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Der große Kosmos Himmelsatlas. Alle Sternbilder der Welt auf praktischen Folienkarten
 
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Der große Kosmos Himmelsatlas. Alle Sternbilder der Welt auf praktischen Folienkarten [Gebundene Ausgabe]

Axel Mellinger , Susanne Hoffmann
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos) (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3440091554
  • ISBN-13: 978-3440091555
  • Größe und/oder Gewicht: 33,4 x 26 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 349.962 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Wissenschaft-Online

Ein schönes großes Buch, dieser Himmelsatlas, 34 cm auf 26 cm mit einer schönen Aufnahme des Trifid-Nebels als Buchcover. Das sieht doch nach mehr aus... Die Spiralbindung macht es leicht, die großen Hochglanzseiten umzublättern. Zunächst gibt es eine Einführung in das bewegte Firmament, die teilweise etwas "blumige" Sprache zeigt sofort, hier hat jemand mit Begeisterung geschrieben. Jetzt folgt das Herz des Buches: 30 Himmelskarten, die aus den insgesamt 51 Himmelsaufnahmen der Autoren hervorgegangen sind. Pro Doppelseite befinden sich auf der rechten Seite die Fotografie des Himmelsausschnitts und links der dazugehörige Text. Dazwischen befindet sich eine Folie mit den Sternbildnamen, Sternbildlinien und anderen interessanten Objekten. Blättert man die Folie vor die Himmelsaufnahme, hat man den Effekt einer Sternkarte, blättert man sie weg, kann man die Himmelsaufnahme pur genießen, wobei das so eine Sache ist: vor lauter Sternenpünktchen - viele davon leider mit einem unschönen breiten roten Farbsaum versehen - verliert sich das Auge sofort in der Menge der Sterne. Fast wie ein zweites darüber gelegtes Foto treten da die Nebel, Sternhaufen und Galaxien hervor.

Die Textseite besteht aus einer Übersichtskarte, auf der der fotografierte Himmelsausschnitt farblich besonders hervorgehoben wird, und dem eigentlichen Begleittext, der ausführlich über die Sagen und Geschichten zu den auf diesem Himmelsausschnitt sichtbaren Sternbildern Auskunft gibt. Der linke Bildrand ist reserviert für genauere Erläuterungen und ein detaillierte Fotos besonders schöner Himmelsobjekte dieser Region.

Das Buch endet mit einer Beschreibung, wie die Fotos entstanden sind, was das besondere an diesem Atlas ist, einer Auflistung der abgebildeten Sternbilder und Himmelsobjekte und einem Glossar. Ebenso wichtig sind die Literatur- und Internettipps sowie der Bildnachweis, denn nicht alle Fotos aus diesem Atlas wurden von den Autoren selbst gemacht - viele hochwertige Fotos (unter anderem auch das oben genannte Foto auf dem Buchdeckel) stammen nicht von den Autoren!

Was ist nun das besondere an diesem Atlas, der den leuchtenden Aufkleber "Weltneuheit" trägt (mit Ausrufezeichen)? Bei Weitwinkelaufnahmen werden bei der Abbildung eines Ausschnitts der Himmels"kugel" auf eine Film"ebene" gleiche Winkelabstände von Sternen nicht ebenfalls gleich abgebildet. Je näher man an die Randbereiche des Bildes kommt, desto größer ist der Unterschied zwischen dem, was das Auge am Himmel sieht, und dem, was auf der Filmebene abgebildet wird. Das besondere an den vorliegenden Aufnahmen ist nun, dass Axel Mellinger die Fotos eingescannt und mittels Computer entzerrt hat, sodass es nun möglich ist, zwei Aufnahmen, die am Rand dieselben Sterne zeigen, so übereinander zu legen, dass es einen nahtlosen Übergang gibt... ob dies nun eine "Weltneuheit" ist, wie es in dem Verlagsprospekt heißt, sei dahin gestellt. Jeder (Hobby-)Astronom, der sich ein wenig mit Bahnbestimmung auskennt und seine Daten aus Fotomaterial entnimmt, hat auch seinen Taschenrechner oder Computer schnell auf diese größeren Förmelchen getrimmt! Das ganze dann auf ein Bild zu übertragen ist sicher eine tolle Idee und programmiertechnisch um einiges aufwendiger, aber da übertreibt der Verlag mit seiner Werbung. Überhaupt sind dem Lektorat einige "Kleinigkeiten" entgangen: der Buchauschnitt, der auf der Buchrückseite potentielle Leser zum Kauf animieren soll, entspricht nicht (!) dem tatsächlichen Layout des Buches. Es ist nichts dramatisches aber doch peinlich. Außerdem ist dem Graphiker bei dem ansonsten sehr ansprechend gestalteten Hintergrundgraphiken das Lineal ausgerutscht - radial wegführende Linien sind nicht radial, sondern extrem schief - wieder nur eine Kleinigkeit, aber störend und unnötig.

