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Kräuterküche: Zauberhafte Rezepte von den Siefersheimer Kräuterhexen
 
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Kräuterküche: Zauberhafte Rezepte von den Siefersheimer Kräuterhexen [Gebundene Ausgabe]

Siefersheimer Kräuterhexen , Ralf Frenzel
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 159 Seiten
  • Verlag: Tre Torri; Auflage: 1., Auflage (1. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941641360
  • ISBN-13: 978-3941641365
  • Größe und/oder Gewicht: 26,4 x 21,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 272.772 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Siefersheimer Kräuterhexen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Drei Damen aus dem beschaulichen rheinhessischen Siefersheim haben ihre Liebe zu Kräutern zum Beruf gemacht. Bekannt sind sie als Kräuterhexen, denn Christine Moebus, Karin Mannsdürfer und Martina Schmitt sind ausgebildete und begeisterte Kräuterführerinnen. Jeden ersten Sonntag im Monat führen sie Besucher und Kräuterfans durch die Natur der Rheinhessischen Schweiz und erklären ihnen die Geheimnisse der heimischen Heil- und Nutzpflanzen und geben Hinweise zu deren Verwendung. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass die drei Frauen Kräuter leben und lieben. Gemeinsam mit Tre Torri bringen sie nun ihr erstes Buch in der erfolgreichen Reihe Hausgemacht heraus. Sie nehmen uns mit auf eine Reise durch die Kräuterwelt, stellen verschiedene Sorten vor und erklären leicht verständlich Tipps zur Aufbewahrung, Behandlung und Verarbeitung. Die 20 Kräuter werden mit etwa 100 einfach nachzukochenden Alltagsrezepten und zahlreichen Bildern begleitet. Zusätzlich führt eine Fotoreportage von einer der Kräuterführungen durch das Buch und lädt dazu ein, mehr über die vielseitigen Gewächse zu erfahren, die jedes Gericht zu einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis veredeln. Aber Achtung, lassen Sie sich von den vielen Kräutern nicht verhexen!


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lecker und raffiniert 1. November 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Ein tolles Buch für alle Kräuterfans! Auch gut für Einsteiger, da sich ein Teil der Rezepte auf bekannte Küchenkräuter bezieht wie Basilikum oder Rosmarin. Daneben werden Kräuter wie Knoblauchsrauke oder Brennnessel vorgestellt und Tipps gegeben, wo man diese Kräuter findet und wie man sie in der Küche einsetzt. Habe das Buch geschenkt bekommen und freue mich schon sehr auf das nächste Frühjahr, wenn ich die nicht ganz so alltäglichen Kräuter sammeln kann. Bis dahin begnüge ich mich mit den Rezepten, für die ich die Kräuter zur Zeit finde wie Lammkeule mit Kräuterkruste mit Thymian und und Rosmarin, lecker!
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses reich bebilderte Buch von den "Siefersheimer Kräuterhexen" enthält 20 Kräuterporträts und ingesamt 100 Rezepte, in denen Kräuter eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

Bei den fokussierten Kräutern handelt es sich um: Bärlauch, Basilikum, Beifuß, Brennessel, Dost, Gänsefuß, Giersch, Holunder, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Minze, Rosmarin, Rucola, Salbei, Sauerampfer, Scharfgarbe, Thymian, Vogelmiere, Waldmeister und Zitronenmelisse.

Steckbriefartig erhält man jeweils Infos zu Anbau und Standort, zur Saison, zu den Pflanzenteilen, die man verwenden kann, zum Geschmack und erfährt, zu welchen Speisen man das jeweilige Kräutlein in der Küche verwenden kann. Anschließend werden die einzelnen Kräuter sehr gut charakterisiert und man erhält zudem kurzweilig zu lesende Hexeninfos, Hexentipps und Hexenanekdoten.

Beispiel für eine Hexeninfo: "Die Blätter der Bärlauchpflanze ähneln denen des giftigen Maiglöckchens. Beim Sammeln sollten sie deswegen auf den Knoblauchgeruch achten, der spätestens beim Zerreiben der Blätter zwischen den Fingern entsteht." (S. 7)

Beispiel für einen Hexentipp: "Holunderblütensirup schmeckt sehr gut mit Sekt vermischt als sommerlicher Apèritif" (S.63)

Beispiel für eine Hexenanekdote: "Holunder galt früher als Schutzbaum für Haus, Hof und Familie. Die Menschen dachten, dass die Seelen der verstorbenen im Strauch säßen und jederzeit bereit wären, die Familie zu beraten und zu beschützen. Um dem Holunder Respekt zu zollen, haben Männer beim Vorbeigehen deswegen ihren Hut gezogen und Frauen einen Knicks gemacht."(S. 59)

Zu jedem der genannten Kräuter wird mit delikaten Rezepten aufgewartet, die gut gegliedert und ebenso gut erklärt werden. Auf das Mehl in der "Sonnigen Kräutercremesuppe" verzichte ich allerdings. Die Suppe ist auch so cremig genug, schmeckt jedoch einen Tick eleganter ohne das Mehl. Die Mischung aus Brennessel- und Gierschblätter ist sehr delikat.

