Beginnen wir mit dem Erfreulichen: das Teleskop ist leicht aufzubauen, die Anleitung ist verständlich, eine knappe halbe Stunde, dann kann man das erste Mal in den Himmel schauen - oder, wenn es taghell ist, auf die Kirchturmuhr im Nachbardorf.
Der Blick in die Sterne ist dann aber doch ein wenig enttäuschend. Das Anvisieren ist nicht ganz leicht, wackelt man ein bisschen, verschwindet das Objekt schnell aus dem Blick. Haben wird den Mond schließlich fixiert, sind dort viele Einzelheiten erkennbar, Meere und Krater mithilfe einer Mondkarte indeintifizierbarc, auch die Venus ist als deutliche Sichel erkennbar, aber ein paar mehr Einzelheiten würde man doch gerne erkennen können auf unseren Planeten.
Wer geduldig ist und sich eine Sternenkarte zur Hand nimmt, kann darüber hinaus viel über den Sternhimmel lernen, welcher Stern wo steht, welche Sterne Sternzeichen bilden usw.
Kurz und gut: für den Einstieg sicher gut geeignet, aber wer mehr sehen will, muss wohl deutlich mehr investieren - oder aber eine der öffentlichen Sternwarten besuchen.