Die hilfreichsten Kundenrezensionen
87 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Frage der Musikrichtung, 1. Juni 2004
Ich wollte hier mal eine etwas neutralere Rezension abgeben, da viele der Rezensenten anscheinend sich nicht die Mühe machten verschiedenste Musikarten mit Koss' "The Plug" zu hören. Auf die Passform etc. will ich hier nicht genauer eingehen, da es meiner Meinung bei einem Kopfhörer in erster Linie auf den Klang ankommt. Generell finde aber nicht, dass der Plug unangenehm im Ohr sitzt. Eher im Gegenteil. Im Vergleich zu den herkömmlichen Stöpsel sitzt er aufgrund seine innovativen Bauweise weitaus sicherer und bequemer im Ohr. Und auch nach längerem Tragen stellen sich bei mir die von viele Stöpseln bekannten Schmerzen nicht ein. Aber nun zum Klang: ich habe den Klang ausschließlich mit einem Sharp Minidisc-Player getestet, der aufgrund seiner für portable Geräte hervorragenden Klangqualität ein angemessenes Gerät für einen solchen Test sein sollte. Hip Hop, Techno, Rock, Metal: Hier zeigt "The Plug" was er wirklich drauf hat und wo seine Stärken liegen. Der Druck, den er auf den Ohren produziert ist einzigartig und haut eine glatt um...so sehr sogar, dass bei voll ausgedrehetem Bass das Gefühl entsteht in einem Auto mit riesigem Subwoofer zu sitzen. Hip Hop-und Technobeats bringen das Trommelfell zum beben, Metal-und Rockriffs hauen einem in Kombination mit einem unvorstellbar starkem Drummsound regelrecht um. Einen solchen Druck erzeugte bisher keiner meiner Ohrsöpsel ( etwa gleich teurer Aiwa und Beyedynamic ). Instrumentalmusik: Hier zeigt sich nun, was der "Plug" nun wirklich nicht mag. Eine natürlich klingende Wiedergabe von Klavier, Gitarre, Geige,.... Alles klingt piepsig und unecht... ein bisschen wie aus dem Handy..naja aber so übel nun auch wieder nicht. Aber Freude macht einem der "Plug" bei solcher Musik kaum und er wird hier von meinen anderen Stöpseln klar überboten, erst recht von meinem Sony MDR-65 Leichtkopfhörer. Nimmt man den Bass mal komplett raus , wird einem dieser Mangel noch deutlicher. Dann bleiben selbst Glücksmomente aus, in denen mal die Perkussion oder der Bass einsetzt und die Musik nervt einfach nur aufgrund der unnatürlichen Höhen und Mitten. Fazit: Da ein Stöpselhörer meist nur eingesetzt wird wenn man unterwegs ist, joggen geht, etc. ist der Plug keine schlechte Wahl. Hier regiert die Musik mit viel Bass und Rhythmus...auf jeden Fall bei vielen. Und da macht der "Plug" so richtig Freude. Sitz man allerdings in Ruhe da und lauscht der Musik aufmerksam, vor allem, wenn sie "handgemacht" ist, sollte man sich lieber einen anderen Hörer aufs Ohr klemmen. Für diese Gelegenheiten ist meiner Meinung ein In-Ohr Hörer aber nicht gedacht und von daher gebe ich unter Berücksichtigung der häufigsten Anwendung eines solchen Hörers 4 Sterne.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Klang gut, Passform gut, Haltbarkeit ?, 12. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Koss The Plug Ohrhörer (Elektronik)
Ich habe die Plugs jetzt seit rund einem Jahr und bin im Grunde sehr zufrieden.
Klanglich haben sie meine hohen Erwartungen voll erfüllt, seit ich weiß, wie man sie richtig einsetzt. Druckvoller Bass und ausreichend transparente Mitten und Höhen.
Wichtig ist allerdings, dass die Schaumkegel sauber mittig im Ohr sitzen (nicht schräg). Die Tiefe ist gar nicht so entscheidend. Zu Anfang habe ich wie wild die Schaumstoffkegel zusammengedrückt und sie mit zwei Händen ins Ohr eingeführt (Eine Hand zieht am Ohrläppchen etc.). Alles Unfug, es reicht ein kurzes Rollen des Schaumstoffs zwischen den Fingern und sofortiges Einsetzen ohne Hektik. Kurz am Platz halten, bis der Schaumstoff sich wieder gedehnt hat (2-3 Sek.) und gut.
Die Dinger sollten auch wirklich in jedes Ohr passen, weil der Kunststoff so weich ist, dass er sich extrem knautschen lässt. Bei mir waren zudem keine unterschiedlich großen Schaumstoffstücke dabei, sondern 2 Paar gleich große.
Regelmäßiges Ohrenwaschen ist zu empfehlen, weil die Dinger sonst spakig werden. Durch die glatte Außenhaut kann man sie aber auch gut abwaschen (Kopfhörer natürlich nicht naß machen!)
Die Optik mit den dicken Knubbeln im Ohr ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber ich sehe mich ja nicht selbst, also wurscht.
Das einzige, was mich etwas stört, sind die superdünnen Käbelchen. Bisher ist aber noch nichts kaputt gegangen. Ich gehe mit den Dingern aber auch vorsichtig um.
Was mir sehr gut gefällt ist die Sporttauglichkeit durch den guten Sitz im Ohr. Unter dem Motorradhelm geht es auch, aber beim Aufsetzen des Integralhelms zupft man sich gelegentlich die Stöpsel wieder raus. Da ist dann Fummeln angesagt.
Die akustische Abschirmung ist übrigens nicht vollständig, sodass man von seiner Umwelt noch genug mit bekommt. Bei ausgeschaltetem MP3-Player sind normale Unterhaltungen möglich, ohne dass die Hörer gezogen werden müssen.
Aus meiner Sicht gibts nur für die spillerigen Kabel einen Punktabzug.
Inzwischen gibt es die Teile schon neu für sagenhafte 12,70 (ich hab noch 25,- dafür gelöhnt). Also zugreifen, Leute!
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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Viel zu starker Bass, 20. August 2003
Für Kopfhörer des Formates "Knopf im Ohr" ist die Klangqualität in der Tat fantastisch. Ich habe die Geräte erst seit ein paar Stunden, aber auch der Tragekomfort ist nicht zu beantstanden. Insbesondere ist die Konsistenz des Materials im Ohr vergleichbar mit den gelben Schaumstoff-Lärmdämmern, die auf Konzerten oder beim Militär verwendet werden, so daß Außengeräusche den Sound so gut wie gar nicht stören. Einziges Problem: die Zielgruppe sind offenbar die Umpf-Umpf-Techno und -Hiphop Generation, die intensiven Bässe prügeln die Höhen und Gesang geradezu aus dem Spektrum. Vermutlich wird der Bass direkt an den Schädelknochen abgegeben, während der Rest des Spektrums erst gehört werden muß. Die Kopfhörer sind daher meiner Ansicht nach besonders für Quake und Counterstrike Spieler geeignet, und dank der Lärmdämmung sind diese Geräte für laute LAN Parties oder den Einsatz in der U-Bahn geradezu prädestiniert. Klassik- und Popliebhaber brauchen aber einen Equalizer, um die Bässe runterzuregeln. Für den Preis ist das auf jedenfall ein toller Deal, und wenn man bei seinem Musikausgabegerät einen Equalizer hat, klingt auch Musik prima.
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