Auf den Folien, die die Details des Himmelsauschnittes anzeigen, hätten meiner Meinung nach nicht nur die Sternbildstriche gehört, sondern auch eine richtige Sternbildzeichnung (z.B. auf einer weiteren Folie). Im Text wird sehr oft ausführlich auf die Gestalten der Sternbilder eingegangen, die sich leider mit den paar Strichen jedlicher Vorstellungskraft entziehen. Wie soll man sich z.B. aus den vier Strichen des Sternbildes Widder einen solchen vorstellen? Im Text ist auf einmal vom "Bauch" des Widders die Rede, wo doch eigentlich der Schwanz ist! Und wenn der Schwerpunkt nicht auf der Beschreibung von Sternbildern liegt, dann impliziert der Name Himmels"atlas" zumindest ein Gradnetz, wie es bei den gezeichneten Himmelsatlanten der Fall ist - im Gegensatz zu einem reinen Bildband.

Was ist nun dran an dem Buch: Die Autoren hatten eine gute Idee und haben schöne Fotos mit begeisternden Texten zusammengestellt. Die meisten der qualitativ "hochwertigeren" Fotos stammen allerdings nicht von den Autoren sondern sind "Profi"-Aufnahmen (Ausnahme ist z.B. die 360°-Panoramaansicht der Milchstraße). Texte, Graphiken und Fotos sind bis auf Details gut aufeinander abgestimmt. Als Geschenk für einen Hobbyastronomen ist das Buch daher durchaus geeignet, und es lässt sich auch als Nachschlagewerk immer wieder verwenden.

Rezensent: Natalie Fischer

Kurzbeschreibung

So haben Sie den Sternenhimmel noch nie gesehen! Dieser Atlas enthält den gesamten Fixsternhimmel auf 30 fotografischen Sternkarten.

Systematisch geordnet und nützlich wie ein gezeichneter Sternatlas, ästhetisch beeindruckend und mit den Sternbildfolien unschlagbar praktisch -- Der große Kosmos Himmelsatlas bringt Beobachtungsspaß und optischen Genuss in klaren wie bewölkten Nächten.

Entdecken Sie die Sternbilder am Nord- und Südhimmel, wie man sie in einer sternklaren Nacht bewundern kann. Jede fotografische Sternkarte besitzt eine transparente Folienseite, auf der Sternbildlinien, Sternnamen und die schönsten Himmelsobjekte markiert sind.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein schöner Sternatlas mit reichlich Platz auf seinen 24 x 36 cm für Erläuterungen, Hinweise und viele gelungene Photos. Das Buch beginnt mit einer Einführung in den Ursprung und die Nomenklatur der Sterne und Sternbilder sowie einigen allgemeinen Hinweisen zur Orientierung am Himmel. Auch wird hierbei ein kurzer Abriß der verwendeten Koordinaten und deren Motivation aufgrund der Himmelsmechanik gegeben, so daß dem Anfänger die Benutzung von Sternkarten ohne Schwierigkeiten ermöglicht wird.

Der Hauptteil des Buches besteht dann aus 42 Doppelseiten. Die rechte Seite präsentiert hierbei immer ein Photo der entsprechenden Himmelsregion. Diese Photos zeigen nicht nur, wie üblich, die Sterne sondern auch die Deep Sky - Objekte in der Region. Besonders beeindruckend wird dies bei Gegenden, die die Milchstraße beinhalten, da dort deren Struktur und die Verteilung von Dunkelwolken sehr schön hervortritt. Über dieses Photo läßt sich eine Transparentfolie klappen, die die Hauptsterne benennt und diese durch Linien zu den Sternbildern verbindet. Auch sehenswerte Deep Sky - Objekte werden hierbei hervorgehoben. Wer Schwierigkeiten beim Erkennen der Sternbilder in den eingezeichneten Linien hat, braucht bloß an den Anfang des Buches zu blättern, wo man eine Reproduktion der beiden Himmelssphären findet, wie sie Johann Elert Bode in seinem Sternatlas im 18. Jahrhundert illustriert. Auf der linken Seite findet man zum einen die entsprechende Halbsphäre als Karte wobei die betrachtete Region farblich hervorgehoben ist. Darunter findet man einen Text, der auf die Historie der jeweiligen Sternbilder sowie natürlich auch auf Besonderheiten der Region bzw. einiger der dortigen Sterne eingeht. Einzelne, besonders sehenswerte Objekte sind nocheinmal mit kleinem Photo und erläuterndem Text besonders herausgehoben. Teilweise findet man in diesen Teil eingeschoben doppelseitige Abbildungen bekannter Objekte wie der Andromeda-Galaxie (M31) oder des Kalifornia-Nebels (NGC 1499).

