Pressestimmen
„Das Schöne an Cufajs Schreiben ist ein neuer, albanischer Ton […] Der Dreißigjährige raunt und mythisiert nicht, er spinnt keine Fabeln für die Flucht aus der Wirklichkeit, er sucht die Wirklichkeit. Am Horizont seiner Geschichten taucht kein Großalbanien auf, sondern die Sehnsucht nach Versöhnung." Caroline Fletscher, Der Tagesspiegel, 26.03.00 "Essays, die zu einem beeindruckenden Buch wurden über die 'Rückkehr in ein verwüstetes Land.'" Peter Münch, Süddeutsche Zeitung, 03.04.2000
Kurzbeschreibung
Erhellend und beklemmend zugleich schildert der knapp dreißigjährige Beqë Cufaj in seinem Buch Kosova als ein zwischen Trauer und Hoffnung hin- und hergerissenes Land, das auf den Trümmern von gestern in eine höchst ungewisse Zukunft blickt. Die Kenntnis der Verhältnisse macht diese Essays exakt in der Beobachtung und souverän in Urteil und Stil.
Über den Autor
Beqe Cufai, geboren im Dezember 1970 in Decan/Kosovo, studierte Sprach- und Literaturwissenschaft in Prishtina. Er lebt heute als Schriftsteller und Mitarbeiter internationaler Zeitungen, u.a. "Frankfurter Allgemeine"; "Süddeutsche"; "Die Zeit"; "Courrier International", in der Nähe von Stuttgart.