Dieses Spiel fordert Geschick und etwas Vorstellungskraft sowie ruhige Hände. Eine Vielzahl an Bauteilen liegt auf dem Spieltisch aus. Die Mitspielenden erhalten eine bestimmte Anzahl Baukarten mit verschiedenen Aufgaben, mischen diese und legen sie verdeckt vor sich.
Diese Karten geben vor, was man innerhalb der von einem elektronischen Zeitmesser vorgegebenen 15 Sekunden konstruieren soll. Es gibt Karten mit Bausteinen, Figuren oder so genannten Ebenen. Um Aufgaben erfüllen zu können, muss auch mal eine Konstruktion wieder eingerissen werden und die Bauelemente in ganz neuer Weise aufeinander gefügt werden.
Da braucht es mal eine Brücke auf einem grünen und roten Bauteil, ein anderes Mal soll ein Kreuz aus drei Bauteilen aber mit einem roten Querbalken entstehen oder ein Bauwerk muss aus genau fünf Ebenen (Stockwerken) bestehen. Der Witz und gleichzeitig das Schwierige an der Sache ist, dass alle Spieler zwar einzeln und nacheinander aber doch am gleichen Bauwerk herum werkeln. Da heißt es fix umdenken, wenn man Gebautes der anderen mit nutzen möchte.
Tohuwabohu" von Mathias Prinz, Inka und Markus Brand ist zwar manchmal ein richtiges Durcheinander, aber eine wirklich schöne und kreative Spielidee, die sofort und ohne großen Aufwand gespielt werden kann. Die Spielregel ist leicht zu verstehen, der Spielspaß kommt schnell. © 5/2011, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Spiel- und Kulturpädagoge, Fürth/Bay.