Das unterhaltsamste der vier Aufgabengebiete ist sicherlich "Erkläre mir...". Dabei soll den z.T. sehr abstrakten Strichzeichnungen auf den Karten ein möglichst kreativer Sinn gegeben werden.
Bei den "Erinnere dich..."-Karten wird man aufgefordert, an bestimmte Erlebnisse seiner Kindheit zu denken, die die Mitspieler durch Ja/Nein-Fragen erraten sollen. Manchmal ist es etwas schwer, dass einem zu diesen Fragen eine konkrete Antwort einfällt. Aber dafür darf man ja Karten, mit denen man nicht so viel anfangen kann, regelmäßig gegen neue des selben Aufgabengebiets austauschen.
Bei den "Entscheide dich"-Karten soll man Sätze aus dem Buch vervollständigen - kleiner Tipp: Hier hat man bestimmt einen Vorteil, wenn man den Text von "Der kleine Prinz" kennt.
"Der kleine Prinz" ist endlich einmal ein Spiel, das Menschen persönliche, herzliche Fragen stellt, ohne dass diese sie je blamieren würden. Pädagogisch wertvoll - bestimmt. Sogar in der Spielregel ist der Wunsch formuliert, das eigentliche Ziel sei, dass die Leute sich näher kommen. Wenn Ihre liebsten Spielkupanen, so wie meine, ein bisschen zum Gezänk neigen, hat "Der kleine Prinz" sicher das Potenzial, wie sozialer Balsam zu wirken.