Spielebeschreibung in eigenen Worten:
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Der Karton ist recht wuchtig, nämlich: 30 x 29,8 x 7,4 cm (L x B x H)
Die Größe ist hier aber wichtig, da der Karton ohne Deckel nämlich gleichzeitig
die Basis des Spiels bildet. Im Spiel enthalten ist folgendes:
- 16 kleine Meeres-Chips mit Bullaugen (Kugelfisch, Seepferdchen, Seestern Wasserschildkröte, Qualle, Fisch, Seeschnecke, Krebs, 4 x Wellen + 4 x Krake Kuno)
- 24 Tier-Chips (3 x Qualle, 3 x Kugelfisch, 3 x Seepferdchen, 3 x Seestern, 3 x Fisch,
3 x Krebs, 3 x Wasserschildkröte und 3 x Seeschnecke)
Die kommen dann alle in den Riff Chip-Halter
- 12 Proviant-Kärtchen
- 1 Pendel
- 2 knautschige Weichgummi Krakenfiguren: Papa Krake (groß + gelb), Krake Kuno (klein + rot)
-1 Schiff
- 4 Meeresfelder mit je 1 Tier- und 1 Schiff-Zone, 1 Scheibe
Hat man alle Teile aus dem vorgestanzten Pappkarton herausgenommen und lt. Bedienungsanleitung den Pendel und das Schiff aufgebaut, kann´s los gehen.
Die 5 Spielplan-Teile (Meeresfelder + Scheibe) werden auf dafür vorgesehene Ausbuchtungen im Karton gesetzt. So hat später das senkrecht stehende Pendel einen stabilen Stand. Alle Meeres-Chips werden auf den Feldern verteilt, so dass je 4 Chips in den 4 Meeresfeldern liegen, wobei in jedem Meeresfeld mind. 1 x Welle + 1 X Krake Kuno liegen muss. Das Schiff und Kuno werden lt. Anleitung aufgestellt. Dann geht es reihum (ohne Würfel) darf jeder entscheiden, ob er ein oder zwei Meeresfelder weiter ziehen möchte. Gezogen wird mit dem Schiff, immer mit ein- und demselben, also 2, 3 oder 4 Spieler = 1 Schiff.
Auf dem Feld, auf das der Spieler, der gerade das Schiff bedient zu stehen kommt, deckt er peu a peu die Meeres-Chips um und vergleicht die Tiere die er darauf sieht mit den Tier-Chips, die im Riff oben sichtbar liegen. Sind diese identisch, darf er sich den Tier-Chip aus dem Riff nehmen. Dreht er aber mal kein Tier um, sondern eine Welle, wird er ein Feld weiter gespült. Beim Krake Kuno Chip, wird die Krake am Rand des Spielfeldes versetzt. Befinden sich Krake Kuno und das Schiff auf ein- und demselben Feld gleichzeitig, dann heisst es Kraken-Alarm und der geht so:
Das Pendel, das man zuvor aufrecht in die mittlere Scheibe gesetzt hat, wird vom gegnerischen Spieler ausgeholt und losgelassen. Beim Schwingen muss man versuchen das Schiff zum Kentern zu bringen, also umzukippen. Gelingt einem das, so muss der gegnerische Spieler eine Proviant-Karte abgeben, die zuvor verteilt wurden. Ein Spielzug endet immer dann, wenn man ein Kärtchen aufdeckt, das kein identisches Gegenstück im Riff hat oder man eben gekentert wurde.
Verloren hat der, der entweder keine Proviant-Karten mehr hat oder aber am wenigsten Tier-Chips. Hört sich komplizierter an, als es ist. Die Papa-Krake dient nur als Deko und thront oben auf dem Pendel, auch um diesen zu stabilisieren.
Spielerische Förderung:
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Hier werden gleich mehrere Sinne/ Fähigkeiten trainiert:
1.) Gedächtnistraining:
Zum einen das Merken. Ähnlich wie bei Memory, muss man sich auch hier merken, welche Tiere unter den Kärtchen versteckt liegen, damit man sie beim nächsten Zug aufnehmen kann. Man sieht offen ja nur die Tiere im Riff Chip-Halter, nicht die auf dem Spielplan und je besser man sich diese, die nach jedem Zug wieder umgedreht werden merkt, umso mehr Chips kann man aufnehmen.
2.) Geschicklichkeit:
Desweiteren ist hier Geschicklichkeit gefragt, nämlich beim Ausholen des Pendels so zu schwingen, dass man zielgenau das Schiff zum Umkippen bringt. Treffsicherheit und Fingerspitzengefühl ist hier erforderlich.
3.) Geduld und Soziale Kompetenz:
Dann natürlich wie bei jedem Spiel Geduld, warten bis man an der Reihe ist und das Verlieren-Können!
4.) Wissenserweiterung:
Natürlich lernt man so auch etwas über die Meeresbewohner kennen.
Im Zusammenhang mit dem Spiel möchte Felipe dann alles wissen über diise Meeresbewohner, denn wenn sie so vor einem liegen, interessiert er sich gleich viel mehr. Fragte mich zum Beispiel, warum die Gummi-Figur Krake 8 Arme hat (weil es ja ein OCTOpus ist), aber die auf dem hip nur 6 Arme???? Ich überlege mir dann schnell eine Antwort, die dann war, dass man das eben nur 3-dimensional sieht und auf dem Chip sit alles 2-dimensional und da sieht man dann die anderen beiden nicht. "Mama, was ist 3- und 2- dimensional?" Kam es sogleich wieder, naja und dann erkläre ich und Felipe fragte und man unterhält sich dabei eben viel über ebensoviel Lehrreiches.
5.) Ordnungssinn:
Denn der gesamte Inhalt passt nur dann wieder in den karton, wenn man alles schön ordentlich aufräumt und zusammen legt. Alles kreuz und quer reinschmeißen ist hier nicht.
Fazit:
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Das Spiel ist einfach klasse! Wir lieben es und spielen es so oft es geht!
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren!
by esposa1969