Da das hier die erste Rezension dieses Spieles ist, versuche ich den Spielverlauf zu erklären.
Wie man auf dem kleinen Bild sieht sind mehrere kleine Inseln auf der Karte, die sind mit drei, vier, fünf oder sechs Verbindungen miteinander verbunden. Außerdem haben die Spieler kleine Stäbchen, die sie auf die Verbindungen legen können und Steine, die sie auf die Inseln legen können.
Sobald man mehr als die Hälfte der Verbindungen einer Insel besitzt, gehört einem die Insel, man legt also seinen Stein auf diese Insel und die restlichen Verbindungen des Gegners an die Insel gehen an den Gegner zurück.
Außerdem besitzen die Spieler Karten mit den Inselnamen. Man kann damit eine Verbindung legen, wenn man eine Karte einer der beiden Inseln von dieser Verbindung aufdeckt. Man kann dies und auch alle anderen Aktionen so oft ausführen wie man will in seinem Zug. Gegnerische Verbindungen kann man auftrennen, indem man zwei Karten einsetzt - entweder zwei von Insel A, zwei von Insel B oder eine von Insel A und eine von Insel B. Und da man so viele Aktionen auf einmal machen kann, wie man will, könnte man noch eine dritte passende Karte draufsetzen und die Verbindung sofort sein eigen machen.
Es gibt drei Wertungen, bei den ersten beiden zählt die Übermacht an Inseln (bei der ersten kriegt man dadurch einen Punkt, bei der zweiten zwei) und bei der dritten Wertung erringt der Mächtigere den Inselunterschied als Punktezahl (habe ich also 5 und mein Gegner 8 Inseln, würde mein Gegner 3 Punkte bekommen).
Auch wenn jetzt nicht jede Einzelheit beschrieben ist, hoffe ich, dass man sich ein gutes Bild vom Spiel machen kann.
Warum habe ich also nur drei Punkte vergeben?
Erstens muss ich sagen, dass es einfach nicht meinen Geschmack trifft - auch wenn es ein solides Spiel ist. Ich persönlich (auch wenn ich manchmal gewonnen habe) ärgere mich einfach zu sehr, wenn ich in diesem Spiel hinten bin (normal bin ich kein schlechter Verlierer:D). Es braucht sehr viel Geschick, um wieder die Nase vorne zu haben (da man zwei Karten einsetzen muss, um gegnerische Verbindungen zu zerstören - der der vorne ist, braucht aber nur eine Karte, um seinen Vorsprung weiter auszubauen, was ein entschiedener Vorteil ist, man darf nur eine Karte pro Runde heben). Es ist jedoch nicht unmöglich aufzuholen - ich muss einfach sagen, dass ich bei so einem "kleinen Spiel" keine Lust habe, ewig Strategien auszudenken. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich aus dem gleichen Grund weder Schach oder sonstige zu strategiebasierte Spiele mag.
Also auch wenn ich es vielleicht nicht so mag, kann es sein, dass ich diesen strategischen Kniff einfach nicht attraktiv finde, während Andere es sehr mögen könnten. Ich werde es nicht noch einmal spielen, aber ich würde mich freuen, wenn durch diese Rezension jemand ein für sich passendes Spiel finden würde.