Gebraucht kaufen
EUR 5,26
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von super-buecher
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Kosmetik des Bösen Gebundene Ausgabe – Restexemplar, März 2004


Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe, Restexemplar
"Bitte wiederholen"
EUR 0,85 EUR 0,53
21 neu ab EUR 0,85 16 gebraucht ab EUR 0,53 1 Sammlerstück ab EUR 0,50
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1., Aufl. (März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257063938
  • ISBN-13: 978-3257063936
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.686 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

"Ich heiße Texel. Textor Texel. Ich bin Holländer!" Darauf hat der Geschäftsmann Jérôme Angust nur noch gewartet. Sein Flug hat Verspätung, ein langweiliger Aufenthalt in der Wartehalle steht bevor und nun dies. Wie aus dem Nichts war der aufdringliche Fremde aufgetaucht und hatte Jérôme mit seiner Lebensgeschichte gequält. Ein Entkommen schien unmöglich. Spätestens jedoch als Textor Texel fröhlich bekennt, als Achtjähriger einen beliebten Klassenkameraden durch heftiges Beten ins Jenseits befördert zu haben, spüren des Lesers Nackenhaare, dass diese harmlose Zusammenkunft eine absolut bösartige Wendung nehmen könnte.

Ein 106-seitiger, diabolisch funkelnder Dialog voller Brisanz. Das Frage- und Antwortspiel, das zu Beginn einem absurden Theaterstück entstammen könnte, führt bald tief ins Innere der menschlichen Seele. Mit präzise platzierter Giftdosis steuert Amélie Nothomb dabei jene Bereiche an, in denen Wünsche und Unausgelebtes wohnen. Mehr und mehr wandelt sich der Dampfplauderer Texel zum ungemütlichen Quälgeist und Mephisto, sein Opfer lockend und umkreisend. Als er sich schließlich auch noch mit der lang zurückliegenden Vergewaltigung und dem Mord an seiner einzigen Liebe brüstet, beginnen bei Jérôme Angust die Alarmglocken zu klingeln!

Amélie Nothomb scheint mit ihren Büchern in Frankreich ein Bestseller-Dauerabo zu besitzen. Seit vielen Jahren mixt die junge Meisterin der wörtlichen Rede ihre giftigen Cocktails zu Erfolgsromanen wie Die Reinheit des Mörders und Mit Staunen und Zittern. Auch im vorliegenden Seelenbräu wird allerhand Klärschlamm aus Schuld, Vertuschung und Gewissensnöten aufgewirbelt. Als Jérôme die wilden Geschichten seines ungebetenen Gastes endgültig zu bunt werden und er lautstark nach der Flughafenpolizei ruft, lernt er unversehens eine ganz neue Seite an sich kennen. "Ich heiße Texel. Textor Texel. Ich bin Holländer!" Ein verblüffender Dreh kündigt sich an. Supergänsehaut garantiert! --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Amélie Nothomb, 1967 in Kobe geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan und China verbracht. Nach Abschluß ihres Philologiestudiums hat sie beschlossen, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie lebt in Brüssel. Die Autorin schreibt, seit sie siebzehn ist.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Konstanze Schnetzer am 26. Dezember 2008
Format: Gebundene Ausgabe
"Kosmetik des Bösen" ist nun das siebte Buch, dass ich von Amélie Nothomb gelesen habe und wie auch bei fast allen anderen Büchern von ihr, fand ich mich nach der Lektüre noch ganz benommen, nägelkauend, aber durchaus bereichert auf dem Wohnzimmersessel wieder.
Es geht um den Geschäftsmann Jérôme Angust, der wegen einer Flugverzögerung gezwungen ist, auf dem Flughafen zu warten und um den aufdringlichen, aber kultiviert wirkenden Textor Texel, der nach und nach zu Angusts' dialogischem Gegenspieler avanciert.
Der 107-seitige Roman ist nahezu ausschließlich in Dialogform gehalten und behandelt Themen wie Liebe, Schuld und Moral auf einer mehr als eindimensionalen Ebene.
Das Buch ist auf einem zwar hohen, aber dennoch verständlichen Sprachniveau geschrieben, was ich persönlich sehr schätze. Zudem überrascht Amélie Nothomb mich immer wieder mit ihren teilweise haarsträubenden, aber fantastischen Wendungen und Richtungswechseln, auch in diesem Buch.
Einzig der in Nothombs Romanen oft auftauchende Satz:
Was man liebt, das tötet man.
geht mir langsam auf den Zeiger, aber das ist wohl Geschmackssache.
Gut geschrieben, interessante Themen und Theorien und eine fast kriminalromanangehauchte Rahmenhandlung, dazu ein wirklich nachdenklich stimmendes Ende-für Nothomb-Fans, aber auch für alle anderen, die eine gute und trotzdem nicht überintellektuelle Lektüre schätzen, sehr empfehlenswert!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Catarina Fröhlich am 27. Mai 2007
Format: Taschenbuch
Mit "Kosmetik des Bösen" hat Amélie Nothomb ein Buch hingelegt, das von der ersten bis zur letzten Seite absolut fesselnd ist. Sprachlich interessant, psychologisch geschickt und vom inhaltlichen Aufbau ausgesprochen verblüffend. Ein sehr gutes Buch, bei dem man nicht schon nach wenigen Seiten das Ende erahnt. Eine Lektüre, die man wirklich erst dann zur Seite legen will, wenn man den letzten Satz gelesen hat.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von JaneDoe am 23. Juni 2012
Format: Taschenbuch
Frei nach Freud liefert uns Amélie Nothomb einen weiteren herrlich düsteren Roman. Sie spielt mit ihrem Lieblingsmotiv, den menschlichen Abgründen und mischt noch einen guten Schuss Philosophie dazu. Frei nach Freud beschreibt die Autorin einen mentalen Konflikt, die Konversation mit dem "inneren Feind", unter der berühmten Phrase "Wo das "Ich" ist, ist das "Es" nicht weit."
Hingegen der Meinung meiner Vorrezensenten finde ich nicht, dass das Buch besonders "abgedreht" oder "durchgeknallt" ist, es beschreibt nur in einer sehr bildhaften Weise die dunkle und animalische Seite, die in jedem Menschen ruht. (beim einen tritt sie mehr, beim anderen weniger zu Tage)
Da hier schon Parallelen zu "Fight Club" gezogen wurden, würde ich gerne eine weitere cineastische Parallele aufführen: Mich erinnert der "ennemie intérieur" Textor Texel auch ein wenig an den Joker aus den Batman Comics und vor allem an den Film "The Dark Knight".