Loben möchte ich das Rezept "Wilde Forelle mit Dostblüten à la Karin". Die Siefersheimer Kräuterhexen zeigen wie man "Dostblütenessig", den man zu diesem Gericht benötigt, herstellt. Der Essig mit den Dostblüten sieht in einer Glasflasche ausgesprochen dekorativ aus.

Gänsefuß habe ich bislang immer als Plage im Garten begriffen. In Indien und in Westhimalaya ist die "Melde" (andere Bezeichnung für Gänsefuß) allerdings sehr beliebt und wird dort sogar kultiviert. "Rinderrouladen mit Gouda- Gänsefuß-Füllung" finde ich interessant. Das Gericht schmeckt nach alten Zeiten. Ich kann mir gut vorstellen, dass man eine solche Kreation in Holland während des Barockzeitalters bereits kannte.

Ein Freund von mir liebt Giersch und schwört auf dessen gesundheitlichen Nutzen. Giersch enthält viel Vitamin C, Eisen und Kalium. Wer Giersch sammelt, sollte sich allerdings auskennen, denn er hat diverse giftige Doppelgänger, so etwa den Schierling und den Riesen-Bärenklau. Lässt man den gebratenen Speck weg, sind die "Gierschkartoffeln" ideal für die Frühjahrskur. Die Bratkartoffel, die in Rapsöl geröstet werden, mischt man mit geriebenem Bergkäse und Gierschstreifen und brät sie solange weiter bis der Käse geschmolzen ist.

Holunder, auch Fliederbeere genannt, ist reich an Vitamin C und eignet sich für Süßspeisen. Dass man Holunder in der Roten Grütze verwenden kann, wusste ich bislang nicht. Besonders gefallen hat mir das Rezept "Holunderbeercreme mit Birnensauce", das zusätzliche Aromen durch Rotwein und Créme de Cassis erhält. Dies ist ein passendes Dessert nach Wildgerichten.

Knoblauchsrauke kannte ich bislang nicht. Jetzt weiß ich, wo sie wächst und wie sie schmeckt und werde sie demnächst in dem "Herings-Kartoffelsalat" verwenden, den die Siefersheimer Kräuterhexen ins Buch gezaubert haben. Probieren auch werde ich den "Löwenzahnsalat mit Löwenzahnhonig-Walnussöl-Dressing", nicht nur weil mir das Rezept raffiniert erscheint, sondern auch weil Löwenzahn, wie man erfährt, ein wertvoller Vitaminlieferant ist.

Gelungen ist die Kreation" Sekt mit Minze, Limette und Holunder", mit der man im Sommer gerne Freunde empfängt.

Sehr angetan bin ich von den Salbeigerichten. Wie man erfährt gibt es übrigens 1000 verschiedene Salbeiarten. Die Salbei-Möhren eignen sich sehr gut als vegetarische Vorspeise. Die "Schweinelende mit zweierlei Salbei" kommt in ihrer Weißweinsauce fast mediterran daher, insbesondere wenn man der Sauce noch etwas Knoblauch gönnt.

Gefreut habe ich mich, dass die Hexen den Sauerampfer nicht vergessen haben. Ich liebe Sauerampfer seit ich die erste "Grüne Sauce" probiert habe. Lecker schmeckt der "Sauerampferdip zu neuen Kartoffeln", der sich gut zur Frühjahrskur eignet.

Noch habe ich nicht die geringste Vorstellung davon, wie Scharfgarbe schmeckt. Ab März kann man sie auf Wiesen und an Wegrändern ernten. Da sie einen leicht bitteren Abgang haben soll, sollte man sie beim Würzen sparsam einsetzen.

Erwähnen möchte ich noch die Vogelmiere, die als Wildkraut auch im Garten wächst und aus der man beispielsweise ein leckeres "Hexenpesto" herstellen kann. Dieses besteht aus 300 g Vogelmiere, 2 Knoblauchzehen, 300 ml Sonnenblumenöl, 100 g Sonnenblumenkerne, sowie Salz und Pfeffer. Wie man daraus ein Pesto macht, erfahren Sie auf Seite 139 des vorliegenden Buches.

Vergessen sollte man nicht, zum Schluss einen Blick auf den Erntekalender zu werfen, bevor man sich überlegt, ob man mittels eines Besens analog der Siefersheimer Hexen über kräuterige Wiesen fliegt. Was kann schon passieren?

Ein informatives, gelungens Buch mit soliden Rezepten, die man problemlos nachkochen kann, auch wenn man keine Kräuterhexe, sondern nur eine Gewitterhexe ist.:-))
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lecker! 29. November 2011
Von Bella
Format:Gebundene Ausgabe
Auch ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen! Ich hatte vor kurzem das Glück, die Autorinnen in einer Buchhandlung kennenzulernen und ich war wirklich begeistert. Sie haben mir ihr Buch wirklich schmackhaft gemacht und bis jetzt bin ich auch noch nicht enttäuscht worden! Passend dazu habe ich mir im April vorgenommen, das Angebot der Kräuterhexen wahrzunehmen und bei einer ihrer Kräuterwanderungen mitzumachen. Ich bin gespannt!
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