• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 1 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Kosmas ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 2,70 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Kosmas Gebundene Ausgabe – April 2011


Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 21,00
EUR 21,00 EUR 6,81
47 neu ab EUR 21,00 8 gebraucht ab EUR 6,81
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Verbrecher; Auflage: 1 (April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940426709
  • ISBN-13: 978-3940426703
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 2,2 x 20,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 913.460 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Müller, geboren 1957 in Wolfsburg, lebt in Reykjavik und Berlin. Er war Mitglied und Gründer der Kultgruppe "Die Tödliche Doris" (www.die-toedliche-doris.de), schreibt Hörspiele, führt Regie, singt Elfenlieder und zeichnet mit sympathetischen Tuschen. Er hatte Lehraufträge u.a. an den Kunsthochschulen München, Saarbrücken, Bern, FH Graz, Reykjavik und 2001/2002 eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Hamburg. Er ist Präsident der Walther von Goethe Foundation Reykjavik. Im Verbrecher Verlag erschienen von ihm 2001 »Die Elfe im Schlafsack« und 2005 »Neue Nordwelt«.

Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dreamjastie VINE-PRODUKTTESTER am 27. Juni 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Über Chaos, Gigantisches und Mikrokosmisches wolle er schreiben, kündigt Wolfgang Müller im Geleitwort seines Romans KOSMAS an. Was er dann mit seiner Geschichte um den Verfall eines von Damien Hirst in Formaldehyd eingelegten Tigerhaies fabriziert, ist aber alles andere als gigantisch. Dass der Erwerber des Kunstwerks, ein chinesischer Klimaanlagenproduzent, eine Klimaanlagenphobie hat und in seinem Haus nur Attrappen einbauen lässt, ist einer der wenigen gelungenen Scherze des Romans. Denn ansonsten quält man sich durch bis zu zwanzig Seiten lange Rundumwatschen gegen Werbestrategien, Popmusik, Politik und Kunstmarkt. Die Charaktere bleiben Hülsen, blass, stereotyp. Neben unzähligen Personen mit vorzugsweise adligen Namen dürfen eine Reihe real existierender Personen auftreten, Angela Merkel etwa oder der Freiherr zu Guttenberg: der Versuch eines harmlosen Kabaretts voller Binsenweisheiten und zahmer Sozialkritik. Einer Kritik, die so oberflächlich bleibt wie die ganze Handlung inklusive Schlusspointe, sofern man überhaupt von Pointe sprechen möchte. Unverständlich, wie sich ein Buch, dessen Handlung einen Zeitraum von 500 Jahren umfasst, derart im Klein-Klein von Politik und Alltag der Jahrtausendwende verfängt. Als ob in einem halben Jahrtausend noch irgendjemand von Dschungelcamp oder Thilo Sarrazin reden würde! Allein an Guttenberg erkennt man die kurze Halbwertzeit von Müllers Einfällen. Die Visionen des Buches wirken bieder, wie aufgeschrieben von einem, der schon heute nicht auf dem neuesten Stand ist. KOSMAS hätte unterhaltsam und bissig die Mechanismen des Kunstmarktes beschreiben können und was Kunst heute ist.Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Hetzel am 23. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe
“Wenn alle künstlerischen Positionen ihre Daseinsberechtigung haben, dazu kein Außen mehr existiert und der Markt letztlich den Wert bestimmt, dann wird Kritik zwangsläufig zur persönlichen, individuellen Angelegenheit.” – Eine der vielen klugen Beobachtungen zur gegenwärtigen Situation gegenwärtiger Kunst, die Wolfgang Müllers Prosa “Kosmas” enthält. Ich sage bewusst Prosa, denn der Begriff “Roman” taucht nur auf dem Klappentext auf, und um einen klassischen Roman handelt es sich hier auch sicherlich nicht. Eher um das wütende, trotzige, traurige, teils fassungslose Pamphlet eines enttäuschten Liebhabers. Seine Angebetete war (ist?) die “zeitgenössische Kunst” in ihrer sog. “radikalen” Ausprägung, also alles, was sich möglichst weit jenseits des traditionellen Kunstverständnisses bewegt. Jedoch stößt Müller nicht ins gleiche kulturpessimistische Horn wie Vittorio Sgarbi, Kurator des italienischen Pavillons bei der diesjährigen Kunstbiennale in Paris, dessen, so Monopol-Chefredakteur Holger Liebs “bodenloser Zynismus” allerdings “Meilen vom heutigen Kunstsystem entfernt” sei. Nein, Wolfgang Müller ist ja selber “avancierter” Künstler, Begründer und bekanntestes Mitglied des “Post-Punkgetriebes” “Die Tödliche Doris”. Da wird er doch nicht an dem Ast sägen … Tut er doch. Ein wenig zumindest. “Kosmas” will eine bittere, hellsichtige Satire über die Verkommenheit des Kunstbetriebs und die ästhetische Verbrauchtheit der auf ihm gehandelten Produkte sein. Dieser Anspruch wird nicht immer eingelöst: Manchmal schweift der Autor ab (z. B. wenn es um seinen Rausschmiss als Kolumnist bei der taz geht – da ist sie wieder, diese Bitterkeit!Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bosenick, Matthias am 29. Juli 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Man möchte dieses Buch mögen. Schon allein, weil es von Wolfgang Müller ist. Man möchte, dass der kulturelle Stellenwert des gebürtigen Wolfsburgers alsbald als der anerkannt ist, den er haben sollte: irgendwo deutlich höher auf jeden Fall als dort, wo er ist. Schließlich hat Müller mit Die tödliche Doris musikalische Avantgardegeschichte geschrieben. Schließlich ist Müller Elfenkoryphäe. Schließlich singt Müller wunderbar versponnene Lieder. Und schließlich schreibt Müller nicht minder versponnene Bücher, wie "Kosmas".

Das handelt vom Kunstmarkt und von dessen Mechanismen. Markt und Wertigkeit sind manipuliert, diesen Sachverhalt erarbeitet Müller anhand fiktiver Lebensläufe realer Künstler wie Damien Hirst und Gunther von Hagens. Müller zeigt, dass er nicht nur vom Kunstbetrieb Ahnung hat, sondern auch von sämtlichen anderen gesellschaftlichen Phänomenen wie Film, Musik, Literatur, Werbung und Politik, und dass in all diesen Bereichen die Mechanismen ähnlich sind. Mit seinen Betrachtungen stellt er den Menschen als unmündig dar, allerdings als aus eigener Wahl unmündig, denn sind - das Buch beweist es - die den Menschen unmündig machenden Mechanismen eigentlich für jeden durchschaubar.

Bei aller Ironie, bei aller Genauigkeit, bei allem Recht, das Müller hat, fällt es dennoch schwer, das Buch rundum zu mögen. Das hat viele Gründe. Für jeden Nichteingeweihten ist es nicht in jedem Falle klar ersichtlich, wo die Realität aufhört und die Fiktion beginnt. Auch in den Fußnoten wird dies nicht klar, weisen sie teilweise auf wahre Informationen hin, teilweise auf ganz offensichtlichen Blödsinn.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Ähnliche Artikel finden