Es werden 8 Karten auf das große Spielbrett unter die jeweiligen Tiere gelegt. Nun muß jeder Spieler versuchen, die Traumvögel so um seinen Uluru zu platzieren, das möglichst alle Wünsche erfüllt werden.
Beispiel: der rote Traumvogel möchte gegenüber vom blauen sitzen. Einer möchte einen Einzelplatz, ein anderer an der langen Seite sitzen oder gegenüber von einem Traumvogel mit einer bestimmten Farbe. Für jeden falsch oder gar nicht platzierten Vogel gibt es Minuspunkte. Man sollte also nicht allzu sehr darauf aus sein, die gelben Glassteine zu sammeln, schließlich verliert derjenige, der die meisten Minuspunkte hat.
Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen und auch die Möglichkeit, die Schwierigkeit für ältere und jüngere Spieler unterschiedlich zu gestalten.
Meine Meinung:
Die Verpackung:
Der Karton hat mich förmlich angesprungen, da ich ja Australien-süchtig bin. Also war dieses Spiel ein MUSS!!! Die Aufteilung des Kartons ist (ACHTUNG!!! FETTES LOB!!!) schlicht genial. Alles an seinem Platz, keine unnötige Sortierarbeit. PERFEKT!!!
Spielmaterial:
Die Spielbretter (also das große und die fünf kleinen) sind sehr stabil und mit wunderschönen australischen Motiven versehen.
Die Spielfiguren (lauter kleine Traumvögel in acht verschiedenen Farben) sind schön gemacht und passen zum Spiel. Dazu dann noch die Minuspunkte (gelbe Glassteine, die zum Sammeln einladen) und eine stabile Sanduhr. Und natürlich noch die Karten, auf denen die Wünsche der Traumvögel gezeigt werden. Allerdings muß man nach einigen Spielrunden sagen, daß von den Minuspunkten definitiv zu wenig dabei sind. Spätestens wenn man zu fünft spielt, gehen die Steine aus, bevor man die sechste Runde gespielt hat.
Spielanleitung:
Die Spielanleitung ist verständlich formuliert und man kann ziemlich schnell losspielen. Die zahlreichen Abbildungen und Beispiele sind äußerst hilfreich.
Fazit:
Superspiel! Wie schon öfter bei Kosmos. Auch wenn es am Anfang noch etwas knifflig ist, kommt man ziemlich schnell dahinter, wie es funktioniert. In der ersten Runde lagen wir bei knapp 20 Minuspunkten, in der zweiten Runde waren es dann nur noch 8. Also, das klappt schon gut.
Copyright der Rezension 2011 by Ute Spangenmacher