Zudem präsentiert uns die Autorin ihren Hang zur düsteren Romantik, indem sie immer wieder von dem Friedhof Montmartre als imaginären Handlungsort Gebrauch macht.

Ein rundum gelungenes Werk, eines ihrer Besten.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Blagger TOP 500 REZENSENT am 19. August 2014
Format: Gebundene Ausgabe
"Kosmetik des Bösen" - eigentlich 'des Feindes', im Original "Cosmétique de l'ennemi" - ist ein kleines, rabenschwarzes und bitterböses Stück zeitgenössischer Prosa.

Spannend ist er allemal, dieser verbale Schlagabtausch zwischen dem scheinbar biederen Geschäftsmann Jerome August und dem scheinbar Verrückten Textor Texel, die sich im Wartebereich eines Flughafens begegnen. Und das vor allem in der zweiten Hälfte des Buches, wenn wir zu ahnen beginnen, dass August gar nicht so bieder und Texel gar nicht so verrückt ist. Nothomb spielt mit unserer vorhersehbaren Erwartungshaltung und führt uns auf die falsche Fährte, bevor die wahren Zusammenhänge machtvoll und erschreckend an die Oberfläche drängen.

Diesen Spannungsbogen hat die Autorin perfekt gestaltet, allein dafür gebührt dem Roman höchste Anerkennung. Was hingegen nicht ganz so perfekt gelungen ist, ist die sprachliche Umsetzung. Der Text kommt mit sehr wenigen erzählerischen und beschreibenden Einschüben aus, er besteht fast nur aus Dialog. So erscheint er nahezu wie ein Drama oder ein Drehbuch, jedoch ohne umgebende Handlung, denn das ganze Geschehen ist in das Gespräch zwischen August und Texel gebettet. Das wirkt für die Form des Romans hölzern und etwas konstruiert, vor allem, wenn man das ganze Buch oder zumindest längere Passagen am Stück liest.

Im Gesamturteil ein kurzer, schnell zu lesender Roman, dessen Dramaturgie einige Überraschungen parat hält: kurzweilig und ansprechend. Nichts aber, was großen inneren Nachhall verursacht oder das Bedürfnis, dieses Buch nochmals zur Hand zu nehmen: wenn alle Geheimnisse gelüftet sind, ist auch der Reiz des Textes verflogen. Ein Roman zum einmaligen Genuss also. Als solcher aber auch durchaus sehr lesenswert.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Felicitas am 18. Mai 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Als Jerome August unbedarft im Wartesaal eines Flughafens aufgrund einer Verspätung wartet, ist ihm nicht bewusst, was ihm bald widerfahren wird: er macht Bekanntschaft mit einem Psychopathen, der sich Jerome August als Textor Texel vorstellt und nicht mehr von ihm ablässt.

Nicht nur, dass der Unbekannte davon erzählt, wie er schon in frühester Kindheit Katzenfutter gegessen zu haben, nein, er geht soweit, dass er Jerome August in eine Vergewaltigung und einen Mord einweiht, die er begangen haben will.

Anfangs schenkt Jerome August dem Irren keinen Glauben, zu wahnsinnig kommt er ihm vor. Doch die plastischen und genauen Schilderungen machen ihn dennoch zum mehr oder weniger unfreiwilligen Zuhörer dieser Geschichten. Ist vielleicht doch etwas dran, oder spinnt sich Textor Texel nur seine Wahnwelt zusammen, mit der er andere Menschen quälen möchte?

Nicht nur das.

Schon bald merkt Jerome August, dass diese Begegnung kein Zufall ist und dass ihn mit seinem Gegenüber mehr verbindet, als er sich je ausdenken konnte.

Er macht eine Reise in die Vergangenheit, in jene, die er so sehr verdrängen wollte, weil so viel Schmerz darin liegt.

Und irgendwann, gen Ende des Buches, fragt man sich als Leser, ob Textor Texel wirklich das ist, was er vorgibt zu sein und ob Jerome August vielleicht auch jemand anderen darstellt, ob er vielleicht nicht auch die Hauptperson schlechthin des Romans ist.

Amélie Nothomb hat es sich nicht nehmen lassen, einen Showdown einzubauen, der es in sich hat, der erst auf der letzten Seite alles Verschlüsselte aufzulösen und den Leser damit vor den Kopf zu stoßen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden