen alten Western, in dem die Bösen eben plakativ fies und böse sind. Die ursprünglichen Tal-Bewohner hingegen wirken recht austauschbar; am Anfang ist nicht einmal erkennbar, dass Yuma ein Junge ist.
Gerade in actionreichen Szenen offenbart Sokal einige Schwächen im Ausdruck seiner Figuren.
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