Im Schlußteil des Buches findet man dann eine Beschreibung wie dieses Buch entstanden ist. Dies fängt an bei den Aufnahmen, wie sie mit dem Teleskop und einer Kleinbildkamera gewonnen wurden und endet bei der Beschreibung wie die anschließend digitalisierten Bilder am Computer nachbearbeitet und in die hier präsentierte Form gebracht wurden. Der Text hier mag es einfacher darstellen als es tatsächlich ist, aber er motiviert zum Nachmachen. Es folgt eine Auflistung aller Sternbilder mit Übersetzung der lateinischen Namen (sowie deren Genitivformen und Abkürzungen) in die gebräuchlichen und hier im Buch verwandten deutschen Namen sowie eine Zusammenstellung der besonders hervorgehobenen Objekte und ein Glossar.

Zusammengefaßt, ein sehr schönes Buch, hervorragend geeignet mit dem Teleskop hinausgeschleppt zu werden, um dann die Objekte der Begierde aufzusuchen, oder aber auch einfach nur 'mal ohne Teleskop sich unter den klaren Himmel zu stellen und die Sternbilder suchen, welches einem dank der Photos und der draufklappbaren Sternbildlinien noch nie einfacher gemacht wurde.
Empfehlenswert sowohl für den Anfänger als auch den begeisterten und fortgeschrittenen Amateur.

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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Der große Kosmos Himmelsatlas" von Axel Mellinger und Susanne M. Hoffmann ist der erste fotografische Himmelsatlas der Welt. Faszinierende Farbfotos vom Sternenhimmel, die Axel Mellinger mit filmbasierter Astrofotografie aufgenommen und anschließend digital entzerrt hat, ergeben einen atemberaubenden Blick auf den gesamten Himmel. Die Astronomin Susanne M. Hoffmann hat die zahlreichen Texte zu diesem umfangreichen Atlas geschrieben. In der Einführung geht es um Sterne und Sternbilder an sich, Historische Sternkarten und das bewegte Firmament. Im Verlauf des Buches folgen die Sternbilder des Nordsternhimmels, der Äquatorregion und des Südsternhimmels. Der Anhang erklärt das Phänomen der Himmelsfotografie und wie die Bilder vom Sternenhimmel in den Computer gelangen. Axel Mellinger zeigt in "Der große Kosmos Himmelsatlas" auch den Entstehungsprozess der Bilder, die in verschiedenen Teilen der Welt aufgenommen wurden.

Die Texte sind verständlich geschrieben und leicht nachzuvollziehen. Die Sternbilder der Himmelsregionen werden vorgestellt, dazu gibt es kurze Erläuterungen zu einzelnen Sternen, Galaxien, Sternhaufen und Gasnebeln. In den sich meist über ganz Seiten erstreckenden Fotos sind die Sternbilder gekennzeichnet und hervorgehoben. Bunte Grafiken von Sternkarten und zur Bestrahlung der Erde machen diesen Atlas übersichtlich und tragen zum leichteren Verständnis der Vorgänge im Himmel bei. Ein Schmuckstück sind die historischen Sternkarten, die mit aufwändigen Zeichnungen ausgestattet sind.

Alle Sternbilder und Himmelsobjekte sind noch einmal alphabetisch im Anhang aufgeführt, damit sie für den Leser schnell im Atlas wieder zu finden sind. Ein Glossar befasst sich mit Fachbegriffen von Aphel bis Zodiak, zusätzlich enthält "Der große Kosmos Himmelsatlas" Literaturtipps und Internetadressen zum Thema Astronomie.

"Der große Kosmos Himmelsatlas" ist ein faszinierendes Sachbuch, das einen Blick in die Sphären des Weltraums gewährt und für Einsteiger in das Thema genauso geeignet ist wie für alte Hasen, die sich die schönen und einzigartigen Bilder nicht entgehen lassen wollen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser Himmelsatlas hat mich sehr enttäuscht. Die fotografischen Sternkarten enthalten viel mehr als die mit bloßem Auge sichtbaren Sterne. Man sieht also auf den Karten einen Himmel, den man in Wirklichkeit nie sehen kann. Nachteil: Selbst geübte Beobachter haben größte Schwierigkeiten, Sternbilder zu finden und sich zu orientieren.
Bis zu welcher Grenzgröße Sterne aufgenommen wurden, wird leider nicht verraten (9 Größe vielleicht). Auf dem blauschwarzen Hintergrund sehen die Sterne und das Licht der Milchstraße zwar ganz nett aus, alles ist aber so unscharf und der Maßstab viel zu klein, so dass man die Karten zur Orientierung bei Fernglas- oder Teleskopbeobachtungen nicht einsetzen kann. Zusatzinformationen zu Sternennamen, Nebel-Nummern, Helligkeiten, Doppelsterne: sehr sehr überschaubar bis kümmerlich.
Fazit: ein hübsches chaotisches Gewimmel von Sternen und knallroter Milchstraße mit spärlichsten Zusatzinformationen. Ärgerlich!
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