Kein mir bisher bekanntes Buch fasst den aktuellen Stand physikalischen Denkens so sauber recherchiert zusammen. Diese Synopse führt den Leser durch die Leidensgeschichte physiklischer Entdeckungen, aus denen sich zwangslaufig Widersprüche und Unvereinbarkeiten ergeben. Die verschiedenen Versuche, eine einheitliche Theorie zu entwickeln, werden gut nachvollziehbar dargstellt. Folgerichtig muß es letzlich zu einem Paradigmawechsel kommen. Obwohl nichts so schwer fällt, wie die Grundannahmen des eigenen Weltbildes aufzugeben, kann man sich der Logik seiner Darstellung nicht entziehen. Zu erstenmal erscheinen Kosmos Materie und Geist als eine Einheit. Eine neue faszinierende Welt, die wir im alltäglichen Umgang längst benannt und beschrieben haben, eröffent sich unversehens.